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Veranstaltungen im Sommersemester

Vorlesungen      
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr Geschichte der Kunst V - Das 19. Jahrhundert Prof. Dr. Papenbrock Hörsaal 37
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr Rom im 16. Jahrhundert: Stadtplanung, Architektur,
Skulptur und Malerei
Prof. Dr. Schulze Eiermann-Hörsaal
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr Revision der Moderne. Postmoderne Architektur
1960 - 1990
PD Dr. Krämer Eiermann-Hörsaal
Proseminare      
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr BK II - Skulptur des Expressionismus Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr BK I/II - Porträtmalerei Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Montag, 9.45 - 11.15 Uhr Grundlagen der Kunstwissenschaft Dr. Greve Seminarraum
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr Methoden der Kunstwissenschaft Dr. Greve Seminarraum
Blockseminar
08./09. Juni und 15./16. Juni
BK I - Ottonische Kunst PD Dr. Krämer Seminarraum
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr BK I - Franziskus und die Kunst Prof. Dr. Krüger Seminarraum
Hauptseminare      
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr BK II - Mexikanische Wandmalerei Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr BK II - Konzeptkunst: Hans Haacke Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr BK I - Giotto Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Blockseminar
1. Termin 19. April,
11.30 - 13.00 Uhr
BK I - Mittelalterliche Wandmalerei in  Italien Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr Ästhetik/Kulturtheorie - Globale Kunstgeschichte Dr. Greve Seminarraum
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr BK II - Baukunst in der italienischen Renaissance PD Dr. Krämer Seminarraum
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr BK II - THIS IS TOMORROW Prof. Dr. Vrachliotis
Dipl.-Ing. Dreher
in Zusammenarbeit mit
Prof. Dr. Papenbrock
Raum 211
Übungen      
Freitag, 9.45 - 11.15 Uhr Arbeitsplatz Museum - Kunstvermittlung
in der Praxis
Axtmann, M.A. Seminarraum
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr Einführung in die praktische Denkmalpflege Dr. Diruf Seminarraum
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr Arbeit in Archiven Dr. Förster Stadtarchiv
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr Transfer I Dr. Pohl Seminarraum
Montag, 18.15 - 19.45 Uhr Kritik nach dem Ende der Kritik?
Der Kunstkritiker und Kunstphilosoph Arthur C. Danto
Dr. Voigt Seminarraum
23. Juli - 27. Juli 2012 Grundlagen der Fotografie Bernd Seeland,
Dipl.-Des. (FH)
Christoph Engel
Fotowerkstatt
Tutorien      
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr Tutorium zu MK Mahiye Sarikan Seminarraum
Montag, 14.00 - 15.30 Uhr Tutorium zu GK Luise Wiedmann Seminarraum
Italienisch      
Montag, 16.00 - 18.15 Uhr Italienisch (Kurs A) Pelella Seminarraum
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr Italienisch (Kurs B) Pelella Seminarraum

Proseminar: Grundlagen der Kunstwissenschaft

Dr. Anna Greve
Montag,  9.45-11.15 Uhr (Beginn: 16. April 2012)
Seminarraum

Beschreibung:
Diese Veranstaltung wendet sich an Studienanfänger und dient der Orientierung im Fach Kunstgeschichte. Sie führt in die Gegenstandsbereiche des Faches (Malerei, Graphik, Plastik, Architektur, Stadtplanung, Kunstgewerbe, neue Medien usw.) ein, und zwar sowohl unter technischen Aspekten wie auch unter dem Gesichtspunkt von Funktionen (z. B. Bauaufgaben) und ikonographischen Bedeutungen (z. B. Malereigattungen wie Historienbild, Porträt, Landschaftsmalerei, Stilleben usw.).

Der erste Versuch der (gemeinsamen) Arbeit am Objekt ist die analytische Beschreibung mit dem Ziel, sich über die Objekthaftigkeit und Materialität des jeweiligen Gegenstandes als Medium historischer Bedeutungen bewusst zu werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates und die kontinuierliche Mitarbeit durch Hausaufgaben sind erforderlich. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.
Das begleitende Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte:
regelmäßige Teilnahme an GK und Tutorium + Referat + Hausarbeit, 15 Seiten

Literatur zur Einführung:
Allgemein zur Kunstgeschichte:
Gombrich, Ernst H.: Die Geschichte der Kunst, London 2001 (Neuauflage).
Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft, überarb. und erw. Neuauflage, Frankfurt/Berlin/Wien: Prestel, 1996.

Zum Studium:
Held, Jutta/Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft.Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.
Baumgarten, Marcel: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998.
Gegenstandsbereiche und Methodik:
Belting, Hans/Dilly, Heinrich u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, 6. überarbeitete und erweiterte Aufl., Berlin 2003.
Halbertsma, Marlite/Zijlmans, Kitty: Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, 2. Aufl., Berlin 1995.
Brassat, Wolfgang/Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte: Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.

Einzelne Themen:
Busch, Werner (Hg.): Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen, München/Zürich 1997 (und ältere zweibändige Ausg.).
Wagner, Monika (Hg.): Moderne Kunst. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, Reinbek bei Hamburg 1991 (und neuere Aufl.).

Weitere Literatur siehe auch Hilfestellungen für Studienanfänger.

Proseminar: Methoden der Kunstwissenschaft

Dr. Anna Greve
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 16. April 2012)
Seminarraum

Beschreibung:
Gegenstand des Proseminars ist die Theorie- und Methodengeschichte der neueren Kunstwissenschaft. Von der Stilanalyse bis zur Bildanthropologie und Ansätzen der postcolonial studies sollen wissenschaftliche Verfahren des Umgangs mit Kunst vorgestellt und diskutiert werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates und die kontinuierliche Mitarbeit durch wöchentliche Textzusammenfassungen sind erforderlich.
Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.
Ein Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte (regelmäßige Teilnahme an MK und Tutorium + Referat + Hausarbeit, 15 Seiten)

Literatur zur Einführung:
Belting, Hans u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, mit Beitr. von Oskar Bätschmann, Wolfgang Kemp, Heinrich Dilly u. a., 5., überarb. Auflage, Berlin 1996.
Brassat, Wolfgang/Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.
Halbertsma, Marlite/Zijlmans, Kitty (Hg.): Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, Berlin 1995.
Held, Jutta/Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft.Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.

Übung: Arbeit in Archiven

Dr. Katja Förster
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn 16. April 2012)
Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29


Beschreibung:
Die Übung findet vorwiegend im Stadtarchiv Karlsruhe, Markgrafenstr. 29, statt.
Anhand der Bearbeitung originaler Bauordnungsamtakten mit Baugesuchen, Korrespondenzen, Planskizzen etc. in deutscher Schrift (Sütterlin) wird den Studierenden der Umgang mit Archivalien näher gebracht sowie Einblicke in die Karlsruher Stadtbaugeschichte mit ihren verschiedenen Baustilen gegeben.

Des Weiteren werden die wichtigsten Archive der Stadt besucht: Generallandesarchiv, Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Denkmalamt etc.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

 

Übung: „Kritik nach dem Ende der Kritik? - Der Kunstkritiker und Kunstphilosoph Arthur C. Danto“

Dr. Kirsten Voigt
Einführung, Themenvergabe, Terminabsprache: 30. April 2012, 18.15 Uhr 
(Danach 7 Doppelstunden am 14. Mai, 21. Mai, 4. Juni, 11. Juni, 18. Juni, 25. Juni, 2. Juli oder wahlweise: Blockseminar in der ersten Juni-Hälfte)
Seminarraum


Beschreibung:
Was unterscheidet ein Kunstwerk von einem banalen Alltagsgegenstand? Sein   Darstellungscharakter. Er beruht auf seiner Geschichte und deren Lesbarkeit. Wissen um die Geschichte der Kunst ist heute nötig, um einen Gegenstand, eine Aktion, ein Statement als Kunstwerk zu erkennen. Nicht nur diese Erkenntnis, sondern eine Philosophie der Kunst mit dem Titel „Die Verklärung des Gewöhnlichen“, wichtige Gedanken über „Das Fortleben der Kunst“ und zahlreiche glasklare, mit Meinungsfreude verfasste, stilistisch elegante und kluge  Kunstkritiken (gesammelt in dem Band „Reiz und Reflexion“) verdanken wir dem amerikanischen Philosophen und Kritiker Arthur Coleman Danto, der am 1. Januar 1924 geboren wurde. Danto lehrte an der Columbia Univerisity New York bis zu seiner Emeritierung und zählt zu den schärfsten Beobachtern der amerikanischen Kunst. Gegenstand der Übung ist die Lektüre der wichtigsten theoretischen und kunstkritischen Texte von Danto, die sich ästhetischen und handlungstheoretischen Fragen, der Rolle der Kunstkritik und des Museums, der Pop Art, der monochromen Malerei und neben Klassikern der Avantgarde Künstlern wie Andy Warhol, Eric Fischl, Alex Katz, Morris Louis, Hans Haacke, David Salle, Cindy Sherman, Frank Stella, Robert Mapplethorpe, Christian Boltanski und Sean Scully widmen.
Literatur:
Arthur C. Danto: Die Verklärung des Gewöhnlichen, Ein Philosophie der Kunst, Frankfurt am Main 1991
Arthur C. Danto: Die philosophische Entmündigung der Kunst, München 1993
Arthur C. Danto: Reiz und Reflexion, München 1994
Arthur C. Danto: Kunst nach dem Ende der Kunst, München 1996
Arthur C. Danto: Das Fortleben der Kunst, München 2000
Arthur C. Danto: Nietzsche als Philosoph, München 2000
Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

 

 

Hauptseminar ÄK: Globale Kunstgeschichte

Dr. Anna Greve
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 17. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:

Gegenstand des Seminars sind die Fragen nach Möglichkeiten und Grenzen der Globalisierung des Faches Kunstgeschichte. Unter den Schlagwörtern „World Art History“ und „Global Art History“ werden diese seit einigen Jahren international diskutiert. Kanon, Methoden und Ansätze des Faches werden grundsätzlich hinterfragt, eine kontinuierliche Erweiterung des Gegenstandsbereichs ist zu beobachten. Das hat weit reichende Folgen für Forschung und Lehre. Im Zentrum des Themas steht die Frage, ob eine globale Kunstgeschichte ohne Ausgrenzungen und Hierarchisierungen überhaupt möglich ist. Am Rande wird es in dem Seminar daher auch um Kriterien zur Definition von Kunst und Aspekte der globalen Kunstproduktion in der Gegenwart gehen.
In dem Seminar werden wir uns durch Lektüren und Referate die zentralen Positionen zum Thema erschließen. Ziel der anschließenden Diskussionen ist eine individuelle Positionierung der Studierenden – als zukünftige Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker. Die Übernahme eines Kurzreferates ist verpflichtend. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.

Organisatorisches:
Wir bitten die Studierenden, die interessiert sind, an diesem Hauptseminar teilzunehmen, eine Mail an das Sekretariat, helga lechnerUhr0∂kit edu zu senden.

Literaturauswahl:
Anderson, Jaynie (Hg.) 2008: Crossing Culture. Conflict, Migration and Convergence. 32nd International Congress in History of Art. 13.-18.6.2008, Melbourne.
Araeen, Rasheed, Sean Cubitt und Ziauddin Sardar (Hg.) 2002: The third text reader: art, culture and theory, London/New York.
Carrier, David 2008: A World Art History and its Objects, Pennsylvania State University Press.
Elkins, James (Hg.) 2007: Is Art History Global?, New York.
Juneja, Monica 2011: Global Art History and the „Burden of Representation“. In: Global Studies. Mapping Contemporary Art and Culture, hrsg. von Hans Belting, Jacob Birken, Andrea Buddensieg und Peter Weibel, Ostfildern, S. 274-297.
Onians, John 2004: Atlas of World Art, London.
Summers, David 2003: Real Spaces. World Art History and the Rise of Western Modernism, London.
Zijlman, Kitty (Hg.) 2008: World Art Studies – Exploring Concepts and Approaches, Amsterdam.

 

Übung: Transfer I

Dr. Claudia Pohl
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 24. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Von Kunsthistorikern wird im Allgemeinen erwartet, dass sie Kriterien entwickeln um Kunstwerke zu beurteilen und von Künstlern, dass sie diese immer wieder infrage stellen oder modifizieren. Wie sollen /  müssen wir über Kunst kommunizieren? Was können Studenten/innen der Kunstgeschichte von Studierenden der Akademie lernen und umgekehrt?
Im Zentrum der Veranstaltung steht der Austausch zwischen Studenten des Faches Kunstgeschichte mit Studierenden der Staatlichen Akademie Karlsruhe, Klasse Prof. D. Roth. Wir können an Arbeitsbesprechungen der Klasse teilnehmen mit dem Ziel unsere visuellen und sprachlichen Fähigkeiten zu trainieren sowie formale wie inhaltliche Kriterien einer entstehenden Arbeit diskutieren. Es sollen von Seiten der Studenten der Kunstgeschichte kleinere Werkbeschreibungen erarbeitet werden und von Seiten der Studierenden der Klasse Prof. Roth Möglichkeiten zur Kooperationen zwischen angehenden Kunsthistorikern/innen und ihnen erprobt werden.
Begleitend ist der gemeinsame Besuch der Ausstellung: Déja vue in der Staatlichen Kunst Kunsthalle vorgesehen.

Organisatorisches:
Die Veranstaltung findet alternierend in der Staatlichen Kunsthalle, der Staatlichen Akademie und im Institut für Kunstgeschichte, KIT, Übungsraum, statt.
Angesprochen sind insbesondere die Studierenden, die sich bereits zur Sommerausstellung 2011 angemeldet hatten!

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

 

Vorlesung: Rom im 16. Jahrhundert: Stadtplanung, Architektur, Skulptur und Malerei

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 17. April 2012)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
Im 16. Jahrhundert wird Rom zur neuen Leitinstanz in Sachen Stadtplanung, Architektur und Kunst. Die Päpste aus dem Hause della Rovere machen Ernst mit der städtebaulichen Neuordnung Roms, als deren Fokus der Jahrhundertbau der neuen Peterskirche fungiert. Die wichtigsten Architekten und bildenden Künstler kommen in die päpstliche Metropole, um Anteil an und Vorteil von dieser Entwicklung zu nehmen: Bramante, Raffael, Michelangelo. Trotz des Sacco di Roma, unter dessen Eindruck viele Künstler Rom wieder verlassen, setzt sich diese Entwicklung unter den unternehmungslustigen, um ihre Memoria besorgten Päpsten Paul III. Farnese und, vor allem, was die Stadtplanung anbelangt, Sixtus V. Peretti fort. Es beginnt das Zeitalter der Gegenreformation mit einer erneuerten Kunstpolitik, bei der der neugegründete Orden der Jesuiten eine nicht unerhebliche Rolle spielt: Mit ihrer ersten Konventskirche in Rom, Il Gesù, bildet Vignola ein architektonisches Schema aus, das lange Zeit vorbildlich bleiben sollte, während Michelangelo auf dem Kapitol architektonisch und stadtplanerisch völlig neue Maßstäbe setzt. Auch in der Malerei beginnt mit Raffaels Stanzen im päpstlichen Palast sowie der Vollendung der Ausmalung der Palastkapelle durch Michelangelo eine neue Ära, die am Ende des Jahrhunderts auch durch das Wirken der Caracci und Caravaggios zu Ende geht. Ähnliches gilt für die Skulptur, die sich ebenso wie die Malerei unter dem Einfluß der wichtigsten Antikenfunde entscheidend verändert. Wir wollen versuchen, in dieser Vorlesung ein Jahrhundert zu beleuchten, in dem in Rom am Ende alle maßgeblichen Ansätze zu einer neuen Kunst in einem neuen Jahrhundert bereits Form geworden sind.

Organisatorisches:
Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus allen Fachgebieten.

 

Hauptseminar BK II: Die Baukunst der Renaissance in Italien

PD Dr. Steffen Krämer
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 17. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:

Ab den 1420er Jahren beginnt mit den Florentiner Bauwerken Filippo Brunelleschis die Baukunst der Frührenaissance in Italien. Seine Verwendung von Langhaus- und Zentralbau definierte eine Raumtypologie im Sakralbau, die nicht nur in der Frührenaissance des 15. Jahrhunderts übernommen wurde, sondern sich auch in der Hochrenaissance ab 1500 weiter fortsetzte. Die Sakralbauten Leon Battista Albertis sind hierfür ebenso Beispiele wie die verschiedenen Grundrissvarianten in der Planungsgeschichte von St. Peter in Rom von Donato Bramante bis zu Michelangelo. Zudem wurde mit Albertis Fassadenkonzept von S. Maria Novella in Florenz ein Fassadentypus entwickelt, der sich in der Baukunst der italienischen Früh- und Hochrenaissance ebenfalls etablierte und selbst noch den römischen Frühbarock im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts beeinflusste. Im Florentiner Palastbau der Frührenaissance orientierte man sich zunächst noch an dem Aufrisssystem mittelalterlicher Paläste und erneuerte lediglich die architektonische Formensprache im Detail. Erst mit Albertis Palazzo Rucellai Mitte des 15. Jahrhunderts und mit Bramantes Casa Bramante, auch Palazzo Caprini oder Haus Raffaels genannt, vom Anfang des 16. Jahrhunderts wurden neue Strukturgedanken im italienischen Palastbau initiiert. Im Seminar sollen diese einzelnen Traditionslinien in der Baukunst der italienischen Renaissance erörtert und anhand berühmter Prägebauten analysiert werden. Hierbei spielen aber auch theoretische Überlegungen eine wichtige Rolle, schließlich liegen mit den Anfang des 15. Jahrhunderts offiziell wiederentdeckten „Zehn Bücher über Architektur“ des Vitruv oder der von Alberti Mitte des 15. Jahrhunderts verfassten Schrift „De re aedificatoria“ bedeutende Architekturtheorien vor, welche die Baukunst der italienischen Renaissance nachhaltig beeinflusst haben.

Einführungsliteratur:
Peter Murray: Die Architektur der Renaissance in Italien, Stuttgart 1980
Georg Germann: Einführung in die Geschichte der Architekturtheorie, Darmstadt 1987

Vorlesung: Die Revision der Moderne. Postmoderne Architektur 1960 bis 1990

PD Dr. Steffen Krämer
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 17. April 2012)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
In Europa und den Vereinigten Staaten entwickelten sich im Verlauf der 1960er Jahre verschiedene Revisionstendenzen im zeitgenössischen Baugeschehen, die eine neue Form der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit in der Architektur forderten. Von dem amerikanischen Architekturkritiker Charles Jencks wurden diese Tendenzen 1975 erstmals unter dem Begriff der Postmodernen Architektur zusammengefasst. In der Vorlesung sollen diese unterschiedlichen Strömungen anhand aussagefähiger Musterbeispiele erörtert und in den Kontext der architektonischen Entwicklung bis etwa 1990 eingeordnet werden. Ebenso sollen die verschiedenen Definitionsansätze zur Postmodernen Architektur erläutert werden. Und schließlich soll die Frage beantwortet werden, weshalb man im internationalen Baugeschehen ab dem Ende der 1980er Jahre wieder eine neue Abstraktion forderte und damit den Beginn einer Zweiten Moderne in der Architektur einleitete. Trotz dieser bewussten Abkehr von postmodernen Gestaltungsprinzipien in der interna-tionalen Architektur ab den späten 1980er Jahren lassen sich in bestimmten Bauaufgaben Tendenzen nachweisen, die ein Nachwirken der Postmoderne bis in die Gegenwart belegen. Dieses Nachleben im internationalen Baugeschehen ist ebenfalls Thema der Vorlesung.

Einführungsliteratur:
Charles Jencks: The Language of Post-Modern Architecture, London 1977 (Deutsche Ausgabe: Die Sprache der Postmodernen Architektur, Stuttgart 1988)
Heinrich Klotz: Moderne und Postmoderne Architektur der Gegenwart 1960 – 1980, Braunschweig/Wiesbaden 1987

 

Hauptseminar BK I: Giotto

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 18. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Giorgio Vasari hat in dem Werk des Florentiner Malers und Baumeisters Giotto di Bondone (1266 – 1337) den großen Umbruch in der Kunst des Mittelalters erkannt, den Beginn dessen, was er als „Rinascimento“ bezeichnet, die Wiedergeburt der Antike. Allerdings gehen wichtige Neuerungen auf Giotto zurück: ein völlig neues Verhältnis zur menschlichen Figur, zur Architektur und zum Raum, verbunden mit neuen Erzähl- und Memorierstrategien. Seine wichtigsten Fresken malte er in Florenz, in Assisi, in Rom und in Padua. Am Ende seines Lebens wurde Giotto zum Dombaumeister in Florenz ernannt, nach seinen Plänen ein Turm errichtet, dessen Sinn ein komplexes theologisches Bildprogramm erschließt.

Beschreibung:
Das Hauptseminar ist beschränkt auf jeweils 15 TeilnehmerInnen aus dem Fachgebiet Kunstgeschichte und aus der Architektur.

Aus der umfangreichen Literatur nur fünf Titel:
Friedrich Rintelen, Giotto und die Giotto-Apokryphen, München 1912, 2. verb. Aufl., Basel  1923; Dagobert Frey, Giotto und die maniera greca: Bildgesetzlichkeit und psychologische Deutung, in: Wallraf-Richartz-Jahrbuch 14, 1952, S. 74ff; Michael Baxandall, Giotto and the Orators. Humanist Observers of Painting in Italy and the Discovery of Pictorial Composition 1350-1450, Oxford 1971; Imdahl, M., Giotto, Arenafresken: Ikonographie, Ikonologie, Ikonik, München 1980; Sven Georg Mieth, Giotto. Das mnemotechnische Programm der Arenakapelle in Padua, Tübingen 1991; Joachim Poeschke, Wandmalereien der Giottozeit in Italien. 1280-1400, München 2003; Anne Mueller von der Haegen, Die Darstellungsweise Giottos mit ihren konstitutiven Momenten Handlung, Figur und Raum im Blick auf das mittlere Werk, Braunschweig 2001.

Literaturlisten:
Giotto 1
Giotto 2

 

Proseminar BK I/II: Porträtmalerei

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 18. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Wir wollen in diesem Proseminar Bildnisse vom Spätmittelalter bis zum 17. Jahrhundert betrachten, eine Eingrenzung, die Norbert Schneider mit gutem Grund in seinem Buch Porträtmalerei, Köln 2002, vorgenommen hat, handelt es sich doch, wie er sagt, „um die große Zeit dieser Malereigattung, um die Epoche der Wiederbelebung und genuinen Erneuerung der seit der Spätantike weitgehend verdrängten individualisierenden, wirklichkeitsnahen Darstellung privilegierter oder gesellschaftlich besonders geachteter Persönlichkeiten: Neben Fürsten, Angehörigen des hohen Klerus und Adligen ließen sich seit dem 15. Jahrhundert besonders Bürgerliche wie Kaufleute, Bankiers, Handwerker, humanistische Gelehrte und Künstler darstellen und verschafften sich so im buchstäblichen Sinne Ansehen.“ Neben dem Einzelbildnis kommt dem Gruppenporträt von Venedig bis zu den Niederlanden als Statussicherung korporativer Gemeinschaften große Bedeutung zu.
Am Anfang scheinen die Porträts bei den frühen Niederländern auf detailgenaue Wiedergabe der äußeren Erscheinung beschränkt zu sein, während man schon zum Ende des 15. Jahrhunderts mehr Wert auf die Darstellung seelischer Befindlichkeiten legt, die Mitteilung von Stimmungen, gedanklichen Haltungen und moralischen Einstellungen. Mit dem Porträt tritt auch das autonome Individuum in die Welt, der Bürger, Förderer und Nutznießer technischen und ökonomischen Fortschritts, ausgestattet mit einem gesteigerten Selbstbewußtsein, räumlich und sozial mobil. Er findet im Porträt eine anschaulich-symbolische Form seiner Weltanschauung, die auch für die nichtbürgerlichen herrschenden Stände, die bsolutistischen Fürsten, bald weitgehend verbindlich wurde.

Organisatorisches:
Das Proseminar ist beschränkt auf 30 Teilnehmer aus dem Fachgebiet Kunstgeschichte.

Literatur zur Einführung:
Norbert Schneider, Porträtmalerei, Köln 2002 – mit einer guten einführenden Literaturliste
Dazu die neuesten Ausstellungskataloge zum Thema:
Ausst.-Kat. Wien und München: Dürer - Cranach – Holbein. Die Entdeckung des Menschen: Das deutsche Porträt um 1500, hg.v. Sabine Haag, Christiane Lange, Christof Metzger und Karl Schütze, München 2011.
Ausst.-Kat. Berlin und New York: Gesichter der Renaissance. Meisterwerke italienischer Portrait-Kunst, hg.v. Keith Christiansen, Stefan Weppelmann, München 2011

 

Proseminar BK I: Franziskus und die Kunst

Prof. Dr. Jürgen Krüger
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 25. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Die Kunstentwicklung des 13. Jahrhunderts brachte eine erhebliche Neuorientierung und Modernisierung. Der Franziskanerorden spielte dabei eine wichtige Rolle (vgl. „Giotto und die Folgen …“).
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht jedoch die Frühzeit des Franziskanerordens und seiner Kunstproduktion. Wie verlief der Weg zu den überaus reich ausgestatteten Franziskanerkirchen? Wie verträgt sich das mit dem Armutsgebot des Ordens und der Vita des Franziskus?

Dieses Seminar behandelt
-    die frühen Kirchen der Franziskaner
-    die Viten des Franziskus und ihre Verbildlichung
-    den Armutsstreit und seine Folgen
-    Das Thema ist also gattungsübergreifend angelegt: Architektur, Skulptur und Malerei.

Die meisten Themen sind in Italien beheimatet, Grundkenntnisse der italienischen Sprache also von Vorteil. 

Ziel des Seminars ist es, grundlegende Techniken der Kunstgeschichte zu üben:
-     Einüben von Vortragstechniken
-     Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit
-     Architekturbeschreibung 

Gefordert werden die üblichen Dinge:
-     Regelmäßige Teilnahme
-     Kurzreferat in einer Seminarveranstaltung
-     Ausführliche Hausarbeit 

Vorausgesetzt werden:
-     Selbständiges Recherchieren der relevanten Bibliographie in digitalen und gedruckten Medien
-     Grundkenntnisse in der Vortragstechnik
-     bei italienischen Objekten Grundkenntnisse der italienischen Sprache 

Aufbau des Seminars:
-     erste Sitzungen: gemeinsames Erarbeiten der zu behandelnden Themen und Auswahl möglicher Objekte
-     weitere Sitzungen: Behandlung einzelner Objekte
-     Abschluss: Schlussrunde mit Diskussion der Ergebnisse
-     Vorlesungsfreie Zeit: Erarbeiten der schriftlichen Hausarbeit

Organisatorisches:
Aus organisatorischen Gründen müssen einige Mittwochstermine zu einer Kompakteinheit zusammengefasst werden. Termine werden in der ersten oder zweiten Sitzung besprochen.
Bei entsprechenden Vorleistungen ist der Erwerb eines Hauptseminarscheins möglich.
N.B. zur Hausarbeit: Der Umfang der Hausarbeit richtet sich nach der angestrebten Punktezahl (entsprechend den Studienbedingungen). Nicht zum Umfang (gezählte Seiten) zählen: Deckblatt, Titelseite, Inhaltsverzeichnis, Anlagen (Bilder, Tabellen, etc.)
Der Hauptteil der Arbeit, in dem das ausgewählte Objekt bzw. das gestellte Problem abgehandelt werden, muss 75% der gesamten Seitenzahl ausmachen. Diese Seiten liegen der Notengebung zugrunde.
Die Arbeit soll in neuer deutscher Rechtschreibung abgefasst sein. Als Grundlage wird der Duden empfohlen.

Literatur:
Zur Vorbereitung wird die Lektüre einer Franziskus-Biographie empfohlen (z.B. von Helmut Feld).

 

 

Proseminar BK II: Skulptur des Expressionismus

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 18. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
In den bildenden Künsten ist der Expressionismus nicht allein eine Erscheinung der Malerei und der Grafik, auch in der Bildhauerei hat er Spuren hinterlassen. Verantwortlich dafür sind zum einen Maler der „Brücke“ wie Kirchner und Heckel, die sich als Autodidakten auf das Feld der Skulptur begeben und neue Ausdrucksformen entwickelt haben, zum anderen aber auch klassische, gelernte Bildhauer wie Barlach und Lehmbruck, die Formen und Haltungen des Expressionismus für ihre Arbeit entdeckt und übernommen haben. Im Seminar sollen die Hintergründe für die Herausbildung und die Entwicklung der expressionistischen Skulptur beleuchtet und die wichtigsten Bildhauer mit ausgewählten Werken vorgestellt werden. 

Literatur zur Einführung:
Werner Hofmann: Die Plastik des 20. Jahrhunderts. Frankfurt 1958; Skulptur des Expressionismus. Ausstellungskatalog (Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln). Hg. v. Stephanie Barron. München 1984; Eduard Trier: Bildhauertheorien im 20. Jahrhundert.
Berlin51999.

Hauptseminar BK II: Mexikanische Wandmalerei

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 18. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Die Wandmalerei ist die vermutlich älteste Gattung der Malerei. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde sie als breitenwirksames künstlerisches und politisches Medium neu entdeckt. Im Mittelpunkt des Seminars steht der mexikanische Muralismo, die Wandmalereibewegung der mexikanischen Revolutionszeit und ihre Rezeption in den USA. Hauptwerke von Diego Rivera, José Clemente Orozco und David Alfaro Siqueiros  aus den 1920er und 1930er Jahren in Mexiko und in den USA sollen unter ikonographischen, perspektivtheoretischen, politischen und rezeptionsgeschichtlichen Gesichtspunkten vorgestellt und diskutiert werden.

Literatur zur Einführung:
Wand Bild Mexico. Ausstellungskatalog. Berlin (Nationalgalerie) 1982; Olav Münzberg, Michael Nungesser: Geburt der mexikanischen Wandmalereibewegung in den frühen zwanziger Jahren. Vom Schöpfungsmythos zur revolutionären Dreieinigkeit. Berlin 1984; Laurance P. Hurlburt: The Mexican Muralists in the United States, Albuquerque 1989; Leonard Folgarait: Mural Painting and Social Revolution in Mexico, 1920-1940. Art of the New Order. Cambridge 1998.

 

Vorlesung: Geschichte der Kunst V - Das 19. Jahrhundert

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 26. April 2012)
Hörsaal 37


Beschreibung:
Die Vorlesung zur Kunst des 19. Jahrhunderts ist eine von sechs Epochenvorlesungen zur Geschichte der Kunst von der frühchristlichen Zeit bis zur Gegenwart. Sie zeichnet die Grundzüge und Entwicklungslinien der Kunst und Architektur des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des bürgerlichen Realismus und des Impressionismus nach. Es wird die Frage gestellt, wie sich die Künstler mit den ästhetischen und sozialen Normen ihrer Zeit auseinandersetzten, wie sie auf historische Ereignisse wie die französische Revolution und auf die technischen und sozialen Veränderungen im Zuge der Industrialisierung reagierten.

Überblickswerke zur Einführung:
Jutta Held, Norbert Schneider: Sozialgeschichte der Malerei vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Köln 1993; Horst W. Janson, Anthony F. Janson: History of Art. 6. Aufl. London 2001; Rolf Toman (Hg.): Klassizismus und Romantik. Architektur, Skulptur, Malerei, Zeichnung 1750-1848. Potsdam 2006.

Hauptseminar BK II: Konzeptkunst: Hans Haacke

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 19. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Der in Köln geborene Hans Haacke, der seit den 1960er Jahren in den USA lebt und arbeitet, gilt als einer der bedeutendsten Konzeptkünstler des 20. Jahrhunderts. Sein Werk zeichnet sich durch ein ausgeprägtes kunstsoziologisches Bewusstsein, eine entsprechende Theoriebildung, vor allem aber durch brisante politische Themen und den Drang zur politischen Aufklärung aus. In seinen Installationen konfrontiert er den Betrachter mit den politischen und sozialen Hintergründen des Kunstbetriebs oder kontrastiert Selbstdarstellungen von Staat und Wirtschaft mit Hinweisen auf historische oder aktuelle Verbindungen zu totalitären Regimes. Im Seminar sollen seine wichtigsten Installationen vorgestellt, ihre politischen Hintergründe rekonstruiert und ihre Rezeption auf der Basis der öffentlichen Diskussionen, die sie ausgelöst haben, untersucht und erörtert werden.    

Literatur zur Einführung:
Walter Grasskamp, Molly Nesbit, Jon Bird: Hans Haacke. London 2004; Hans Haacke – wirklich. Werke 1959-2006. Ausstellungskatalog (Akademie der Künste Berlin, Deichtorhallen Hamburg). Hg. v. Robert Fleck und Matthias Flügge. Düsseldorf 2006; Gabriele Hoffmann: Hans Haacke. Art into Society – Society into Art. Weimar 2011.

Hauptseminar BK I: Mittelalterliche Wandmalerei in Italien

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Donnerstag, 11:30-13:00 Uhr (erster Termin 19. April, dann Blockseminar n.V.)
Seminarraum


Organisatorisches:
Eine Themenliste finden Sie im Anhang. Die Themen werden in einem Blockseminar ca. eine Woche vor der Exkursion vorgestellt (22.-24.5.), da es nicht in jedem Fall möglich sein wird, dieses vor Ort zu tun (sehr stringente museale Einschränkungen in Italien).
Der Preis für die Exkursion liegt bei 420 € pro TeilnehmerIn.
Hier finden Sie das Programm zur Exkursion.

Themenliste:
1. Assisi, San Francesco: die Architektur der Bettelorden ins Florenz und Assisi (Lit. Wolfgang Schenkluhn, Diss. und Habil.)
2. Florenz, Uffizien: Die Madonnenbilder von Cimabue, Duccio und Giotto
3. Florenz, San Lorenzo: Die Alte und die Neue Sakristei - Michelangelo versus Brunelleschi
4. Assisi, San Francesco, Oberkirche: der Zyklus der Franzlegende
5. Florenz, Der Campanile des Giotto und sein ikonographisches Programm (die Relieftafeln im Museo dell'Opera del Duomo)
6. Assisi, San Francesco, Unterkirche: die Deckenfresken des Maestro delle Vele
7. Assisi, San Francesco, Unterkirche: die Fresken von Simone Martini
8. Florenz: Fra Angelico und das Kloster von San Marco
9. Florenz, Santa Maria Novella: Die Spanische Kapelle
10. Florenz, Santa Maria Novella: Die Fresken Paolo Ucellos im Chiostro Verde
11. Florenz, Santa Croce, Giottos Fresken in der Cappella Peruzzi
12. Florenz, Santa Croce, Giottos Fresken in der Cappella Bardi
13. Florenz, Santa Croce, Taddeo Gaddis Fresken in der Cappella Baroncelli
14. Florenz, Santa Croce Refektorium: Abendmahl, Vision des Hl. Buonaventura und der Triumph des Todes
15. Florenz, Baptisterium: Die Gesamtikonographie (Malerei und Skulptur)
16. Florenz, Santa Trinità, Domenico Ghirlandaios Cappella Sassetti
17. Florenz, Santa Maria del Carmine, Masaccios (Masolinos, Lippis) Cappella Brancacci 
18. Urbino, Palazzo Ducale: Federico da Montefeltro, sein Palast und sein Studiolo
19. Perugia Galleria Nazionale und Collegio die Cambio: Perugino
20. Perugia, Die Fontana Maggiore des Nicola und Giovanni Pisano

 

 

Übung: Einführung in die praktische Denkmalpflege

Dr. Hermann Diruf
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 19. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Denkmalpflege hat die Aufgabe, Kulturdenkmale als Teil des reichen kulturellen Erbes der Gesellschaft für die Gegenwart zu erhalten und künftigen Generationen zu überliefern. Spätestens mit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 hat sich auch allgemein die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Erhaltung der historischen Substanz nur dann eine Zukunft hat, wenn es gelingt, diese wichtige Aufgabe dauerhaft im Bewusstsein der Nachwelt zu verankern.
Mit dieser Lehrveranstaltung sollen an ausgewählten Beispielen Entwicklung, Aufgaben und Ziele der Denkmalpflege und des Schutzes unter folgenden Gesichtspunkten vorgestellt, analysiert und beurteilt werden. 

Denkmalschutz: Denkmalschutzgesetze und weitere Bestimmungen
Geschichte des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege
Leitvorstellungen, Methoden und Begriffe der Denkmalpflege
Inventarisation von Kulturdenkmalen - Denkmaltopographie
Archäologie – Archäologischer Stadtkataster
Umgang mit dem Einzeldenkmal
Gesamtanlagen – Siedlungen – Stadt- und Ortskerne
Landschaften- und Gartendenkmalpflege
Restaurierung und Handwerk

Organisatorisches:
Exkursionen, Baustellen- und Werkstattbesuche sind vorgesehen.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

 

Hauptseminar BK II: THIS IS TOMORROW

Prof. Dr. Georg Vrachliotis, Dipl.-Ing. Florian Dreher in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 19. April 2012)
Raum 211
15 - 20 Studierende Architektur + Studierende Kunstgeschichte

Skizze:
Mit der legendären Ausstellung „This is tomorrow“ von 1956 in der Whitechapel Gallery in London befand sich die Independent Group, eine lose Vereinigung von Künstlern, Architekten und Kritikern, im Nachkriegsengland im Zenit ihres jungen Daseins und im Inbegriff der Auflösung. Die Betrachtung der Zukunft mit den Mitteln der Kunst und ihrer Integration in den Alltag sollte freie Assoziationen ermöglichen und festgeschriebene Betrachtungsweisen aufbrechen. Erst 1952/53 gegründet, beteiligte sich die Independent Group an der Ausstellung “Parallel of Life and Art“ am ICA Institute of Contemporary Art. Sie thematisierte den Einfluss des Massenkonsums einer stetigen Amerikanisierung, die Auflösung zwischen high und low culture sowie eine anti-utopische Grundhaltung. Beeinflusst durch die Pariser Kunstszene der 40er Jahre changieren die Arbeiten der jeweiligen Protagonisten der Independent Group, wie die fabulösen Scrapbooks Eduardo Paolozzis, zwischen Surrealismus, art brut/art autre oder den ersten Anzeichen einer aufkommenden Pop Art in den Arbeiten von Richard Hamilition.
Mit dem Begriff des „as found“, von dem Londoner Architektenpaar Alison und Peter Smithson, scheint jene Methode der künstlerischen, poetischen Auseinandersetzung mit der Alltagswelt  und ihren Phänomenen definiert zu sein. Das Interesse galt am formal Rohen, seinem Herauslösen aus dem Kontext, es zu entwerten und in neuer Konstellation zusammenzufügen und dessen prosaischen Subtext zum Vorschein zu bringen.
Ihre Herangehensweise und Betrachtung der Alltagswelt bildete die Grundlage für den Brutalismus und somit Englands Beitrag einer internationalen Architekturdiskussion in der Nachkriegszeit. Sie beeinflussten jene jüngere Generation, wie Denise Scott Brown, in der Diskussion um den Urban Sprawl und einer amerikanischen Konsumgesellschaft, sowie in den 90er Jahren die Protagonisten eines Dirty/Poetic Realism, wie Sergison Bates oder von Ballmoos Krucker. Zwar galten die damaligen Bilder von Nigel Henderson über die Lebenssituation im Londoner East End nach wie vor als Inspiration für das Alltagsthema, wurden sie für die Betrachtung der Gegenwart durch die Fotoserie „Konglomerate“ von den Schweizer Künstlern Fischli und Weiss über periphere Stadtzentren der Nachkriegsarchitektur ergänzt bzw. ersetzt.
Die Arbeiten der Independent Group und die Beschäftigung mit dem historischen Kontext ihrer Entstehung, bildet den Baustein zum Verständnis unserer Gegenwartsarchitektur.

Aufgabe:
Die Bearbeitung erfolgt über Thesenformulierung, Recherche, Präsentation und schriftlicher Ausarbeitung. Es wird zu dem angedacht, die Seminarergebnisse in Form einer Installation auszustellen. Hierzu kann ein Stegreif-Entwurf in Betracht gezogen werden. Die Materialbeschaffung soll durch Firmensponsoring aufgefangen werden. Als Ausstellungsort bietet sich das Foyer der Fakultät an oder das Architekturschaufenster Karlsruhe.
Das Seminar soll durch einen Gastvortrag (Peter Cachola Schmal/DAM Frankfurt) ergänzt werden. (Vielleicht auch durch eine Exkursion nach Berlin zum Symposium „Brutalismus. Architekturen zwischen Alltag, Poesie und Theorie“ im Mai 2012)

Grober Zeitplan:
April – Juni: Themenvergabe, Recherche 1 und 2
Mai: Zwischenpräsentation, Ausgabe Stegreif
Juni-Juli: Konzept Stegreif, Sponsoringanfrage
Juli: Endpräsentation
August-September: Redaktion, Umsetzung Stegreif
Oktober: Präsentation Installation Ausstellung

Mögliche Referatthemen Architektur:
01 Großbritannien in der Nachkriegszeit (Festival of Britain, New Empiricism)
02 The Independent Group
03 Die Ausstellungen und die Galerien (ICA und Whitechapel Galery)
04 Paolozzi, Scrapbooks und die Pariser Szene (Surrealismus, art autre/brut)
05 Henderson, Smithson und die Entdeckung des Alltags
06 As found
07 The Eames (select and arrange, Ausstellungsarchitektur)
08 This is Tomorrow (Konsumgesellschaft, Zukunftsbegriff)
09 Richard Hamilton und die Anfänge des Pop
10 Pop versus Punk
11 Learning from... (Denise Scott Brown, Alltag und Amerika)
12 Die Wiederentdeckung des Alltags – Dirty/Poetic Realism
13 McHale: Kunst und Technik

Übung: Arbeitsplatz Museum - Kunstvermittlung in der Praxis

Alexandra Axtmann, M.A.
Freitag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 20. April 2012)
Seminarraum


Beschreibung:

Eine gute Kunstführung eröffnet neue Perspektiven auf vermeintlich Bekanntes, gibt Hilfestellung bei schwierigen künstlerischen Positionen, schafft Raum für Neuentdeckungen und macht den Besucher neugierig auf weitere Museumsbesuche – unabhängig von Künstler, Medium oder Themengebiet.
Nach einer allgemeinen Einführung in das Praxisfeld Kunstvermittlung besuchen wir Sammlungspräsentationen und Sonderausstellungen in Karlsruhe und Baden-Baden und besprechen neben wissenschaftlicher Konzeption, Aufbau, Hängung und Präsentation jeweils Möglichkeiten für verschiedene zielgruppenorientierte Führungsangebote (Themen-, Kinder- und Kurzführungen etc.). Diese sollen dann erarbeitet werden und anschließend in den Museen in kurzen Echtzeit-Führungen vorgestellt werden.
Neben der kritischen Auseinandersetzung mit den jeweiligen Ausstellungen, dem Training wissenschaftlicher Recherchearbeit und der Werkbetrachtung vor Ort soll die Übung vor allem einen Einblick in die praktische Vermittlungsarbeit als Museums-Guide bieten. Im Gegensatz zu der üblichen Schreibtischarbeit sind hier auch persönliches Auftreten, sprachliche Ausdrucksform und zielgruppenorientierte Präsentation von großer Bedeutung.
Ich freue mich auf Ihren Besuch und interessante Kunstrundgänge!
Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte
Organisatorisches:
Die Sitzungen finden alternierend im Seminarraum und in Karlsruher Museen statt. Geplant sind außerdem zwei Termine im Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Es wird keine Kollision mit dem Blockseminar von PD Dr. Steffen Krämer geben.

 

Italienisch-Sprachkurs A + B

Concetta Pelella
Montag, 16.00 - 18.15 Uhr
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr

(Beginn: 23. April bzw. 27. April 2012)

Buch zum Sprachkurs:
un giorno in Italia 1 Bonacci editore ISBN 9788875733742
Bitte ab der 1. Unterrichtsstunde dabei haben!

Proseminar BK I: Ottonische Kunst

PD Dr. Steffen Krämer
Blockseminar:
8./9. Juni 2012 sowie
15./16. Juni 2012
(freitags jeweils 14.00 - 19.00 Uhr, samstags jeweils 10.00 - 18.00 Uhr)
Seminarraum


Beschreibung:
Nach der Reichskonsolidierung durch Kaiser Otto den Großen Mitte des 10. Jahrhunderts entwickelten sich die einzelnen Gattungen der deutschen Kunst auf eine erstaunlich dynamische Weise. Entsprechend der dynastischen Abfolge der ottonischen Kaiser bis zum Tod Heinrichs II. 1024 wird diese mittelalterliche Epoche als ottonische Kunst bezeichnet. Einerseits basiert diese auf den Grundlagen der karolingischen Kunst des 9. Jahrhunderts, wie man es durch den Typus des Westwerks in der Baukunst oder die Kaiserbildnisse in der Buchmalerei belegen kann. Andererseits lassen sich im letzten Viertel des 10. Jahrhunderts byzantinische Impulse in den einzelnen Kunstgattungen nachweisen, die zweifellos durch historische Ereignisse, etwa die Hochzeit von Otto II. mit der byzantinischen Kaisernichte Theophanu im Jahre 972, beeinflusst waren. In diesen Zusammenhang gehört auch das Auftreten neuer Bildtypen, wie Kruzifix oder Sitzmadonna in der Skulptur. Im Seminar soll diese künstlerische Entwicklung der einzelnen Gattungen in der deutschen Kunst von der Mitte des 10. bis in die zwanziger Jahre des 11. Jahrhunderts sorgfältig untersucht werden. Dabei steht unter anderem auch die Frage im Vordergrund, ob sich die ottonische Kunst, ähnlich wie die karolingische, durch einen Antikenbezug im Sinne einer Renaissancebewegung auszeichnet oder ob sie eigene, von der kaiserzeitlichen Antike nunmehr unabhängige Wege künstlerisch beschreitet. Schließlich hat die ottonische Kunst nicht nur neue Bildtypen, sondern ebenso neue Bildformen und -sprachen eingeführt, wie die sogenannte Gebärdefigur, welche die weitere Entwicklung der mittelalterlichen Kunst nachhaltig prägen sollten.

Organisatorisches:
Die Themenlisten liegen in der Woche vom 16. April - 19. April (vormittags von 9.00 - 12.30 Uhr) beim Sekretariat zur persönlichen Anmeldung aus.

Voraussetzungen zur Seminarteilnahme und zum Scheinerwerb:
-Teilnahme an beiden Blockseminarveranstaltungen
-Übernahme eines Referats von max. 45 Minuten
-Powerpoint-Präsentation zum Referat
-Abfassung einer schriftlichen Hausarbeit

Einführungsliteratur:
Hans Jantzen: Ottonische Kunst, Berlin 1990 (Erstausgabe 1959)
Bruno Reudenbach (Hg.): Karolingische und Ottonische Kunst, München u. a. 2009 (Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 1)

Themenliste:
Freitag, 8. Juni
Architektur
1) Die Stiftskirche in Gernrode
2) St. Pantaleon und der Typus des ottonischen Westwerks
3) St. Michael in Hildesheim
4) Die Bartholomäuskapelle in Paderborn
Samstag, 9. Juni
1) Der Westbau der Essener Stiftskirche
2) St. Maria im Kapitol in Köln
3) St. Gertrud in Nivelles
Wand- und Buchmalerei
4) Die Wandmalereien in St. Georg in Oberzell auf der Reichenau
5) Der Gero Codex und der Codex Egberti (Meister des Registrum Gregorii) 
Freitag, 15. Juni
1) Das Evangeliar Ottos III.
2) Das Perikopenbuch Heinrichs II.
3) Die Bamberger Apokalypse
Skulptur, Metall- und Elfenbeinkunst
4) Die Bronzetür und die Christussäule im Hildesheimer Dom
Samstag, 16. Juni
1) Das Gero-Kreuz im Kölner Dom
2) Die Goldmadonna im Essener Münster
3) Das Baseler Antependium in Paris, Musée Cluny
4) Die sog. „Pala d’oro“ im Aachener Münster
5) Der sog. „Echternacher Meister“ bzw. „Deutscher Meister des 10. Jahrhunderts“

Grundlagenliteratur:
Hans Jantzen: Ottonische Kunst, Berlin 1990 (Erstausgabe 1959)
Hermann Fillitz: Das Mittelalter I, Frankfurt/M./Berlin/Wien 1985 (Propyläen Kunstgeschichte)
Heinrich Klotz: Geschichte der Deutschen Kunst. Mittelalter 600-1400, München 1998
Kunibert Bering: Kunst des frühen Mittelalters, Stuttgart 2002 (Reclam Kunst-Epochen, Bd. 2)
Bruno Reudenbach (Hg.): Karolingische und Ottonische Kunst, München u. a. 2009 (Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 1)
Architektur
Kenneth John Conant: Carolingian and Romanesque Architecture. 800 – 1200, Harmondsworth 1959 (Pelican History of Art, Neudruck 1993)
Hans Erich Kubach, Albert Verbeek: Romanische Baukunst an Rhein und Maas, Bd. 1-4, Berlin 1976-89
Hans Erich Kubach: Romanik, Stuttgart 1986 (Weltgeschichte der Architektur)
Bernhard Schütz, Wolfgang Müller: Deutsche Romanik. Die Kirchenbauten der Kaiser, Bischöfe und Klöster, Freiburg/Basel/Wien 1989 
Wand- und Buchmalerei
Carl Nordenfalk, André Grabar: Die großen Jahrhunderte der Malerei. Das frühe Mittelalter vom vierten bis zum elften Jahrhundert, Genf 1957
Hubert Schrade: Vor- und frühromanische Malerei. Die karolingische, ottonische und frühsalische Zeit, Köln 1958
C. R. Dodwell: Painting in Europe 800-1200, Harmondsworth 1971 (Pelican History of Art)
Otto Pächt: Buchmalerei des Mittelalters. Eine Einführung, München 1984
Ernst Günther Grimme: Die Geschichte der abendländischen Buchmalerei, Köln 1985
Carl Nordenfalk: Die Buchmalerei im Mittelalter, Tübingen 1988
Christine Jakobi: Buchmalerei. Ihre Terminologie in der Kunstgeschichte, Berlin 1991
Henry Mayr-Harting: Ottonische Buchmalerei. Liturgische Kunst im Reich der Kaiser, Bischöfe und Äbte, Stuttgart/Zürich 1991
Otto Demus: Romanische Wandmalerei, München 1992
Claudia List, Wilhelm Blum: Buchkunst des Mittelalters. Ein illustriertes Handbuch, Stuttgart, Zürich 1994
Skulptur, Metall- und Elfenbeinkunst
Adolph Goldschmidt: Die Elfenbeinskulpturen, Bd. 1-4, Berlin 1914-26
Geschichte des Kunstgewerbes aller Zeiten und Völker, hg. von H. Th. Bossert, Bd. 1-6, Berlin 1928-35 (insb.: Bd. 5: Peter Metz: Das Kunstgewerbe von der Karolingerzeit bis zum Beginn der Gotik, S. 197ff.)
Peter Lasko: Ars Sacra: 800-1200, Harmondsworth 1972 (Pelican History of Art)
Wolfgang Fritz Volbach: Elfenbeinarbeiten der Spätantike und des frühen Mittelalters, Mainz 1976 (Kataloge Vor- und Frühgeschichtlicher Altertümer, Bd. 7)
Eugen von Philippovich: Elfenbein, München 1982
Ernst Günther Grimme: Bronzebildwerke des Mittelalters, Darmstadt 1985
Ursula Mende: Die Bronzetüren des Mittelalters 800 – 1200, München 1994

 

 

 

 

 

Übung: Grundlagen der Fotografie

Bernd Seeland, Fotografenmeister
Christoph Engel, Dipl.-Des. (FH)

Workshop als Kompaktwoche
23.07. – 27.07.2012
10.00 – ca. 17.00 Uhr
Zentrale Fotowerkstatt
12 Teilnehmer

Anmeldung ab dem 3. Fachsemester BA und 1. Fachsemester MA möglich
Auswahl im Wahlverfahren
ggf. als Nachrücker

Beschreibung:
In der Veranstaltung werden in einem ersten Teil die theoretischen und praktischen Grundlagen der Fotografie anhand praktischer Übungen mit verschiedenen Kameraformaten und -systemen vermittelt. Der theoretische Teil umfasst sowohl die Geschichte der Fotografie, die Grundlagen der Fototechnik als auch die Analyse fotografischer Bilder sowie eine Anleitung zum Verstehen der Wirkungsweisen in der Fotografie. Der praktische Teil gibt einen Überblick über die verschiedenen Kamerasysteme, die Bildgestaltung, der Einsatz vom Licht,
Labortechniken sowie den Umgang mit digitalen Bilddateien und das Basiswissen in der elektronischen Bildbearbeitung.
Der zweite Teil der Veranstaltung behandelt die konkrete Auseinandersetzung mit einer künstlerischen Position in der Fotografie in Form eines Kurzreferates und der Ausarbeitung einer eigenen praktischen Fotoarbeit.

Literatur:
Stephen Shore, Das Wesen der Fotografie
Phaidon, Berlin 2009
Robert Hirsch, Mit der Kamera Sehen.
Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, 2008
Ernst A. Weber, Fotopraktikum
Birkhäuser-Verlag, Basel, 1986

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Anmeldung:
Montag, 16.04.2012 bis einschließlich Freitag, 27.04.2012
persönlich in der Zentralen Fotowerkstatt, Raum -102