Home | Impressum | Sitemap | KIT

Wintersemester 2012-2013

Semesterdaten

Semesterbeginn: 1. Oktober 2012
Semesterende: 31. März 2013

Vorlesungsbeginn: 15. Oktober 2012
Vorlesungsende: 10. Februar 2013

Hier finden Sie die aktuelle Stundenplanübersicht Wintersemester 2012-2013!

 

Veranstaltungen im Wintersemester

Vorlesungen      
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr Glasmalerei des Mittelalters Prof. Dr. Martin Papenbrock Hörsaal 37
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr Geschichte der Kunst VI - Das 20. Jahrhundert Prof. Dr. Ulrich Schulze Hörsaal 37
Proseminare      
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr BK I/II: Schnitzaltäre der Spätgotik Prof. Dr. Martin Papenbrock Seminarraum
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr BK I: Rembrandt Prof. Dr. Ulrich Schulze Seminarraum
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr Grundlagen der Kunstwissenschaft Prof. Dr. Ulrich Schulze Seminarraum
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr Methoden der Kunstwissenschaft Axtmann, Alexandra (M.A.) Seminarraum
Montag, 14.00 - 15.30 Uhr BK I: Mittelalterliche Goldschmiedearbeiten Axtmann, Alexandra (M.A.) Seminarraum
Freitag, 9.45 - 11.15 Uhr BK II: Gegenständliche Malerei nach 1945 Axtmann, Alexandra (M.A.) Seminarraum
Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr BK II: Die Kunst der Installation PD Dr. Martin Schulz Seminarraum
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr BK II: Abstrakte Malerei nach 1945 PD Dr. Martin Schulz Seminarraum
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr BK II: Weltausstellungen im 20. Jahrhundert - Architektur zwischen Tradition, Innovation und Kommunikation Fischer, Adrian (M.A.) Seminarraum
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr BK II: Urban Art - Künstlerische Guerilla-Taktiken im urbanen Raum Fischer, Adrian (M.A.) Seminarraum
Hauptseminare      
Mittwoch, 17.30 - 19.00 Uhr BK II: Kunst und Kirche im Nationalsozialismus Prof. Dr. Martin Papenbrock Seminarraum
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr ÄK: Geschichte der Ästhetik von der Aufklärung bis zum Beginn der Moderne Prof. Dr. Martin Papenbrock Seminarraum
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr BK II: Malerei der klassischen Moderne Prof. Dr. Ulrich Schulze Seminarraum
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr BK I: Römische Mosaiken PD Dr. Martin Schulz Seminarraum
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr BK I/II: Architektur der Erinnerung - Jerusalem Prof. Dr. Jürgen Krüger

Seminarraum

Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr Corot und die Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert Prof. Dr. Erika Rödiger-Diruf Seminarraum
Übungen      
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr Arbeit in Archiven Dr. Katja Förster Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29
  Eine Sammlung von europäischem Rang: Das Malereikabinett der Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723-1783) Dr. Holger Jacob-Friesen Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Blockveranstaltung Museumspädagogik zwischen Ausstellungskonzeption und Besucherorientierung Mohrland, Juliane (M.A.)  
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr Transfer II Dr. Claudia Pohl Seminarraum
Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr Gesichter des Porträts Dr. Kirsten Voigt Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
18. - 22. Februar 2013 Grundlagen der Fotografie Bernd Seeland
Dipl.-Des. Christoph Engel
Zentrale Fotowerkstatt
Tutorien      
Dienstag, 8.00 - 9.30 Uhr Tutorium zu GK Wiedmann, Luise Seminarraum
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr Tutorium zu MK Sarikan, Mahiye Seminarraum
Italienisch      
Freitag, 13.45 - 16.00 Uhr Italienisch (Kurs A) Pelella, Concetta Seminarraum
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr Italienisch (Kurs B) Pelella, Concetta Seminarraum

Übung: Transfer II

Dr. Claudia Pohl
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 24. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:

Im Sommersemester 2012 stand mit Transfer I die Begegnung von Studenten des Faches Kunstgeschichte mit Studierenden der Staatlichen Akademie Karlsruhe (Klasse Prof. D. Roth) im Zentrum. Transfer II versteht sich als Fortsetzung dieser Veranstaltung. Erfahrungen und Ergebnisse dieses ersten Transfers wie Präsentationen der Akademie-Teilnehmer und Werkbeschreibungen der Studierenden der Kunstgeschichte werden nochmals zur Disposition gestellt mit dem Ziel, gemeinsam eine Ausstellung von Arbeiten der Akademie-Studenten zu realisieren.
Am Beginn der Veranstaltung soll eine vorbereitende Beschäftigung mit der Geschichte des Ausstellungswesens stehen. Die Auseinandersetzung mit dem Medium Ausstellung wird uns einerseits für Bedingungen des Ortes einer Kunstausstellung sensibilisieren und uns andererseits ermöglichen, Strategien von Kuratoren, auch in Hinblick auf ein Publikum, zu reflektieren.
Vor diesem Hintergrund soll die Frage, welcher Ort wäre ideal für welche Arbeit und warum gemeinsam erarbeitet werden.
Gleichzeitig wird es um die organisatorische Dimension einer Ausstellung gehen, um reale Konditionen einer Realisierung, und konkret hier um Ort, Auswahl der Werke, Präsentation, Moderation und Betreuung.
Von daher muss die Teilnahme an der Veranstaltung begrenzt und verbindlich sein. Angesprochen sind insbesondere die Studierenden, die bereits im Sommersemester 2012 an der Übung teilgenommen haben und Texte/Werkbeschreibungen zu den Akademie-Künstlern geschrieben haben.


Themen:

Brian O´Doherty: In der weißen Zelle, (Inside the white cube), Berlin (1976) 1996
Oskar Bätschmann: Ausstellungskünstler. Kult und Karriere im modernen Kunstsystem, Köln 1997.  Einführung und Abschnitt: Erfahrungsgestaltung, Installationen, S. 232 – 244.
Bernd Klüser/ Katharina Hegewisch (Hrsg.): Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991; dort Einleitung, S.8-15.
Bernd Klüser/ Katharina Hegewisch (Hrsg.): Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991; dort: Yves Klein Le Vide, Paris 1958, S. 142ff.
Bernd Klüser/ Katharina Hegewisch (Hrsg.): Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991; dort: The Store, New York 1961, S. 148 ff.
Bernd Klüser/ Katharina Hegewisch (Hrsg.): Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991; dort: Leben mit Pop-Demonstration für den kapitalistischen Realismus, Düsseldorf 1963, S. 166 ff.
Bernd Klüser/ Katharina Hegewisch (Hrsg.): Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991; dort: When Attitudes become form, Bern 1969 (Harald Szeemann), S. 212 ff.
Bernd Klüser/ Katharina Hegewisch (Hrsg.): Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991; dort: Contemporanea, Rom 1973/74, S. 230 ff.
Bernd Klüser/ Katharina Hegewisch (Hrsg.): Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreißig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991; dort: Chambres d`Amis, Gent 1986 (Jan Huet), S. 238 ff.
Stationen der Moderne. Die bedeutenden Kunstausstellungen des 20. Jahrhunderts in Deutschland Berlinische Galerie, Berlin 1988.
Hans Ulrich Obrist: A brief history of Curating, (Documents, Serie 3, JRP), Zürich, o.J.

Literatur (Auswahl):
Allgemein:
Georg Friedrich Koch: Die Kunstausstellung, Ihre Geschichte von den Anfängen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, Berlin 1967
Bernd Klüser / Katharina Hegewisch (Hrsg) Die Kunst der Ausstellung, eine Dokumentation dreizig exemplarischer Kunstausstellungen dieses Jahrhunderts, Frankfurt /Leipzig 1991 (Biblio Aka)
Bruce Altshuler: The Avant-Garde in Exhibition, New Art in the 20th Century, New York 1994
Stationen der Moderne, die bedeutenden Kunstausstellungen des 20. Jahrhunderts in Deutschland Berlinische Galerie, Berlin 1988
Brian O´Doherty: In der weißen Zelle, (Inside the white cube), Berlin (1976) 1996
When Attitudes become form (Ausstellungskatalog) Bern 1969 (Biblio Aka KG 45 2924)
www.exhibiting.org  Kongress Vom 26. - 29.4. 2001 in Stuttgart, Akademie / zus. mit  ZKM HfG
Oskar  Bätschmann: Ausstellungskünstler. Kult und Karriere im modernen Kunstsystem, Köln 1997
Hans Ulrich Obrist: A brief history of Curating, (Documents, Serie 3, JRP), Zürich, o. J.
Entartete Kunst:
Ausstellungsführer Entartete „Kunst“, München 1937 (Aka)
Adolf Dresler: Deutsche Kunst und Entartete „Kunst“, Kunstwerk und Zerrbild als Spiegel der Weltanschauung, München 1938 (Aka KG d 20 101)
Wolfgang Willrich: Säuberung des Kunsttempels, München 1938
Peter-Klaus Schuster (Hrsg): Nationalsozialismus und „Entartete Kunst“, Die „Kunststadt“ München 1937, München  1987
Georg Bussmann: Entartete Kunst - Blick auf einen nützlichen Mythos, In: Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert, Malerei und Plastik 1905 - 1985, München 1986, S. 105 ff
dokumenta:
Ulrike Wollenhaupt-Schmidt: documenta 1955, eine Austellung im Spannungsfeld der Auseinandersetzungen um die Kunst der Avantgarde 1945 - 1960, Europäische Hochschulschriften, Frankfurt a.M. 1994 (BLB 95A 11946)
Manfred Schneckenburger: (Hrsg) documenta - Idee und Institution. Tendenzen, Konzepte, Materialien, 1983
documenta 1-9, 1955 - 1992, Stuttgart 1997, CD Rom (ZKM C Kas 7 - 2002-1-9)
Venedig:
Christoph Becker: Biennale Venedig, der deutsche Beitrag 1895 - 1995, hsg. Institut für Auslandsbeziehungen, Ostfildern 1995

 

Übung: Gesichter des Porträts

Dr. Kirsten Voigt
1. Termin: Donnerstag, 18. Oktober 2012, 17.30 Uhr, Seminarraum
weitere Termine: Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr oder nach Vereinbarung mit den Teilnehmern auch als Block-Seminar
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe


Beschreibung:
Die Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe verfügt über Spitzenwerke der Porträtmalerei, darunter – neben Skulpturen, Zeichnungen und druckgraphischen Werken – allein mehr als 450 Gemälde dieser Gattung. In der Veranstaltung werden wir uns mit Spitzenwerken aus sechs Jahrhunderten befassen und die vielen Gesichter des Porträts erkunden: Repräsentatives und Intimes, Standesporträts, Familien-, Geschwister-, Freundschafts- und Selbstbildnisse, posthume Porträts, Komposit-, Ideal- und Totenbildnisse.
Da die Übung auch im Vorfeld einer für 2013 geplanten Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit dem Titel „Unter vier Augen – Sprachen des Porträts“ stattfindet, werden wir nicht nur Bildbetrachtungen in Form von Referaten machen, sondern auch versuchen, Texte zu entwickeln, die als Handreichung, Begleit- oder Wandtext für eine solche oder ähnliche Präsentation denkbar wären und einüben, wie man Besucher mit Porträts in Führungen vertraut machen könnte.
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe zählt zu den ältesten Museen Deutschlands und beherbergt eine international hoch geschätzte Sammlung altdeutscher, niederländischer und französischer Malerei. Die Auswahl der Ausstellung und unserer Übung umfasst Bildnisse von Prominenten (Kaisern, Königen, Kurtisanen, Theologen, Philosophen, Wissenschaftlern, Künstlern) und Namenlosen aus sechs Jahrhunderten. Zu den Künstlern zählen unter anderem Hans Brosamer, Hans Burgkmair, Bernhard Strigel, Lucas Cranach d.Ä. und Hans Mielich, Jan Vermeyen, Peter Paul Rubens, Rembrandt Harmensz van Rijn, Nicolaes Eliasz Pickenoy und Govaert Flinck, Paul Pourbus, Hyacinthe Rigaud, Nicolas de Largillière, Pierre-Paul Prud'hon, Jean-Simon Berthélemy, Henri-Pierre Danloux, Jean-Baptiste Le Prince und Louis Gauffier. Im 19. Jahrhundert wird die Ausstellung den Blick auf Bildnisse von Francisco de Goya, Eugène Delacroix, Edouard Manet, James Tissot und Edgar Degas lenken, im 20. Jahrhundert auf Werke von Auguste Renoir, Lovis Corinth, Alexander Kanoldt und Ernst Ludwig Kirchner.

Themen:
Das Renaissance-Bildnis
Das niederländische Barockbildnis
Rembrandts Selbstbildnis
Rubens’ als Bildnis-Maler
Mode im Porträt
Porträt und Pastell
Anton Raffael Mengs
Anton Graff
Köpfe der Aufklärung
Das Familienbildnis
Das Ehebildnis
Paul Pourbus: Ludwig XIII. und Anna von Österreich
Das Herrscherbildnis – Kaiser Karl V.
Bildnis und Allegorie
Das Kinderbildnis
Doppel- und Trippel-Porträts
Das Künstler-Selbstbildnis
Bildnisse des 19. Jahrhunderts
Bildnisse des 20. Jahrhundert

 


Übung: Eine Sammlung von europäischem Rang: Das Malereikabinett der Markgräfin Karoline Luise von Baden (1723-1783)

Dr. Holger Jacob-Friesen
1. Termin: 2. November 2012, 14.00 - 17.30 Uhr (weitere Termine s. Ankündigungstext)
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe


Beschreibung:
Markgräfin Karoline Luise von Baden zählt zu den bedeutenden Sammlerpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Sie war umfassend gebildet und hatte ein europäisches Netzwerk von Korrespondenten und Agenten. Zwar verfügte sie nicht über immense finanzielle Mittel, doch gelang es ihr durch Geschmack und Geschick, eine vorzügliche Sammlung von rund 200 Gemälden aufzubauen. Ihr in vier Räumen des Karlsruher Schlosses untergebrachtes „Malereikabinett“ nutzte sie nach eigener Auskunft wie eine Bibliothek: Sie studierte die Werke genau und kopierte sogar einige von ihnen, um ihrer Malweise und Komposition auf den Grund zu gehen. Die Schwerpunkte der Sammlung liegen bei der niederländischen, insbesondere der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts und der französischen Kunst des 18. Jahrhunderts. Gut die Hälfte der von Karoline Luise erworbenen Bilder befindet sich noch heute im Bestand der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Ausgewählte Beispiele aus diesem reichen Fundus sollen in der Übung genau betrachtet, ihre Eigenart und Bedeutung sowie ihre Entstehungsumstände analysiert werden. Dabei soll es immer auch um die Sammlerin gehen: Warum interessierte sich Karoline Luise für diese Werke? Auf welche Weise gelang ihr der Ankauf?

Themen:
Werke folgender Künstler sind zur Besprechung (und für Referate) vorgesehen:
Rembrandt, Hyacinthe Rigaud [Selbstporträts]; Caspar Netscher, Adriaen van der Werff, Gérard de Lairesse [Historienbilder]; Willem van Aelst, Jan Weenix, Jan Davidsz. de Heem, Nicolas de Largillierre, Jean Siméon Chardin [Stillleben]; Nicolaes Berchem, Jan Both, Adam Pynacker, Jean Pillement [Landschaften]; Abraham Bloemaert, Gabriel Metsu, Gerard Dou, Eglon H. van der Neer, Alexis Grimou, François Boucher [Genre].

Termine:
Die Übung findet als Blockveranstaltung an folgenden Freitagen, jeweils von 14:00 bis 17:30 Uhr statt:
2. November 2012, 16. November, 7. Dezember, 14. Dezember, 4. Januar 2013, 18. Januar, 1. Februar.
Ort: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hans Thoma-Str. 2.

Literatur:
- Gerda Kircher, Karoline Luise von Baden als Kunstsammlerin, Karlsruhe 1933
-  Jan Lauts (Bearb.), Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Katalog Alte Meister bis 1800, 2 Bände, Karlsruhe 1966
- Ausstellungskatalog Caroline Luise, Markgräfin von Baden 1723-1783, Karlsruhe 1983
- Jan Lauts, Karoline Luise von Baden. Ein Lebensbild aus der Zeit der Aufklärung, 2. Auflage Karlsruhe 1990

 

 

Übung: Grundlagen der Fotografie

Bernd Seeland, Fotografenmeister
Christoph Engel, Dipl.-Des. (FH)
Workshop als Kompaktwoche
18.02 - 22.02.2013, 10.00 - ca. 17.00 Uhr
Zentrale Fotowerkstatt
Anmeldung:
ab Montag, 22.10.2012 bis einschließlich Freitag, 26.10.2012
persönlich in der Zentralen Fotowerkstatt, Gebäude 20.40, Raum -102

Beschreibung:
In der Veranstaltung werden in einem ersten Teil die theoretischen und praktischen Grundlagen der Fotografie anhand praktischer Übungen mit verschiedenen Kameraformaten und -systemen vermittelt. Der theoretische Teil umfasst sowohl die Geschichte der Fotografie, die Grundlagen der Fototechnik als auch die Analyse fotografischer Bilder sowie eine Anleitung zum Verstehen der Wirkungsweisen in der Fotografie. Der praktische Teil gibt einen Überblick über die verschiedenen Kamerasysteme, die Bildgestaltung, der Einsatz vom Licht, Labortechniken sowie den Umgang mit digitalen Bilddateien und das Basiswissen in der elektronischen Bildbearbeitung.
Der zweite Teil der Veranstaltung behandelt die konkrete Auseinandersetzung mit einer künstlerischen Position in der Fotografie in Form eines Kurzreferates und der Ausarbeitung einer eigenen praktischen Fotoarbeit.

Organisatorisches:
12 Teilnehmer
Anmeldung ab dem 3. Fachsemester BA und 1. Fachsemester MA möglich ggf. als Nachrücker

Literatur:
Stephen Shore, Das Wesen der Fotografie
Phaidon, Berlin 2009
Robert Hirsch, Mit der Kamera Sehen.
Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, 2008
Ernst A. Weber, Fotopraktikum
Birkhäuser-Verlag, Basel, 1986

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Hauptseminar BK II: Camille Corot und die Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert

Prof. Dr. Erika Rödiger-Diruf
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 18. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Ausgangspunkt des Seminars ist die Sonderausstellung  „Camille Corot – Natur und Traum“, die vom 29.9.2012 bis zum 6.1.2013 in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe stattfindet. Sie bietet zum einen Stoff für diverse Themenstellungen zur Landschaftsmalerei im 18./19. Jahrhundert, zum anderen die attraktive Möglichkeit, Betrachtungen vor den Originalen durchzuführen.
Die künstlerische Entwicklung des französischen Landschaftsmalers Camille Corot (1796 – 1875) vollzieht sich parallel zu den wichtigsten Etappen der sich wandelnden Naturauffassung im 19. Jahrhundert. Zahllose Künstler Frankreichs, wo die entscheidenden Innovationen auf dem Weg zur Moderne stattfinden, haben Corot als ihren Lehrer und ihr Vorbild bezeichnet. Spannungsreich vollzieht sich sein Werdegang zwischen einer idealen, den Klassizismus tradierenden Landschaftsmalerei und einer vorimpressionistisch anmutenden Art der Darstellung.
Ausgehend von Corot widmet sich das Seminar Grundfragen zur Landschaftsmalerei bevor der Siegeszug des Impressionismus einsetzt. Am Anfang, um 1800, dominiert noch die nach akademischen Regeln komponierte ideale Landschaft. Parallel dazu führt der subjektive Blick auf die Natur, der sich in der freien Öl-Studie vor Ort manifestiert, zum ersten Schritt in die Moderne. Entscheidend für diese zukunftsgerichtete Entwicklung ab etwa 1825 ist die künstlerische Haltung sowohl der Maler der „Schule von Barbizon“, als auch der Einfluss englischer Künstler, allen voran John Constable, aber auch William Turner. Die Arbeiten Corots in dieser Zeit, die er während seines ersten Aufenthalts in Rom 1825 – 1828 schafft, spiegeln diese unakademisch progressive Sichtweise auf die Landschaft in besonderem Masse.
In Ergänzung zu diesen Hauptströmungen innerhalb der Landschaftsmalerei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden anders gerichtete, nicht minder bedeutende Parallelerscheinungen in deutschen Zentren betrachtet: Schule bildend  waren hier Caspar David Friedrich in Dresden, Johann Wilhelm Schirmer in Düsseldorf und Carl Rottmann in München.
Eine weitere Zäsur bildet das Revolutionsjahr 1848, mit dem der so genannte Realismus einsetzt, dessen führender Kopf Gustave Courbet wird. Während Courbet wie auch Francois Millet beginnen, sich im Figuren besetzten Landschaftsbild mit sozialkritischen Themen auseinanderzusetzen, wendet sich Corot im Gegensatz dazu einer poetischen, von mythischen Gestalten belebten Traumwelt zu. Im malerischen Stil vollzieht er jedoch gleichzeitig die Hinwendung zur vorimpressionistischen Formauflösung. Daran anknüpfend war er für Maler wie Claude Monet und Camille Pissarro auf dem Weg zum Impressionismus vorbildlich, obgleich Corot selbst dem Impressionismus gegenüber distanziert blieb.
Einen anderen Weg beschritt Arnold Böcklin: Er thematisierte die Einheit von Mensch und Natur in mythisierenden Bildfindungen. Dienten diese bei Corot der träumerischen Poetisierung der Landschaft, werden sie bei Böcklin zum Hauptmotiv,  in dem die elementaren Triebkräfte des Menschen verlebendigt werden.        

Hauptseminar BK II: Malerei der klassischen Moderne

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 23. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Der Terminus Moderne ist ein schwieriger Begriff, da er unter den Bedingungen der historischen Veränderungen einem permanenten Wandel unterzogen ist. Der kunsthistorische Begriff der Klassischen Moderne wird allerdings eher als Stilbegriff verstanden und vereint eine Reihe als bahnbrechend angesehener, heterogener, avantgardistischer Werke der Bildenden Künsten am Ende und nach der Belle Époque bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, die sog. Kunstismen (1925) von Hans Arp und El Lissitzky. Maler wie Matisse, Derain, Picasso, Braque, Beckmann, Blauer Reiter und Brücke, Marc und Kandinsky, Klee und Piet Mondrian sind typische Vertreter. Russland wird wichtig, Theater und Tanz, Stravinsky, Nijinsky und Diaghilev, aber auch Malewitsch und El Lissitzky.
Die Klassische Moderne in der Architektur deutet auf einen nicht unproblematischen Stilbegriff. Van de Velde und die anderen suchten zwar nach dem Neuen Stil, doch nach dem Weltkrieg mit dem Bauhaus war es eher die Idee einer neuen künstlerischen Ausbildung, die zu neuen, eben zeitgemäßen Formen in Architektur und Gestaltung führte, die aber bereits in den 30er Jahren in den USA unter dem Stilbegriff des International Style, man muß schon sagen, unhistorisch vereint wurden.
In dieser Lehrveranstaltung sollen ausgewählte Werke der klassischen Moderne unter formalen und ikonologischen Gesichtspunkten analysiert werden. Zum Verständnis der Intentionen der jeweiligen Künstler bzw. Kunstrichtungen wäre es wichtig, auch die jeweiligen ästhetischen Programme an Hand der Quellentexte zu untersuchen.

Themen:
- „Kunst als Harmonie parallel zur Natur“: Cézannes Konzept einer modulierenden Malerei
- Sehnsucht nach dem einfachen Leben: Gauguins bretonische Motive und Südseebilder
- Van Gogh als Vorläufer des Expressionismus
- Pointillismus - Seurat, Signac
- Fauvismus - Matisses Konzept der „Kondensierung der Empfindungen“
- Picassos „Demoiselles d’Avignon“ als Auftakt des Kubismus
- Kubismus - Picasso, Braque, Gris, Léger
- Orphismus - Delaunay
- Futurismus - Boccioni, Carrà, Balla
- Expressionsmus 1 – Die Brücke
- Expressionsmus 2 – Emil Noldes religiöse Motive
- Expressionsmus 3 – Der Blaue Reiter
- Max Beckmanns Triptychen
- Paul Klee am Bauhaus
- Suprematismus und Konstruktivismus – Malewitsch und El Lissitzky
- Dadaismus - Schwitters, Arp
- Pittura metafisica – de Chirico
- Surrealismus - Max Ernst, Dali, Magritte
- Neue Sachlichkeit - Kanoldt, Schad, Schrimpf
- Sozialkritische Malerei der 20er Jahre - Dix, Grosz 

Organisatorisches:
Die Studierenden sollten sich bereits bei der Anmeldung (genauer Anmeldetermin wird auf der homepage bekanntgegeben) für ein Thema eintragen, vor allem für die frühen Themen, um sogleich mit der Arbeit beginnen zu können.

Die endgültige Themenvergabe erfolgt dann in der ersten Seminarstunde.

Literatur:
Uwe M. Schneede, Die Kunst der Klassischen Moderne, München 2009.
Werner Haftmann, Malerei im 20. Jahrhundert, 2 Bde. 3. Aufl. München 1980.
Werner Hofmann, Grundlagen der modernen Kunst. Eine Einführung in ihre symbolischen Formen. Stuttgart 1966.
Horst Richter, Geschichte der Malerei im 20. Jahrhundert. Stile und Künstler. 8. Aufl. Köln 1998 (im Anhang ausführliches Literaturverzeichnis zu den einzelnen Richtungen).
Walter Hess, Dokumente zum Vertsändnis der modernen Malerei, Reinbek 1995.
Nikos Stangos, Hg., Concepts of Modern Art. From Fauvism to Postmodernism. 3. Aufl. London 1994.
Werner Hofmann, Die Moderne im Rückspiegel. Hauptwege der Kunstgeschichte, München 1998.
Ian Chilvers, A Dictionary of Twentieth-Century Art, Oxford/New York 1999.

Quellen:
Harrison, Charles (hg.), Kunsttheorie im 20. Jahrhundert. Künstlerschriften, Kunstkritik, Kunstphilosophie, Manifeste, Statements, Interviews, Ostfildern-Ruit 2003.

Teilnehmer und mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte (B. A. ab 5. Semester, M. A.): 8 ECTS-Punkte (bei regelmäßiger Teilnahme, Übernahme eines Referats und einer Hausarbeit).
Studierende der Architektur (B. A. ab 5. Semester, M. A.): 4 ECTS-Punkte (bei regelmäßiger Teilnahme, Übernahme eines Referats und einer Hausarbeit) sowie Studierende der Architektur (Diplom-Studiengang, Studium nach der Diplom-Vorprüfung): 2 Semesterwochenstunden (bei regelmäßiger Teilnahme, Übernahme eines Referats und einer Hausarbeit)

Teilnehmerzahlbegrenzung:
30 Studierende ab 5. Semester.

 

 

Proseminar BK I: Rembrandt

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606-69) gilt als einer der bedeutendsten und bekanntesten Künstler der Niederlande des 17. Jahrhunderts, der Epoche des Goldenen Zeitalters, zwar zerrissen durch die Glaubenskriege, aber zugleich eine politische, wirtschaftliche und künstlerische Blütezeit für das Land.
Rembrandt war Maler, er führte eine große Werkstatt und bildete zahlreiche junge Künstler aus. Auch seine Radierungen und Zeichnungen standen hoch im Kurs.
Wir werden uns in diesem Proseminar vor allem mit der Ikonographie seiner Historienbilder beschäftigen, biblische und mythologische Themen, aber auch einen Blick auf die Porträts, Gruppenbilder und Landschaften werfen.

Organisatorisches:
Jeder Teilnehmer hat ein Referat zu übernehmen und eine Hausarbeit zu schreiben. Es gibt keine „Sitzscheine“ oder 4-ECTS-Scheine. Regelmäßige Teilnahme und pünktliches Erscheinen werden  erwartet. Die Themenvergabe erfolgt in der ersten Seminarstunde.

Literatur zur Einführung:
Bauch, Kurt, Der frühe Rembrandt und seine Zeit, Berlin 1960.
Gary Schwartz, Rembrandt. Sämtliche Gemälde in Farbe. Stuttgart, Zürich 1987.
Christian Tümpel, Rembrandt in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek bei Hamburg 1977.
Weiterführende Literatur:
Svetlana Alpers, Kunst als Beschreibung. Die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts, Köln 1985.
Svetlana Alpers, Rembrandt als Unternehmer. Sein Atelier und der Markt, Köln 1989.
Kurt Bauch, Rembrandt. Gemälde, Berlin 1966.
Bredius, Abraham, Rembrandt. Gemälde, Wien 1935.
J. Bruyn, B. Haak, S.H. Levie, P.J.J. van Thiel, E. van de Wetering, A Corpus of Rembrandt Paintings. 3 Bde. (I: 1625-1631, II: 1631-1634, III: 1635-1642), Den Haag/Boston/London 1982 ff. (Rembrandt Research Project).
Horst Gerson, Rembrandt. Gemälde, Amsterdam 1969.
Cornelius Hofstede de Groot, Die Urkunden über Rembrandt (1575-1721), Den Haag 1906.
Arnold Houbraken, De groote schouburgh der nederlantsche konstschilders en schilderessen, 3 Bde. Amsterdam 1718-1721.
Ausst.-Kat. London 1999: Rembrandts Selbstbildnisse, National Gallery, London. Stuttgart 1999.
Michael North, Kunst und Kommerz im Goldenen Zeitalter, Köln 1992.
Erwin Panofsky, Rembrandt und das Judentum, in: Jahrbuch der Hamburger Kunstsammlungen, 18/1973, S. 75-108.
Seymour Slive, Rembrandt and his Critics. Den Haag 1953.
Walter L. Strauss, Marjon van der Meulen, The Rembrandt Documents, New York 1979.
Christian Tümpel, konographische Beiträge zu Rembrandt (I) u. (II),  in: Jahrbuch der Hamburger Kunstsammlungen, 13/1968: 95-126 (I) u. 16/1971: 20-38 (II).
Christian Tümpel, Rembrandt. Mythos und Methode,  Antwerpen 1986.
Paul Zumthor, Das Alltagsleben in Holland zur Zeit Rembrandts, Leipzig 1992 (urspr. Paris 1959)

Teilnehmer und mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte: 6 ECTS-Punkt bei regelmäßiger Teilnahme, Übernahme eines Referats und einer Hausarbeit.

Teilnehmerzahlbegrenzung:
30 Studierende des 1. – 4. Semesters.

Proseminar: Grundlagen der Kunstwissenschaft

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2012)
Seminarraum

Tutorium
Luise Wiedmann
Dienstag, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 16. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:

Diese Veranstaltung wendet sich an Studienanfänger und dient der Orientierung im Fach Kunstgeschichte. Sie führt in die Gegenstandsbereiche des Faches (Malerei, Graphik, Plastik, Architektur, Stadtplanung, Kunstgewerbe, neue Medien usw.) ein, und zwar sowohl unter technischen Aspekten wie auch unter dem Gesichtspunkt von Funktionen (z. B. Bauaufgaben) und ikonographischen Bedeutungen (z. B. Malereigattungen wie Historienbild, Porträt, Landschaftsmalerei, Stilleben usw.).
Der erste Versuch der (gemeinsamen) Arbeit am Objekt ist die analytische Beschreibung mit dem Ziel, sich über die Objekthaftigkeit und Materialität des jeweiligen Gegenstandes als Medium historischer Bedeutungen bewusst zu werden.

Organisatorisches:
In jeder Sitzung versucht ein Teilnehmer, das Objekt zu beschreiben, ein anderer führt ein Spiegelstrich-Protokoll, das jeweils im darauffolgenden Tutorium besprochen wird. Die kontinuierliche Mitarbeit aller Teilnehmer durch Diskussionsbeiträge wird erwartet, evtl. kleinere Hausaufgaben sind möglich.
Das begleitende Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt vornehmlich in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens, die Lektüre wissenschaftlicher Texte und in die wissenschaftliche Terminologie ein.

Literatur zur Einführung:
Allgemein zur Kunstgeschichte:
Ernst H. Gombrich, Die Geschichte der Kunst, London 2001 (Neuauflage).
Udo Kultermann, Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft, überarb. und erw. Neuauflage, Frankfurt/Berlin/Wien: Prestel, 1996.
Zum Studium:
Jutta Held, Norbert Schneider, Grundzüge der Kunstwissenschaft.Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.
Marcel Baumgarten, Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998.
Gegenstandsbereiche und Methodik:
Hans Belting, Heinrich Dilly u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, 6. überarbeitete und erweiterte Aufl., Berlin 2003.
Marlite Halbertsma, Kitty Zijlmans, Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, 2. Aufl., Berlin 1995.
WolfgangBrassat, Hubertus Kohle, Methoden-Reader Kunstgeschichte: Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.
Einzelne Themen:
Werner Busch (Hg.), Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen, München/Zürich 1997 (und ältere zweibändige Ausg.).
Monika Wagner (Hg.), Moderne Kunst. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, Reinbek bei Hamburg 1991 (und neuere Aufl.).

Weitere Literatur siehe auch Hilfestellungen für Studienanfänger.

Teilnehmer und mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte: 8 ECTS-Punkte bei regelmäßiger Teilnahme an GK und Tutorium.

Teilnehmerzahlbegrenzung:
30 Studierende des 1. Fachsemesters.

Vorlesung: Geschichte der Kunst VI – Das 20. Jahrhundert

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 25. Oktober 2012)
Hörsaal 37


Beschreibung:
Die Vorlesung zur Kunst des 20. Jahrhunderts ist eine von sechs Epochenvorlesungen zur Geschichte der Kunst von der frühchristlichen Zeit bis zur Gegenwart und versteht sich als Fortsetzung der Vorlesung von Herrn Papenbrock aus dem Sommersemester 2012. Sie gibt einen Überblick über die Entwicklungslinien der Kunst und Architektur, aber auch der Gestaltung an Hand ausgewählter repräsentativer Beispiele, die ausführlich interpretiert werden sollen: vom Symbolismus über Jugendstil, Kubismus, Futurismus, Expressionismus, Surrealismus, Neue Sachlichkeit, DADA, Bauhaus bis hin zur Kunstpolitik des Nationalsozialismus.

Literatur:
Giulio Carlo Argan, Die Kunst des 20. Jahrhunderts 1880-1940. Berlin 1977 (Propyläen Kunstgeschichte, Bd. 12).
Werner Haftmann, Malerei im 20. Jahrhundert. München 1954, 2 Bde.
George Heard Hamilton, Painting and Sculpture in Europe 1880-1940. New Haven/London 1993 (Pelican History of Art).
Jutta Held, Norbert Schneider, Sozialgeschichte der Malerei vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Köln 1993 (3. Aufl. 2004).
Walter Hess, Hg.: Dokumente zum Verständnis der modernen Malerei. Hamburg (später: Reinbek) 1956.
Werner Hofmann, Grundlagen der modernen Kunst. Stuttgart 1966.
Werner Hofmann, Die Moderne im Rückspiegel. Hauptwege der Kunstgeschichte. München 1998.
Gottlieb Leinz, Die Malerei des 20. Jahrhunderts. Freiburg/Basel/Wien 1987 (darin auch eine Bibliographie S. 374-77).
Horst Richter, Geschichte der Malerei im 20. Jahrhundert. Köln 1974 (7. ergänzte Aufl. 1988).
Uwe M. Schneede, Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert. Von den Avantgarden bis zur Gegenwart. München 2001 (2. Aufl. 2002).

Teilnehmer und mögliche Scheine:
B.A. und M.A. Kunstgeschichte und  Pflichtfach für Architektur-Studierende des Bachelorstudienganges.
Studierende der Kunstgeschichte: 2 ECTS-Punkte (regelmäßige Vorlesungs-Teilnahme)
Studierende der Architektur: 2 ECTS-Punkte (regelmäßige Vorlesungs-Teilnahme und Klausur)

Vorlesungsplan:
25.10.2012
08.11.2012
15.11.2012
22.11.2012
29.11.2012
13.12.2012
17.01.2013
24.01.2013
31.01.2013
07.02.2013




Proseminar BK II: Abstrakte Malerei nach 1945

PD Dr. Martin Schulz
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 15. November)
Seminarraum


Beschreibung:
Im Seminar sollen anhand von ausgewählten Fallbeispielen die verschiedenen Positionen der abstrakten bis gegenstandslosen Malerei der internationalen Kunstszene nach 1945 vorgestellt und kritisch ersucht werden: vom Informel bis zur konkreten Malerei, vom abstrakten Expressionismus bis zur hard-edge Malerei, von der lyrischen Abstraktion bis zur Neuen Geometrie der 1980er Jahre, um zugleich einige Werke der aktuellen abstrakten Malerei zu beleuchten. Mit welchen ästhetischen und theoretischen Konzepten wird gearbeitet und welche Konkurrenzen bestritten? Das Ende des Zweiten Weltkriegs bietet sich als Ausgangspunkt zudem insofern an, als mit Beginn des Kalten Krieges kaum eine andere künstlerische Haltung als die abstrakte Kunst im Westen (und insbesondere gegen den Sozialistischen Realismus im kommunistischen Osten) als vermeintlich einzig legitime wie universale Sprache der Freiheit und Demokratie gefördert und nicht zuletzt politisch vereinnahmt wurde. Gerade auch dieser ideologiekritische Aspekt wird, neben dem explizit künstlerischen Begriff, eine wichtige Rolle spielen.

 

Hauptseminar BK I: Römische Mosaiken

PD Dr. Martin Schulz
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 13. November 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Im Zentrum des Seminars soll vor allem die Geschichte des Mosaik in den Kirchen Roms vom 4. – 14. Jahrhundert stehen, jedoch nicht ohne Seitenblicke nach Konstantinopel, Venedig, Sizilien und natürlich nach Ravenna. Gefragt wird, an welchen Orten sich welche bildlichen Programme in welchen historischen Situationen herausgebildet haben. Wie sind die Bezüge der einzelnen Werke untereinander zu sehen? Untersucht werden in diesem Zusammenhang insbesondere die engen Verflechtungen von Kirchengeschichte und politischer Macht, die sich gerade in Rom beispielhaft studieren lassen. Nicht zuletzt wird das Mosaik, als Besonderheit abendländischer Bild- und Dekorationskultur, aus einer medienhistorischen Perspektive beleuchtet.

Organisatorisches:
Lateinkenntnisse sind erwünscht (bis notwendig), die Übernahme eines Referates Voraussetzung.

 

Proseminar BK II: Die Kunst der Installation

PD Dr. Martin Schulz
Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 13. November 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Das Seminar wird sich in historischer wie systematischer Weise mit dem modernen künstlerischen Phänomen der Installation beschäftigen. Ausgewählte Beispiele, aber auch theoretische Positionen von der Klassischen Moderne bis heute sollen kritisch vorgestellt und diskutiert werden. Im Fokus wird insbesondere stehen, was rückblickend als „Ausstieg aus dem Bild“ bezeichnet wurde. Nicht zuletzt .hängt damit die Frage zusammen, wie die künstlerischen Werke, die mehr denn je von der subjektiven Perspektive der Betrachter abhängig und zudem sehr variabel sind, ästhetisch beurteilt werden können. Dies war ein entscheidender – auch ethischer wie politischer –  Streitpunkt der Diskussionen in den 1960er Jahren; und ohne die ästhetischen Konsequenzen hieraus wäre ein guter Teil der Gegenwartskunst nicht denkbar.

 

Übung: Museumspädagogik zwischen Ausstellungskonzeption und Besucherorientierung

Juliane Mohrland, M.A.
Blockseminar:
Freitag, 26.10.2012, 14.00 – 17.00 Uhr, Seminarraum
Samstag, 27.10.2012, 10.15 – 15.30 Uhr, Badisches Landemuseum Karlsruhe, Schloss
Freitag, 16.11.2012, 14.00 – 17.00 Uhr, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Schloss
Samstag, 17.11.2012, 10.15 – 17.00 Uhr, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Schloss
Freitag, 30.11.2012, 14.00 – 17.00 Uhr, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hauptgebäude
Samstag, 01.12.2012, 11.00 – 16.15 Uhr, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hauptgebäude


Beschreibung:
Die Vermittlungsarbeit ist neben den klassischen Aufgabenfeldern Sammeln, Bewahren, Forschen und Ausstellung ein fundamentaler Bestandteil der Museumsarbeit. Das wichtigste Leitziel der Museumspädagogik ist die Besucherorientierung. Damit ist sie das wesentliche vermittelnde Bindeglied zwischen der wissenschaftlichen Ausstellungskonzeption und dem Besucher. Idealerweise werden die Kriterien der Museumspädagogik bereits bei der Ausstellungskonzeption berücksichtigt und auch bei der Realisierung mit eingebunden.
Wie setzt sich das Publikum zusammen und welche besonderen Bedürfnisse haben die unterschiedlichen Gruppen? Welche pädagogischen Mittel und Methoden lassen sich bereits in die Ausstellungskonzeption einbeziehen und wie werden diese umgesetzt, um den jeweiligen Zielgruppen gerecht zu werden? Wie funktioniert ein klassisches Führungsgespräch und wie verändert sich dieses mit Hinblick auf Ausstellungskonzeption und Besucherorientierung? Welche alternativen Vermittlungsmethoden können eingesetzt werden und für welche Zielgruppen eignen sich diese? Welche Unterschiede in der Einbindung und Umsetzung museumspädagogischer Konzepte gibt es zwischen den einzelnen Museumstypen?
Diese und andere Fragen sollen angesprochen und anhand von praktischen Übungen im Museum vertieft werden. Dazu gilt es, sich ausführlich mit der jeweiligen Ausstellungskonzeption und den musealen Objekten vertraut zu machen, sich entsprechendes wissenschaftliches und didaktisches Wissen anzueignen und sich auf den Besucher und seine spezifischen Bedürfnisse einzulassen.

Organisatorisches:
Für den kostenfreien Besuch der Karlsruher Museen, insbesondere zur eigenständigen Vorbereitung der Führungsgespräche zwischen den Blockveranstaltungen, wird der Kunsthistorikerausweis vom Institut für Kunstgeschichte empfohlen.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

 

Hauptseminar BK I/II: Architektur der Erinnerung - Jerusalem

Prof. Dr. Jürgen Krüger
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Erinnerungsorte sind wichtiger Bestandteil unserer Kultur und ein aktuelles Forschungsfeld, das auch interdisziplinär von Historikern und Kunsthistorikern betrieben wird.
Religiöse Architektur ist weitgehend Erinnerungsarchitektur, und dabei stellen die Erinnerungsorte in Jerusalem einen besonders wichtigen Fall dar, befinden sich hier doch gleich Erinnerungsorte für drei Weltreligionen, und zwar jeweils die wichtigsten. Die Stadt Jerusalem lebt in besonderem Maße aus und mit diesen Orten.
In dem Seminar sollen die wichtigsten Erinnerungsorte behandelt werden.
In der Badischen Landesbibliothek wird ein Seminarapparat aufgebaut.
Fernleihen werden unumgänglich sein.

Bauten, Liste 1 (in der Reihenfolge der Behandlung):
1) Der Salomonische Tempel
2) Die Grabes- bzw. Auferstehungskirche
3) Der Felsendom
4) Der Abendmahlssaal
5) Die Grabeskirche im 12. Jahrhundert
6) Erlöserkirche (1898)
7) Yad Vashem

Bauten, Liste 2: weitere Themen (wenn alle Themen der Liste 1 vergeben sind)
  8) Gethsemanekirche (20. Jh.)
  9) Dormitio (20. Jh.)
10) Himmelfahrtkirche (20. Jh.)
11) freie Wahl

Organisatorisches:
Aus organisatorischen Gründen müssen einzelne Mittwochstermine zu einer Kompakteinheit zusammengefasst werden. Termine werden in der ersten oder zweiten Sitzung besprochen.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat
4 ECTS-Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Essay (5 Seiten)
8 ECTS-Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat  + Hausarbeit (25 Seiten)

Nicht zum Umfang der Hausarbeit (gezählte Seiten) zählen: Deckblatt, Titelseite, Inhaltsverzeichnis, Anlagen (Bilder, Tabellen, etc.).
Der Hauptteil der Arbeit, in dem das ausgewählte Objekt bzw. das gestellte Problem abgehandelt werden, muss 75% der gesamten Seitenzahl ausmachen. Diese Seiten liegen der Notengebung zugrunde.
Die Arbeit soll in neuer deutscher Rechtschreibung abgefasst sein. Als Grundlage wird der Duden empfohlen.

Vorausgesetzt werden:
- Selbständiges Recherchieren der relevanten Bibliographie in digitalen und gedruckten Medien
- Grundkenntnisse in der Vortragstechnik

Literatur zur Einführung:

Grabar, Oleg (Hrsg.): Where heaven and earth meet. Jerusalem's sacred esplanade; Austin, Tex. 2009

Halbwachs, Maurice: Stätten der Verkündigung im Heiligen Land. Eine Studie zum kollektiven Gedächtnis; Konstanz 2003

Krüger, Jürgen: Die Grabeskirche zu Jerusalem. Geschichte - Gestalt - Bedeutung; Regensburg 2000

Markschies, Christoph [Hrsg.]: Erinnerungsorte des Christentums; München 2010

Naredi-Rainer, Paul von: Salomos Tempel und das Abendland. Monumentale Folgen historischer Irrtümer; Köln 1994

Zwickel, Wolfgang: Der salomonische Tempel; Mainz 1999

 

 

 

Proseminar BK II: Urban Art - künstlerische Guerilla Taktiken im urbanen Raum

Adrian Fischer, M.A.
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 16. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Illegale Kunst im urbanen Raum erscheint heute präsenter als je zuvor. Oft werden verschiedenste Bereiche urbaner Kunst unter dem Schlagwort "Street Art" zusammengefasst. Dabei wird übersehen, dass manche dieser Ausdrucksformen schon jahrzehntelange Traditionen besitzen und sich keineswegs so mühelos auf einen Nenner bringen lassen.

Neben der detaillierten Behandlung diverser Künstler wie BANKSY, Shepard Fairy, Blek Le Rat, Invader oder DAIM soll untersucht werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedenen Formen urbaner Kunst aufweisen. Zu analysieren ist überdies, mit welchen Strategien diese Aktivisten den urbanen Raum nutzen und inwieweit dieser durch Werbe- und Marketingstrategien bereits in Anspruch genommen ist.

 

Organisatorisches:
Interessierte Studierende können sich vorab für die ersten beiden Themen per E-Mail anmelden, adrian fischer∂kit edu,  (= mehr Zeit zur Vorbereitung). Eine kurze Einführung in diese Themen kann in einer Sprechstunde erfolgen.

 

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat + Essay (5 Seiten)
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat  + Hausarbeit (15 Seiten)

 

Literatur zur Einführung:
Christian Hundertmark: Art of Rebellion 1. The World of Street Art. Mainaschaff 2003.
Hundertmark 2006. Christian Hundertmark: Art of Rebellion 2. The World of Urban Art Activism. Mainaschaff 2006.
Katrin Klitzke, Christian Schmidt: Street Art. Legenden zur Straße. Berlin 2008.
Julia Reinecke: Street Art. Eine Subkultur zwischen Kunst und Kommerz. Bielefeld 2007.
Bernhard van Treeck: Street-Art Köln. Legale und illegale Kunst im Stadtbild. Moers 1996.
Bernhard van Treeck: Street Art Berlin. Kunst im öffentlichen Raum. Berlin 1999.

 

Themenliste:

 

Sitzung:

Themen:

16.10.2012

Einführung/ Themenvergabe

23.10.2012

Einführung/ Themenvergabe

30.10.2012

Richard Hambleton
Harald Naegeli

06.11.2012

Blek Le Rat
MISS. TIC!

13.11.2012

Keith Haring
Tadashi Kawamata - Tree Hut

20.11.2012

 

27.11.2012

entfällt

04.12.2012

Banksy
Shepard Fairy

11.12.2012

JR
Os Gêmeos

18.12.2012

WK Interact
Miss Van

08.01.2013

Zevs
André

15.01.2013

Futura
DAIM

22.01.2013

MA'CLAIM
Influenza
29.01.2013 Yes Men
Delete - Die Entschriftung des öffentlichen Raums

05.02.2013

Schlussdiskussion

 

 

Proseminar BK II: Architektur der Weltausstellungen im 20. Jahrhundert

Adrian Fischer, M.A.
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 16. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Die Welt- und Internationalen Ausstellungen des 20. Jahrhunderts weisen eine beeindruckende architektonische Historie auf. Architekten wie Mies van der Rohe, Le Corbusier, Alvar Aalto, Egon Eiermann, Tadao Ando oder MVRDV sind hier nur eine kleine Auswahl an bekannten Vertretern.
Dass Ausstellungsarchitektur auch Politik bedeutet, zeigt sich mit den Beiträgen von Albert Speer und Boris Iofan in Paris 1937 auf drastische Weise.
Gegenstand dieses Seminars soll es sein,  ausgewählte nationale Pavillonbauten zu analysieren. Es soll nachvollzogen werden, wo sich neue Strömungen in der Architektur andeuten oder Traditionen gewahrt werden. Die Kontextualisierung mit vorangegangenen und nachfolgenden Bauten ist dabei ebenso wichtig wie die Identifizierung nationaler Charakteristika der Architektur.  Die Themen umfassen die Zeitspanne von 1904 bis zum Jahr 2000.

Organisatorisches:
Interessierte Studierende können sich vorab für die ersten beiden Themen per E-Mail anmelden, adrian fischerSvw5∂kit edu,  (= mehr Zeit zur Vorbereitung). Eine kurze Einführung in diese Themen kann in einer Sprechstunde erfolgen.

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat + Essay (5 Seiten)
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat  + Hausarbeit (15 Seiten)

Literatur zur Einführung:
Wolfgang Friebe: Architektur der Weltausstellungen 1851 bis 1970. Leipzig 1983.
Winfried Kretschmer: Geschichte der Weltausstellungen. Frankfurt/ New York 1999.
Erik Mattie: Weltausstellungen. Stuttgart/ Zürich 1998.
Thomas Schriefers: Für den Abriss gebaut? Anmerkungen zur Geschichte der Weltausstellungen. Köln 1999.
Exposition Internationale Paris 1937. Arts et techniques dans la vie moderne. Le Guide Officiel. Ausst.-Kat. Société pour le Développement du Tourisme. Paris 1937.
Martin Wörner: Die Welt an einem Ort. Illustrierte Geschichte der Weltausstellungen. Bonn 2000.

Themenliste:

Sitzung Ausstellungsort/Jahr Themen
16.10.2012 -- Einführung/Themenvergabe
23.10.2012 -- Einführung/Themenvergabe
30.10.2012 St. Louis, 1904 Ausstellungsgelände, architektonisches Gesamtkonzept
06.11.2012 Paris, 1925 Pavillon de L'Esprit Nouveau (Le Corbusier)
Sowjetischer Pavillon (Konstantin Melnikow)
13.11.2012 Paris, 1925
Barcelona, 1929
Raumstadt (Friedrich Kiesler)
Deutscher Pavillon (Mies van der Rohe)
20.11.2012 Paris, 1937 Konzept Ausstellungsgelände
Finnischer Pavillon (Alvar Aalto)
27.11.2012 entfällt entfällt
04.12.2012 Paris, 1937 Tschechoslowakischer Pavillon (Jaromir Krejcar)
Japanischer Pavillon (Jiunzo Sakakura)
11.12.2012 Paris, 1937 Pavillon der Sowjetunion (Boris Iofan)
Deutscher Pavillon (Albert Speer)
18.12.2012 Paris, 1937 Pavillon der spanischen Republik (Josep Lluis Sert, Josep Lacasa)
[Pablo Picasso - Guernica]
08.01.2013 Brüssel, 1958
Montreal, 1967
Pavillon der BRD (Egon Eiermann, Sep Ruf)
Deutscher Pavillon (Otto Frei)
15.01.2013 Montreal, 1967 Experimentelle Wohnbausiedlung - Habitat 67 (Moshe Safdie)
Pavillon der USA (Richard Buckminster Fuller)
22.01.2013 Osaka, 1970 Pavillon der Schweiz (Willi Walter, Charlotte Schmid, Paul Leber)
[Masterplan Gelände und Installationen (Kenzo Tange, Fumihiko Maki, Arata Isozaki etc.)]
[Japanischer Pavillon (Kisho Kurokawa)]
29.01.2013 Sevilla, 1992
Hannover, 2000
Japanischer Pavillon (Tadao Ando)
Niederländischer Pavillon (Entwurf MVRDV)
[Schweizer Pavillon (Peter Zumthor)]
05.02.2013   Schlussdiskussion

 

 

 

Übung: Arbeit in Archiven

Dr. Katja Förster
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 15. Oktober 2012)
Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29


Be
schreibung:
Die Übung findet vorwiegend im Stadtarchiv Karlsruhe, Markgrafenstr. 29, statt.
Anhand der Bearbeitung originaler Bauordnungsamtakten mit Baugesuchen, Korrespondenzen, Planskizzen etc. in deutscher Schrift (Sütterlin) wird den Studierenden der Umgang mit Archivalien näher gebracht sowie Einblicke in die Karlsruher Stadtbaugeschichte mit ihren verschiedenen Baustilen gegeben.

Des Weiteren werden die wichtigsten Archive der Stadt besucht: Generallandesarchiv, Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Denkmalamt etc.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Proseminar BK II: Gegenständliche Malerei nach 1945

Alexandra Axtmann M.A.
Freitag,  9.45-11.15 Uhr (Beginn: 19. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Im Seminar werden wir uns mit deutschen Positionen gegenständlicher Malerei nach 1945 beschäftigen, die einen Gegenpol zu der in der Nachkriegszeit vorherrschenden und von der Kunstkritik bevorzugteren abstrakten Malerei bildet. Einige der Künstler, die damals scharfer Kritik und sogar Zensur ausgesetzt waren, wie beispielsweise Georg Baselitz oder Anselm Kiefer, zählen heute zu den erfolgreichsten Malern weltweit, andere wie Harald Duwe oder Klaus Vogelgesang sind beinahe unbekannt. Die Künstler und ihre malerischen Positionen sollen vor allem anhand von Werken vorgestellt werden, die sich mit den politischen, gesellschaftlichen oder sozialen Problemen und Entwicklungen nach 1945 auseinandersetzen. Dabei sollen auch die jeweils spezifischen Malweisen, die Umsetzung der dargestellten Themen und die Rezeption der Künstler betrachtet werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat + Essay (5 Seiten)
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat (45 min) + Hausarbeit (15 Seiten)

Literaturauswahl zur Einführung:
Damus, Martin: Kunst in der BRD 1945-1990. Funktionen der Kunst in einer demokratisch verfaßten Gesellschaft, Hamburg 1995
Damus, Martin: Malerei der DDR. Funktionen der bildenden Kunst im Realen Sozialismus, Hamburg 1991
Glaser, Herman: Kulturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland, 3 Bde., München/ Wien 1985-1989
Lang, Lothar: Malerei und Graphik in Ostdeutschland, Leipzig 2002
Raum, Hermann: Bildende Kunst in der DDR. Die andere Moderne. Werke – Tendenzen – Bleibendes, Berlin 2000
Roh, Juliane: Deutsche Kunst der 60er Jahre: Malerei, Collage, Op-Art, Graphik, München 1971
Sager, Peter: Neue Formen des Realismus. Kunst zwischen Illusion und Wirklichkeit, Köln2 1977
Ders.: Unterwegs zu Künstlern und Bildern. Reportagen und Porträts, Köln 1988
Thomas, Karin: Zweimal deutsche Kunst nach 1945. 40 Jahre Nähe und Ferne, Köln 1985
Kultermann, Udo: Neue Formen des Bildes, Tübingen 1969

Ausstellungskataloge: 
Als guter Realist muß ich alles erfinden. Internationaler Realismus heute, Kat. Kunstverein und Kunsthaus Hamburg/ Badischer Kunstverein Karlsruhe, Stuttgart 1978
Deutschlandbilder: Kunst aus einem geteilten Land, Kat. Martin-Gropius-Bau Berlin, Köln 1997
D-Realismus. Realistische Kunst in der Bundesrepublik Deutschland. Bluth – Diehl – Duwe – Goertz – Grützke – Kraemer – Nagel – Petrick – Sorge – Tripp – Vogelsang – Waller, Kat. Kasseler Kunstverein, Kassel 1977
Kunst in der Bundesrepublik Deutschland 1945-1985, Kat. Nationalgalerie, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz Berlin 1985
Kunst in der DDR. Eine Retrospektive der Nationalgalerie, Kat. Neue Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin 2003
Kunst und Kalter Krieg. Deutsche Positionen 1945-89, Kat. County Museum of Art Los Angeles/ Germanisches Nationalmuseum Nürnberg/ Deutsches Historisches Museum Berlin, Köln 2009
40 Jahre Kunst in der Bundesrepublik Deutschland, Kat. Schloss Oberhausen Berlin 1989
Zeitbilder. 40 Jahre Bundesrepublik Deutschland, Kat. Mannheimer Kunstverein, Mannheim 1989
Zwischen Krieg und Frieden. Gegenständliche und realistische Tendenzen in der Kunst nach 45, Kat. Frankfurter Kunstverein, Berlin 1980

Proseminar BK I: Mittelalterliche Goldschmiedearbeiten: Reliquiare und Schreine

Alexandra Axtmann M.A.
Montag, 11.30-13.00 Uhr (Beginn: 15. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Sakrale Goldschmiedearbeiten des Mittelalters üben durch ihre prächtige Ausgestaltung mit Edelsteinen, Perlen und Emails große Faszination auf den Betrachter aus. Nach einer Einführung in die Funktion von Reliquien und Reliquiaren in Liturgie und Brauchtum möchte das Proseminar anhand herausragender Beispiele einen Überblick über verschiedene Typen und Formen von Reliquiaren vermitteln. In den Referaten und Hausarbeiten sollen vor allem deren jeweilige Ikonographie und Materialsymbolik herausgearbeitet werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat + Essay (5 Seiten)
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat (45 min) + Hausarbeit (15 Seiten)

Literaturauswahl zur Einführung:
Angenendt, Arnold: Heilige und Reliquien. Die Geschichte ihres Kultes vom frühen Christentum bis zur Gegenwart, München 1994
Braun, Joseph: Die Reliquiare des christlichen Kultes und ihre Entwicklung, Freiburg i. Br., 1940
Dinzelbacher, Peter / Bauer, Dieter R. (Hgg.): Heiligenverehrung in Geschichte und Gegenwart, Ostfilden 1990
Elbern, Victor H.: Die Goldschmiedekunst im frühen Mittelalter, Darmstadt 1988
Fritz, Johann Michael: Goldschmiedekunst der Gotik in Mitteleuropa, München 1982
Grimme, Ernst Günther: Goldschmiedekunst im Mittelalter. Form und Bedeutung des Reliquiars von 800-1500, Köln 1972
Läpple, Alfred: Reliquien. Verehrung – Geschichte – Kunst, Augsburg 1990·         Legner, Anton: Reliquien in Kunst und Kult zwischen Antike und Aufklärung, Darmstadt 1995
Meier, Christel: Gemma spiritualis. Methode und Gebrauch der Edelsteinallegorese vom frühen Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert, München 1977
Sauer, Joseph: Symbolik des Kirchengebäudes und seiner Ausstattung in der Auffassung des Mittelalters. Mit Berücksichtigung von Honorius Augustodunensis, Sicardus und Durandus, Freiburg i. Br., zweite vermehrte Auflage 1924   Schade, Günter: Deutsche Goldschmiedekunst. Ein Überblick über die kunst- und kulturgeschichtliche Entwicklung der deutschen Gold- und Silberschmiedekunst vom Mittelalter bis zum beginnenden 19. Jahrhundert, Leipzig 1974
Raff, Thomas: Die Sprache der Materialien. Anleitung zu einer Ikonologie der Werkstoffe, München 1994

Proseminar: Methoden der Kunstwissenschaft

Alexandra Axtmann M.A.
Montag,  11.30-13.00 Uhr (Beginn: 15. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Gegenstand des Proseminars ist die Theorie- und Methodengeschichte der neueren Kunstwissenschaft. Von der Stilanalyse bis zur Bildanthropologie sollen wissenschaftliche Verfahren des Umgangs mit Kunst vorgestellt und diskutiert werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates und die kontinuierliche Mitarbeit durch wöchentliche Textzusammenfassungen sind erforderlich.
Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.
Ein Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte (regelmäßige Teilnahme an MK und Tutorium + Referat + Hausarbeit, 15 Seiten)

Literaturauswahl zur Einführung:
Belting, Hans u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, mit Beitr. von Oskar Bätschmann, Wolfgang Kemp, Heinrich Dilly u. a., 5. überarb. Auflage, Berlin 1996
Brassat, Wolfgang / Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003
Halbertsma, Marlite / Zijlmans, Kitty (Hg.): Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, Berlin 1995
Held, Jutta / Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft. Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007

Hauptseminar/ÄK: Geschichte der Ästhetik von der Aufklärung bis zum Beginn der Moderne

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 18. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Gegenstand des Seminars sind die ästhetischen Theorien der Aufklärung, der Klassik und der Romantik in Deutschland, Frankreich und England. Von Baumgarten bis Baudelaire sollen Ästhetiken und Kunsttheorien, ihre Programmatiken und Konzepte, ihre Kategorien und Begriffe von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars in Referaten vorgestellt, analysiert und diskutiert werden.

Literatur zur Einführung:
Willi Oelmüller/Ruth Dölle-Oelmüller/Norbert Rath: Diskurs: Kunst und Schönes. Paderborn 1982. – Norbert Schneider: Geschichte der Ästhetik von der Aufklärung bis zur Postmoderne. Stuttgart 1996. – Julian Nida-Rümelin/Monika Betzler (Hg.): Ästhetik und Kunstphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Stuttgart 1998. – Michael Kelly (Hg.): Encyclopedia of Aesthetics. 4 Bde. New York 1998.

Hauptseminar BK II: Kunst und Kirche im Nationalsozialismus

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Im Zuge der Umsetzung des Reichskulturkammergesetzes verloren die christlichen Kirchen in Deutschland ihre kunstpolitische Selbständigkeit. Die kirchlichen Kunstvereine wurden den neu gebildeten Reichsgemeinschaften christlicher Kunst unterstellt und in die Reichskammer der bildenden Künste integriert. Damit wurde die kirchliche Kunst ein Teil des NS-Systems und unterstand der administrativen Kontrolle durch die staatlichen Behörden. Im Seminar wollen wir die Folgen der politischen und strukturellen Veränderungen für die kirchliche Kunst und Architektur anhand von ausgewählten Beispielen untersuchen. Es geht darum, nach der Ästhetik und dem ideologischen Gehalt von kirchlicher Kunst in der NS-Zeit zu fragen.

Literatur zur Einführung:
Brenner, Hildegard: Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus. Reinbek 1963; Endlich, Stefanie, Monica Geyler-von Bernus, Beate Rossié (Hg.): Christenkreuz und Hakenkreuz. Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus. Berlin 2008; Merker, Reinhard: Die bildenden Künste im Nationalsozialismus. Köln 1983.

Proseminar BK I/II: Schnitzaltäre der Spätgotik

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2012)
Seminarraum


Beschreibung:
Von der Ikonographie und vom Bildaufbau her noch der mittelalterlichen Tradition verpflichtet, zeugen die Altäre der deutschen Bildschnitzer (Veit Stoß, Tilman Riemenschneider u.a.) durch ihren Naturalismus und die starke innere und äußere Bewegtheit der Figuren vom bevorstehenden Anbruch der Neuzeit. In vorreformatorischer Zeit wurde die Religion zunehmend zu einer Sache des Volkes. Dies wird in den Altären sichtbar. Im Seminar sollen die Hauptwerke der deutschen Bildschnitzer vor dem Hintergrund der künstlerischen, religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen vor und nach 1500 vorgestellt und erörtert werden.

Literatur zur Einführung:
Michael Baxandall, Die Kunst der Bildschnitzer. Tilman Riemenschneider, Veit Stoß und ihre Zeitgenossen, München 1984. – Rainer Kahsnitz, Die großen Schnitzaltäre. Spätgotik in Süddeutschland, Österreich, Südtirol, München 2005. – Walter Paatz, Süddeutsche Schnitzaltäre der Spätgotik, Heidelberg 1963. – Herbert Schindler, Meisterwerke der Spätgotik. Berühmte Schnitzaltäre, Regensburg 1989.

Vorlesung: Glasmalerei im Mittelalter

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2012)
Hörsaal 37


Beschreibung:
Die monumentalen Glasfenster in den mittelalterlichen Kirchen waren nicht nur ein Medium zur Vermittlung künstlerischer und religiöser Inhalte und Werte, sondern auch ein Medium sozialer Kommunikation. Die Fenster können als soziale Handlungsfelder verstanden werden, in denen sich verschiedene gesellschaftliche Gruppen bewegten und ihre Interessen artikulierten. In der Vorlesung wird es nicht darum gehen, die Geschichte der Glasmalerei im Mittelalter in all ihren stilistischen und ikonographischen Verästelungen und ihrer gesamten zeitlichen und geographischen Ausdehnung zu rekonstruieren, sondern um eine stärker ins Detail gehende Auseinandersetzung mit signifikanten Einzelbeispielen, an denen sich einerseits die Grundzüge und Entwicklungen der mittelalterlichen Glasmalerei, andererseits aber auch die sozialen Diskurse und die Formen und Symbole gesellschaftlicher Kommunikation im Mittelalter aufzeigen lassen.

Literatur zur Einführung:
Louis Grodecki: Romanische Glasmalerei. Stuttgart 1977. – Wolfgang Kemp: Sermo Corporeus. Die Erzählung der mittelalterlichen Glasfenster. München 1987. – Rüdiger Becksmann: Deutsche Glasmalerei des Mittelalters. Eine exemplarische Auswahl. Stuttgart 1988 – Jane Welch Williams: Bread, Wine, & Money. The Windows of the Trades at Chartres Cathedral. Chicago 1993.


Vorlesungsplan:
Glasmalerei (1)
Glasmalerei (2)
Glasmalerei (3)
Glasmalerei (4)
Glasmalerei (5)
Glasmalerei (6)
Glasmalerei (7)
Glasmalerei (8)
Glasmalerei (9)
Glasmalerei (10)
Glasmalerei (11)
Glasmalerei (12)
Glasmalerei (13)

 

 

Italienisch-Sprachkurs A + B

Concetta Pelella
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr sowie Freitag, 13.45 - 16.00 Uhr
(Beginn: 2. November 2012)
Bitte beachten: Der erste Termin am 2. November 2012 findet im Seminarraum der Baugeschichte, Geb. 20.40, EG, Zi. Nr. 015 statt!

Buch zum Sprachkurs:
un giorno in Italia 1 Bonacci editore ISBN 9788875733742
Bitte ab der 1. Unterrichtsstunde dabei haben!