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Sommersemester 2013

Semesterdaten

Semesterbeginn: 1. April 2013
Semesterende: 30. September 2013

Vorlesungsbeginn: 15. April 2013
Vorlesungsende: 21. Juli 2013

Hier finden Sie die aktuelle Stundenplanübersicht Sommersemester 2013!

Veranstaltungen im Sommersemester

Vorlesungen      
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr Geschichte der Kunst I: Das frühe Mittelalter Prof. Dr. Schulze Hörsaal 37
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr Kunst und Arbeit Prof. Dr. Papenbrock Egon-Eiermann-Hörsaal
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr Neue Moderne, Postmoderne und globale Kunst der Gegenwart. Die Kunst nach 1945 PD Dr. Schulz Egon-Eiermann-Hörsaal
Proseminare      
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr BK II: Pop Art Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr Grundlagen der Kunstwissenschaft Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr BK I/II: Kunst im Kontext Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr Methoden der Kunstwissenschaft Alexandra Axtmann, M.A. Seminarraum
Montag, 14.00 - 15.30 Uhr BK I: Mittelalterliche Buchmalerei Alexandra Axtmann, M.A. Seminarraum
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr BK II. Zeitgenössische gegenständliche Malerei in Deutschland Alexandra Axtmann, M.A. Seminarraum
Montag, 9.45 - 11.15 Uhr BK II: Architektur der Weltausstellungen: Prestigebauten der Konzerne & Themenpavillons Adrian Fischer, M.A. Seminarraum
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr BK II: Die Landschaft in der zeitgenössischen Kunst
PD Dr. Schulz Seminarraum
Hauptseminare      
Mittwoch, 17.30 - 19.00 Uhr BK II: Kunst und Umwelt Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr ÄK: Ästhetische Theorien der Moderne Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr BK II: Die Kunstgeschichte Venedigs Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr BK II: Die 55. Biennale in Venedig 2013 PD Dr. Schulz Seminarraum
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr Architektur der Erinnerung - Rom Prof. Dr. Jürgen Krüger Seminarraum
Übungen      
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr Arbeit in Archiven Dr. Förster Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29
Blockveranstaltung Praxisfeld Museum: Vermittlung als Brücke zwischen Kunst und Besucher Sonja Grunow, M.A. Seminarraum und Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr Kunstvermittlung - eine praktische Einführung Barbara Martin, M.A. Seminarraum
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr Institutionen zeitgenössischer Kunst Dr. Pohl Seminarraum
Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr Ekphrasis - Kunst, Beschreibung, Literatur Dr. Voigt Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Blockveranstaltung Grundlagen der Fotografie Bernd Seeland, Fotografenmeister
Dipl.-Des. (FH) Christoph Engel
 
Tutorien      
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr Tutorium zu GK Luise Wiedmann Seminarraum
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr Tutorium zu MK Peter Anhalt Seminarraum
Italienisch      
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr Italienisch (Kurs A) Concetta Pelella Seminarraum
Freitag, 14.00 - 16.15 Uhr Italienisch (Kurs B) Concetta Pelella Seminarraum
Seminarangebot Fachgebiet Baugeschichte      
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr Villen in Rom von der Spätrenaissance bis in die Moderne Dipl.-Ing. Ulrike Gawlik Seminarraum Baugeschichte

Übung: Praxisfeld Museum: Vermittlung als Brücke zwischen Kunst und Besucher

Sonja Grunow, M.A.
Blockseminar Termine:
Fr, 26.04.13, 15:30-19:00 Einführung und Themenvergabe (Seminarraum)
Sa, 15.06.13, 10:00-17:00 Uhr Praxistag in der Kunsthalle Karlsruhe
Do, 20.06.13, 17:30-19:00 Uhr Nachbesprechung des Praxisteils (Seminarraum)
Sa, 06.07.13, 10:00-17:00 Uhr Praxistag in der Kunsthalle Karlsruhe
Do, 11.07.13, 17:30-19:00 Uhr Nachbesprechung des Praxisteils (Seminarraum)


Beschreibung:
Die Vermittlung von Kunst und Kultur ist eine der elementaren Aufgaben des Museums, wobei der Kunstvermittler hierbei eine Brücke zwischen wissenschaftlichem Sammlungsobjekt und interessiertem Besucher bildet.
Das Museum gilt als Ort der kulturellen Bildung, dessen Aufgabe es ist, Sammlungsinhalte auf unterschiedlichste Art und Weise den verschiedenen Zielgruppen zu vermitteln. 40% der Museumsbesucher sind heutzutage Kindergartenkinder und Schulklassen, die als Gruppe ein museumspädagogisches Erlebnis buchen. Neben der Erarbeitung eines Kunstwerkes im pädagogischen Gespräch mit dem Kunstvermittler steht hierbei immer auch die praktische Erfahrung des „Kunst-Schaffens“ im Anschluss. Inwiefern sich eine Kinderführung didaktisch von Themenführungen für Erwachsene - seien es kunstinteressierte Senioren oder Fachpublikum - unterscheidet, soll in diesem Seminar in Führungen mit „echtem Publikum“ erarbeitet werden.
Die Teilnehmer werden ihre eigene Führung konzipieren und fachliches Wissen, persönliches Auftreten, sprachliche Ausdrucksformen sowie pädagogische Fähigkeiten schulen. Durch ein ausführliches Feedback erhält jeder Teilnehmer eine Rückmeldung über den Erfolg seiner Museumsführung.

Organisatorisches:
Diese Übung ergänzt die Übung „Kunstvermittlung – eine praktische Einführung“ inhaltlich. Beide Lehrveranstaltungen können jedoch unabhängig voneinander besucht werden. Für den kostenfreien Besuch der Kunsthalle, insbesondere zur Vorbereitung der eigenen Führung zwischen den Veranstaltungen, wird der Kunsthistorikerausweis vom Institut für Kunstgeschichte empfohlen.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Übung: Kunstvermittlung - eine praktische Einführung

Barbara Martin, M.A.
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 18. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Zentrale Aufgaben eines Museums sind das Sammeln und Bewahren von Kunst- und Kulturgütern, ihre Erforschung und Präsentation in Ausstellungen. Doch erst eine gute Kunstvermittlung bringt dem Besucher die gezeigten Werke in all ihren Facetten näher; sie erleichtert das Verständnis, schärft den Blick fürs Detail, eröffnet neue Perspektiven und macht so idealer Weise Lust auf mehr.

Die Übung gibt eine Einführung in dieses Arbeitsfeld: Am Beispiel von Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen der Karlsruher Museen wird erörtert, welche pädagogischen Mittel und Wege – vom klassischen Saaltext über Audioguides und Filme bis hin zu interaktiven Angeboten – sich zur Kunstvermittlung nutzen lassen und wie man diese auf verschiedene Zielgruppen abstimmt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Museumsführung: Wie gestaltet man sie informativ, lebendig und abwechslungsreich? Wie erarbeitet man ein schlüssiges Konzept? Wie präsentiert man die Inhalte vor Publikum? All dies soll anhand von Kurzführungen in den Museen eingeübt werden, wobei auch persönliches Auftreten und sprachliche Ausdrucksformen eine Rolle spielen.

Organisatorisches:
Diese Übung ergänzt die Übung „Praxisfeld Museum: Vermittlung als Brücke zwischen Kunst und Besucher“ inhaltlich; beide Lehrveranstaltungen können jedoch auch unabhängig voneinander besucht werden. Für einen kostenfreien Besuch der Museen sollten die Teilnehmer nach Möglichkeit über einen Kunsthistorikerausweis des Instituts für Kunstgeschichte verfügen.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Übung: Arbeit in Archiven

Dr. Katja Förster
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr
(Beginn: 15. April 2013)
Bitte beachten: Die erste Sitzung am Montag, 15. April 2013 findet im Seminarraum statt!
Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29


Be
schreibung:
Die Übung findet vorwiegend im Stadtarchiv Karlsruhe, Markgrafenstr. 29, statt.
Anhand der Bearbeitung originaler Bauordnungsamtakten mit Baugesuchen, Korrespondenzen, Planskizzen etc. in deutscher Schrift (Sütterlin) wird den Studierenden der Umgang mit Archivalien näher gebracht sowie Einblicke in die Karlsruher Stadtbaugeschichte mit ihren verschiedenen Baustilen gegeben.

Des Weiteren werden die wichtigsten Archive der Stadt besucht: Generallandesarchiv, Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Denkmalamt etc.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Proseminar BK II: Die Landschaft in der zeitgenössischen Kunst

PD Dr. Martin Schulz
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 18. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
In der Hierarchie der europäischen Kunstgeschichte spielte die Landschaft lange Zeit eine untergeordnete Rolle. Eigentlich erst in der Romantik erhielt sie eine enorme Aufwertung und wurde zu einer der entscheidenden Gattungen der modernen Malerei. Doch obgleich gerade das Bild der romantischen Landschaft vielfach hinterfragt, medial erweitert und dekonstruiert wurde, bleibt sie weiterhin ein Thema der zeitgenössischen Kunst, etwa in Installationen ebenso wie in der Fotografie. Einerseits gibt es durchaus Anknüpfungen an die Idee der Landschaft als subjektive Sellenlandschaft, die nicht zuletzt Sehnsüchte nach Schönheit, Erhabenheit, Harmonie, Idylle und Zuflucht erfüllen. Andererseits und mehr noch wird Landschaft starker den je unter den Vorzeichen von Umweltzerstörung, Massentourismus, Globalisierung, Zersiedelung gsehen, aber auch von Klischee, Simulation, Reproduzierbarkeit und nicht zuletzt als je kulturelle Konstruktion. Das Seminar wird anhand von Fallbeispielen dieses Spektrum ausloten und dabei auch außereuropäische Positionen behandeln, die wiederum ganz andere Begriffe von der Landschaft als Idee und Bild haben.

Organisatorisches:
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Übernahme eines Referates. Diese werden in der ersten Sitzung vergeben.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende beschränkt.

Hauptseminar BK II: Die 55. Biennale in Venedig 2013

PD Dr. Martin Schulz
Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr
Einführungsveranstaltung: Dienstag, 16. April 2013, 17.30 Uhr (gemeinsam mit der Einführungsveranstaltung Hauptseminar "Die Kunstgeschichte Venedigs)
Seminarraum
Ausschließlich für Teilnehmer der Pflichtexkursion


Beschreibung:
Die Biennale in Venedig ist nicht nur die älteste Schau zeitgenössischer Kunst dieser Art, an der auch in diesem Jahr rund 90 Länder sich repräsentieren werden, sondern sie zählt immer noch, trotz weltwelt vieler Konkurrenz, zu den größten und wichtigsten. Den Kern des Seminars wird die Exkursion vom 23.-30. September 2013 zur Biennale bilden, wo dann ein großer Teil der Länderpavillons sowie die begleitenden Ausstellungen besichtigt und kritisch diskutiert werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist Übernahme von zwei Referaten zu je einem Pavillon. Nach einführenden Besprechungen werden die Referate dann mit Beginn der 55. Biennale so ab Mitte Juni 2013 vergeben.

 

Vorlesung: Neue Moderne, Postmoderne und globale Kunst der Gegenwart. Die Kunst nach 1945

PD Dr. Martin Schulz
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 16. April 2013)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
Die Vorlesung wird sich anhand von konkreten Fallbeispielen, aber auch anhand der vielen theoretischen Diskussionen mit der veränderten und stetig sich verändernden künstlerischen Praxis von 1960 bis in die Gegenwart beschäftigen. Mit einigen guten Argumenten kann man diese als eine Kunst nach der Moderne und gegenwärtig als Global Art bezeichnen. Im Fokus wird zunächst die Idee von Modernismus stehen, wie sie in den 1950/60er Jahre vor allem in New York zu Zeiten des Kalten Krieges formuliert wurde. Dieser ist zugleich der bezeichnende Ausgangspunkt vieler Kritik nicht nur an den normativen Rahmenbedingungen, sondern ebenso an einem einseitig westlichen, aber universal gesetzten Kanon. Die Folgen spiegeln sich unter anderem im weiten und heterogenen Feld der Minimal und Concept Art wider. Sie scheint exemplarisch für ein neues (und doch zugleich traditionelles) Verständnis von Avantgarde und daher vorbildlich in vielem für eine global ausgeweitete Kunst der Gegenwart, die so gut wie alle vormaligen ästhetischen und kulturellen Grenzen überschritten, verwischt und neu gestaltet hat. Bestehen noch verbindliche Kriterien der Deutung und des Urteils? Kritisch wird nicht zuletzt die Rolle des aktuellen Kunstmarktes zu diskutieren sein.

Übung: Institutionen zeitgenössischer Kunst

Dr. Claudia Pohl
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 24. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Viele Museen und Sammlungen widmen sich heute der Präsentation von zeitgenössischer Kunst. Neben Institutionen, die durch eine gegenwartsbezogene Ausstellungspolitik auf sich und ihre Sammlungen aufmerksam machen wollen, sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Veranstaltungen hinzugekommen, die sich ausschließlich der Vermittlung aktueller Positionen widmen, wie beispielsweise Biennalen. Die früher fest angestellten Kustoden bei Institutionen wie der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe haben Konkurrenz bekommen von freien Kuratoren, die aktuelle Ausstellungen und Projekte befristet realisieren und an den unterschiedlichsten Institutionen und Orten tätig sind.
Im Zentrum der Veranstaltung steht der Besuch von Ausstellungen und Sammlungen vor Ort. Die Frage wird sein, welche Strategien stehen hinter der jeweiligen Ausstellungspraxis und welche Beziehungen lassen sich erkennen. Ergänzt durch Besuche von Galerien in Karlsruhe soll versucht werden, Strukturen und Prinzipien des Kunstbetriebs kennen zu lernen.
Hinsichtlich der Kontextualisierung von Kunst wird Ausgangspunkt eine gemeinsame Lektüre sein – und zwar: Brian O'Doherty: In der weißen Zelle: (Inside the Withe Cube); herausgeben von Wolfgang Kemp, Merve (Januar 1996).

Italienisch-Sprachkurs A + B

Concetta Pelella
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr sowie Freitag, 14.00 - 16.15 Uhr
(Beginn: 26. April 2013)

Buch zum Sprachkurs:
un giorno in Italia 1 Bonacci editore ISBN 9788875733742
Bitte ab der 1. Unterrichtsstunde dabei haben!


Die Kurse werden ausschließlich für den gleichen Teilnehmerkreis des Wintersemesters 2012/13 angeboten!

Proseminar Methoden der Kunstwissenschaft

Alexandra Axtmann M.A.
Montag, 11:30-13:00 Uhr (Beginn: 15. April 2013)
Seminarraum

Tutorium: Peter Anhalt
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 16. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Gegenstand des Proseminars ist die Theorie- und Methodengeschichte der Kunstwissenschaft. Ausgehend von den Künstlerviten Giorgio Vasaris, den Kunstbeschreibungen Johann Joachim Winckelmanns, der Stilanalyse, Ikonographie und Ikonologie über Kunstpsychologie, Semiotik, Gender Studies, Sozialgeschichte und Rezeptionsästhetik bis zur Bildanthropologie sollen wissenschaftliche Methoden unseres Faches vorgestellt und diskutiert werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Referates und die kontinuierliche Mitarbeit durch wöchentliche Textzusammenfassungen sind erforderlich. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung (15.04.2013).

Ein Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein. Die hier zu erbringende Mitarbeit in Form von Kurzreferaten und kleineren Hausaufgaben wird auch bewertet werden.


Mögliche Scheine:

8 ECTS-Punkte durch regelmäßige Teilnahme am MK-Seminar und Tutorium.
Zu erbringende Leistungen: Referat im MK mit Essay (5 Seiten) und Klausur in der letzten Sitzung; im Tutorium Kurzreferate und kleinere Hausaufgaben.


Literaturauswahl zur Einführung:

Belting, Hans u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung. 5., überarb. Aufl. Berlin 1996
Brassat, Wolfgang/ Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft. Köln 2003
Halbertsma, Marlite/ Zijlmans, Kitty (Hg.): Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute. Berlin 1995
Held, Jutta/ Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft. Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder. Köln/ Weimar 2007
Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft. Überarb. und erw. Neuaufl. München 1990

Proseminar BKII: Zeitgenössische gegenständliche Malerei in Deutschland

Alexandra Axtmann, M.A.
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 18. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Gerade in den letzten Jahren ist ein verstärktes Interesse an figurativer bzw. realistischer Malerei aus Deutschland zu verzeichnen. Maler der „Neuen Leipziger Schule“ wie Neo Rauch und Kollegen aus Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Kassel, München u.a. haben mit ihren gegenständlichen Gemälden nicht nur auf dem Kunstmarkt und privaten Sammlungen großen Erfolg, sondern werden schon zu Lebzeiten von etablierten Kunstmuseen mit größeren Ausstellungen bedacht. Wir wollen einerseits deren Bildthemen untersuchen und kontextualisieren und andererseits nach der kritischen Auseinandersetzung mit diesen Künstlern fragen. Wie geht die Kunstkritik und Kunstwissenschaft mit ihnen um? Und warum sind gerade in den letzten Jahren realistische Tendenzen in der Malerei so erfolgreich, wie kam es zu deren Wiederentdeckung und welche Faktoren spiel(t)en dabei eine Rolle?
Das Seminar ist die Fortsetzung des Seminars „Gegenständliche Malerei nach 1945“ aus dem WS 2012/2013 – dessen Teilnahme wird allerdings nicht vorausgesetzt.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Referates sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend. Die endgültige Vergabe der Referatsthemen und deren Reihenfolge erfolgt in der ersten Sitzung.

Bitte melden Sie sich verbindlich für die Teilnahme an und informieren Sie sich vorab über die Referatsthemen (s. Liste). Nach Vergabe der Teilnehmerplätze können bereits Themen reserviert werden (eine Liste liegt im Sekretariat aus, der Termin für die Eintragung wird rechtzeitig auf der homepage bekanntgegeben!).

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Essay (5 Seiten)
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit (15 Seiten)

Mögliche Referatsthemen:
Michael Bach
Frank Bauer
Tilo Baumgärtel
Norbert Bisky  (nur für 4-6 ECTS)
Christopher Corso
Sven Drühl
Martin Eder  (nur für 4-6 ECTS)
Tim Eitel  (nur für 4-6 ECTS)
Markus Fräger
Anja Ganster
Eckart Hahn
Eberhard Havekost  (nur für 4-6 ECTS)
Karin Kneffel  (nur für 6 ECTS)
Thoralf Knobloch
Susanne Kühn  (nur für 4-6 ECTS)
Harding Meyer
Heribert C. Ottersbach  (nur für 6 ECTS)
Neo Rauch  (nur für 6 ECTS)
Daniel Richter  (nur für 4-6 ECTS)
Christoph Ruckhäberle
David Schnell
Dag Seemann
Tim Trantenroth
Michael Triegel  (nur für 6 ECTS)
Corinne Wasmuth  (nur für 4-6 ECTS)
Maik Wolf

(Nach Absprache sind auch eigene Vorschläge möglich.)

Proseminar BK I: Mittelalterliche Buchmalerei

Alexandra Axtmann, M.A.
Montag, 14:00 – 15:30 Uhr (Beginn: 15. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Im Seminar soll anhand verschiedener Buchformen wie Bibeln, Psalter, Evangeliare, Stundenbücher, Chroniken u.ä. ein Überblick über europäische mittelalterliche Buchmalerei erarbeitet werden. Dabei sollen nicht nur die unterschiedlichen Formate und deren Besonderheiten von den frühen Exemplaren liturgischer Buchkunst bis zu den privaten Stundenbüchern, weltlichen Chroniken, Sachbüchern und Romanillustrationen des späten Mittelalters vorgestellt, sondern auch Fragen zum Text-Bild-Verhältnis, Ornament und Raumverständnis, zur Herrscherikonographie, zum Gottes- und Menschenbild sowie zu Funktion und Gebrauch gestellt werden.

Organisatorisches:
Eine Sitzung wird im Handschriftenlesesaal der Badischen Landesbibliothek zu Beginn des Semesters stattfinden (22.04.2013, 14.00 - 16.00 Uhr).

Die Übernahme eines Referates sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend.

Bitte melden Sie sich verbindlich für die Teilnahme an. Nach Vergabe der Teilnehmerplätze können bereits Themen reserviert werden (eine Liste liegt im Sekretariat aus, der Termin für die Eintragung wird rechtzeitig auf der Homepage bekanntgegeben!).

Die endgültige Vergabe der Referatsthemen und deren Reihenfolge erfolgt in der ersten Sitzung.

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Essay (5 Seiten)
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit (15 Seiten)

Literaturauswahl zur Einführung:
Avril, François: Buchmalerei am Hofe Frankreichs 1310-1380. München 1978
Gaehde, Joachim E./ Mütherich, Florentine: Karolinigsche Buchmalerei. München1976
Goldschmidt, Adolph: Die deutsche Buchmalerei, 2 Bände. München 1928/1929
Grimme, Ernst Günther: Die Geschichte der abendländischen Buchmalerei, Köln 1980
Jakobi, Christine: Buchmalerei. Ihre Terminologie in der Kunstgeschichte. Berlin 1991
Jakobi-Mirwald, Christine: Das mittelalterliche Buch. Funktion und Ausstattung. Stuttgart 2004
List, Claudia/ Blum, Wilhelm: Buchkunst des Mittelalters. Ein illustriertes Handbuch. Stuttgart/ Zürich 1994
Marks, Richard/ Morgan, Nigel: Englische Buchmalerei der Gotik 1200-1500. München 1980
Mayr-Harting, Henry: Ottonische Buchmalerei. Liturgische Kunst im Reich der Kaiser, Bischöfe und Äbte. Stuttgart u.a. 1991
Müntherich, Florentine/ Gaehde, Joachim E.: Karolingische Buchmalerei. München 1976
Nordenfalk, Carl: Insulare Buchmalerei: illuminierte Handschriften der Britischen Inseln, 600 – 800. München 1977
Nordenfalk, Carl: Die Buchmalerei im Mittelalter. Genf/ Tübingen 1988
Pächt, Otto: Buchmalerei des Mittelalters. Eine Einführung. München 1984
Williams, John: Frühe spanische Buchmalerei. München 1977

Themenliste:
Insulare Buchmalerei
Book of Durrow und Book of Lindisfarne
Book of Kells


Karolingische Buchmalerei

Hofschule Karls des Großen:
Godescalc-Evangeliar
Lorscher Evangeliar


Hofschule Karls des Kahlen:
Codex Aureus aus St. Emmeram


Utrecht-Psalter


Spanische Buchmalerei

Apokalypsenkommentare des Beatus von Liébana (in der Pierpont Morgan Library und in Gerona)


Ottonische Buchmalerei

Reichenau:
Egbert-Codex
Perikopenbuch Heinrichs II.

Echternach:
Codex Aureus von Echternach

Regensburg:
Sakramentar Heinrichs II.


Romanische und Gotische Bibeln

Englische Bibeln (Winchester-Bibel)
Französische Bibles moralisées (Codex Vindobonensis 2554)


Liedersammlungen

Codex Manesse


Romanillustrationen

Werke von Christin de Pisan/Pizan („Buch von der Stadt der Frauen“)
Dante-Illustrationen („Göttliche Komödie“)


Chroniken

Weltchronik des Rudolf von Ems (versch. Ausgaben: BLB, Toggeburg, München)
Grandes Chroniques de France für König Karl V. und für Karl VII.


Sachbücher

Pflanzenbücher („Tacuinum sanitatis in medicina“ und Vorbild „Wiener Dioskurides“)
Bestiarien (aus Oxford und Peterborough)
Jagdbücher (Friedrich II.: „Die Kunst der Falkenjagd“, Gaston Phoebus: „Livre de la Chasse“)
Rechtsbücher („Sachsenspiegel“, Ausgaben aus Heidelberg und Wolfenbüttel)


Stundenbücher und Gebetbücher

Stundenbuch der Jeanne d’Évreux
Très Riches Heures du Duc de Berry (v.a. Kalenderminiaturen)
Gebetbuch für Kaiser Maximilian I.

             

 

Hauptseminar BK I/II: Architektur der Erinnerung – Rom

Prof. Dr. Jürgen Krüger
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 17. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Erinnerungsorte sind wichtiger Bestandteil unserer Kultur und ein aktuelles Forschungsfeld, das auch interdisziplinär von Historikern und Kunsthistorikern betrieben wird.
Religiöse Architektur ist weitgehend Erinnerungsarchitektur, und dabei stellen die Kirchen in Rom einen besonders wichtigen Fall dar.
In dem Seminar sollen wichtige Erinnerungsorte behandelt werden (Liste unten), unter Ausschluss der zentralen Orte.
In der Badischen Landesbibliothek ist ein Seminarapparat aufgebaut.
Fernleihen werden unumgänglich sein.
Die Kirchen Roms sind ein „unendliches“ Thema. Für diejenigen, die sich zum ersten Mal mit Rom beschäftigen, wird es eine immense Literaturarbeit sein (die sich lohnt).

Bitte melden Sie sich verbindlich für die Teilnahme an. Nach Vergabe der Teilnehmerplätze können bereits Themen reserviert werden (eine Liste liegt im Sekretariat aus, der Termin für die Eintragung wird rechtzeitig auf der Homepage bekanntgegeben!).

Bauten (in der Reihenfolge der Behandlung):
1) Das Baptisterium am Lateran (5. Jh.)
2) S. Maria Maggiore (Triumphbogenmosaik, 5. Jh.)
3) S. Sabina (5. Jh.)
4) S. Clemente (12. Jh.)
5) S. Maria in Trastevere (12., 13. Jh.)
6) S. Pietro in Montorio, Tempietto (16. Jh.)
7) Chiesa Nuova, Hochaltarbild (17. Jh.)
8) SS. Nereo ed Achilleo (16. Jh.)
9) Il Gesù, Grabmal des Ignatius (um 1700)
10) St. Paul’s Within the Walls (19. Jh.)
11) Ev.-luther. Christuiskirche (frühes 20. Jh.)
12) Dio Padre misericordioso (um 2000)

Literatur:
Buchowiecki: Handbuch der Kirchen Roms; 4 Bde 1967 ff. (Semesterapparat)
Weitere Literatur wird sukzessive in den Semesterapparat gestellt.

ECTS-Punkte und Arbeiten:
2 ECTS Punkte - regelmäßige Teilnahme + Referat
4 ECTS Punkte - regelmäßige Teilnahme + Referat + Essay (ca. 5 Seiten)
8 ECTS Punkte - regelmäßige Teilnahme + Referat + ausführliche Hausarbeit (ca. 25 Seiten)

Gefordert werden die üblichen Dinge:
- Regelmäßige Teilnahme
- Kurzreferat in einer Seminarveranstaltung
- Ausführliche Hausarbeit

Vorausgesetzt werden:
- Selbständiges Recherchieren der relevanten Bibliographie in digitalen und gedruckten Medien
- Grundkenntnisse in der Vortragstechnik

Aus organisatorischen Gründen müssen einzelne Mittwochstermine zu einer Kompakteinheit zusammengefasst werden. Termine werden in der ersten oder zweiten Sitzung besprochen.

N.B. zur Hausarbeit: Der Umfang der Ausarbeitung richtet sich nach der angestrebten Punktezahl (entsprechend den Studienbedingungen). Nicht zum Umfang (gezählte Seiten) zählen: Deckblatt, Titelseite, Inhaltsverzeichnis, Anlagen (Bilder, Tabellen, etc.)

Der Hauptteil der Arbeit, in dem das ausgewählte Objekt bzw. das gestellte Problem abgehandelt werden, muss 75% der gesamten Seitenzahl ausmachen. Diese Seiten liegen der Notengebung zugrunde.

Die Arbeit soll in neuer deutscher Rechtschreibung abgefasst sein. Als Grundlage wird der Duden empfohlen.

Hauptseminar/ÄK: Ästhetische Theorien der Moderne

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 18. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Gegenstand des Seminars sind grundlegende ästhetische Theorien des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Von Nietzsche bis Adorno sollen Ästhetiken und Kunsttheorien, ihre Programmatiken und Konzepte, ihre Kategorien und Begriffe von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars in Referaten vorgestellt, analysiert und diskutiert werden. Das Seminar ist die Fortsetzung des Theorie-Seminars des letzten Semesters, steht aber auch Neueinsteigern offen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zu umfangreicher Textlektüre.

Literatur zur Einführung:
Willi Oelmüller/Ruth Dölle-Oelmüller/Norbert Rath: Diskurs: Kunst und Schönes. Paderborn 1982. – Norbert Schneider: Geschichte der Ästhetik von der Aufklärung bis zur Postmoderne. Stuttgart 1996. – Julian Nida-Rümelin/Monika Betzler (Hg.): Ästhetik und Kunstphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Stuttgart 1998. – Michael Kelly (Hg.): Encyclopedia of Aesthetics. 4 Bde. New York 1998.

Hauptseminar BK II: Kunst und Umwelt

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 17. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Schon in den frühen 70er Jahren positionierten sich bildende Künstler aus dem Umfeld der Land-Art-Bewegung kritisch zur staatlichen Umweltpolitik. Trotzdem entwickelte sich kein rechtes Verhältnis zwischen den avancierten Künsten und der zunächst in subkulturellen Milieus angesiedelten ökologischen Bewegung. Erst als das ökologische Bewusstsein Eingang in den gesellschaftlichen Mainstream fand, intensivierte sich das Verhältnis. Im Seminar geht es darum, ökologische Positionen in Environments, Konzept- und Aktionskünsten von den 70er Jahren bis heute vorzustellen und zu diskutieren.

Literatur zur Einführung:
Kunst und Ökologie. Materialien zu einer latenten Kunstdiskussion (= Kunstforum international, 93/1988). – Moralische Fantasien. Kunst und Klima. Ausst.-Kat. Leverkusen (Museum Morsbroich). Nürnberg 2008. – Raimar Stange (Hg.): Kunst und Klima. Nürnberg 2012.

Proseminar BK II: Pop Art

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 17. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Die Pop Art ist aus dem Neuen Realismus der 50er Jahre in Europa und in den USA hervorgegangen. Merkmale dieser Kunstrichtung sind eine reproduktive, serielle Ästhetik und eine besondere Nähe zur Konsumwelt und zur Unterhaltungsindustrie. Obwohl die Pop Art am traditionellen Objektcharakter der Kunst festhält, sind die Übergänge zum Environment und zum Happening fließend. Im Seminar sollen die Hauptvertreter der Pop Art in Großbritannien, den USA und in Westdeutschland vorgestellt und die Ästhetik ihrer Werke analysiert und diskutiert werden.

Literatur zur Einführung:
Marco Livingstone (Hg.): Pop Art. München 1992. – Thomas Crow: Die Kunst der sechziger Jahre. Von der Pop Art zu Yves Klein und Joseph Beuys. Köln 1997. – Tilman Osterwold: Pop Art. Köln 2007.

Vorlesung: Kunst und Arbeit

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 17. April 2013)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
Die Vorlesung untersucht Bilder der Arbeit in der Kunst vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Schwerpunkte bilden frühneuzeitliche Darstellungen von Arbeit, die den Übergang von der handwerklichen zur vorindustriellen Produktion dokumentieren, und Werke moderner Kunst, die die Auswirkungen der Industrialisierung auf den Menschen thematisieren. Ausführlich werden das Verhältnis von Kunst und Arbeit, die Beziehung zwischen Künstlern und Arbeitern sowie verbindende und trennende Identitätsmuster und Semantiken in ihren historischen Kontexten diskutiert.

Literatur zur Einführung:
Paul Brandt: Schaffende Arbeit und bildende Kunst. 2 Bde. Leipzig 1927/28. – Francis D. Klingender: Art and the Industrial Revolution. London 1947. – Klaus Türk: Bilder der Arbeit. Eine ikonografische Anthologie. Wiesbaden 2000. – Work and the Image. Vol. I: Work, Craft and Labour. Visual Representations in Changing Histories. Vol. II: Work in Modern Times. Visual Mediations and Social Processes. Hg. von Valerie Mainz und Griselda Pollock. Aldershot 2000. – Frances K. Pohl (Hg.): Kunst und Arbeit – Art and Labor. Göttingen 2005 (= Kunst und Politik. Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft, 7/2005).

Kunst und Arbeit (2)
Kunst und Arbeit (3)
Kunst und Arbeit (4)
Kunst und Arbeit (5)
Kunst und Arbeit (6)
Kunst und Arbeit (7)
Kunst und Arbeit (8)
Kunst und Arbeit (9)
Kunst und Arbeit (10)

 

 

Hauptseminar BK II: Die Kunstgeschichte Venedigs

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Blockseminar: erstes Treffen Dienstag, 16. April 2013, 17.30 - 19.00 Uhr
Seminarraum
Ausschließlich für Teilnehmer der Pflichtexkursion


Beschreibung:
Venedig, eine Republik, die, wie Jacob Burckhardt formulierte, „sich selbst als eine wunderbare geheimnisvolle Schöpfung“ erkannte, „in welcher noch etwas anderes als Menschenwitz seit jeher wirksam gewesen“ sei, in der ein ganzes Volk das betrieben habe, was in den Fürstenstaaten ausschließlich Sache einer einzigen Familie gewesen sei, die den „Mythos von Venedig“ in einer kaum überschaubaren Staatssymbolik entwickelte, in der das Staatssymbol, der Doge, von Amtes wegen bei den zwölf großen „Andate“ in halbgeistlicher Funktion auftrat, allesamt Feste zu Ehren politischer Erinnerungen, welche mit den großen Kirchenfesten konkurrierten, „das glänzendste derselben, die berühmte Vermählung mit dem Meere, jedes Mal am Himmelfahrtstage.“
Venedig mit seinen Plätzen und Campi, seinen Palästen und Kirchen und deren reichen Ausstattungsprogrammen, der Skulptur und der Malerei, ist das Thema dieses Hauptseminars.

Die Referate werden sich vornehmlich mit Themen des 15. Und 16. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Literatur zur Einführung:
Norbert Huse, Wolfgang Wolters, Venedig. Die Kunst der Renaissance. Architektur, Skulptur, Malerei. 1460 – 1590, München 1986.
Eine Bibliographie über den „Mythos von Venedig“ gibt: Edward Muir, „Images of Power. Art and Pageantry in Renaissance Venice“, in: The American Historical Review LXXXIV, 1, 1979, S. 16-52.

Weiterführende Literatur:

  • Dai Dogi agli Imperatori. La fine della Repubblica tra storia e mito. Ausst.-Kat. Venedig, Palazzo Ducale. Mailand 1997.
  • Der Schatz von San Marco in Venedig. Ausst.-Kat. Köln, Römisch-Germanisches Museum. Hg. von Hasgerd Hellenkemper. Köln 1984.
  • Die Pferde von San Marco. Ausst.-Kat. Berlin, Staatliche Museen, Berlin 1982.
  • Il rinascimento a Venezia e la pittura del Nord ai tempi die Bellini, Dürer, Tiziano. Ausst.-Kat. Venedig 1999/2000.
  • Civilità di Venezia. Ausst.-Kat. Hg. von G. Perocco/G. Salvadori, 3 Bde., Venezia 1977.
  • Leonado e Venezia. Ausst.-Kat. Venedig. Mailand 1992.
  • Splendori del Settecento veneziano. Ausst.-Kat. Venedig Ca‘ Rezzonico. Galleria dell‘ Accademia, Mailand 1992.
  • The Genius of  Venice 1500-1600. Ausst.-Kat. Hg. von Jane Martineau/Charles Hope, London 1983.
  • The Glory of Venice. Ausst.-Kat. London /Washington. Mailand 1994.
  • Venezia e l’Islam. 828-1797. Ausst.-Kat. Venedig 2007.
  • Venedigs Ruhm im Norden. Die großen venezianischen Maler des 18. Jahrhunderts, ihre Auftraggeber, ihre Sammler. Ausst.-Kat Hannover/Düsseldorf, Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof. Hannover 1991.
  • Venezia Bisanzio. Ausst.-Kat. Venezia, Centro Mediazione, Florenz 1977.
  • James S Ackerman: „Observations on Renaissance Church Planing in Venice and Florence 1470-1750“ In: Florence and Venice. Comparisons and Relations II. 1980, S.287-307.
  • James S Ackerman: „The Geopolitics of Venetian Architecture in the Time of Titian“ In: Titian. his World and his Legacy. Hg. von David Rosand. New York 1982, S.41-71.
  • Eduardo Arslan: Venezia gotica. L’Archittetura civile gotica veneziana. Milano 1970.
  • Elena Bassi: Palazzi di Venezia. Venedig 1976.
  • Herma Bashir-Hecht: Die Fassade des Dogenpalastes in Venedig. Diss. Köln/Wien 1977.
  • Daniele Beltrami: Storia della popolazione di Venezia dalla fine del secolo XVI alla caduta della Repubblica. Padova 1954.
  • Bernhard Berenson: The Venetian Painters of the Renaissance with an Index of their Works. New York/London 1894.
  • Jan Bialostocki: “Die Kirchenfassade als Ruhmesdenkmal des Stifters. Eine Besonderheit der Baukunst Venedigs” In: Römisches Jahrbuch für Kunstgeschichte (XX) 1983, S.3-16.
  • Linda Borean/ Stefania Mason: Figure di collezionisti a Venezia tra Cinque e Seicento. Udine 2002.
  • Patricia Fortini Brown: “Measured Friendship, Calculated Pomp: The Ceremonical Welcomes of the Venetian Republic” In: All the world’s stage. Art and Pageanty in the Renaissance and Baroque. Hg. Von Barbara Wisch/Susan Scott Munshower. University Park 1990, S.136-186.
  • Patricia Fortini Brown: “The Self-Definition of the Venetian Republic” In: City-States in Classical Antiquity and Medieval Italy. Hg. Von Anthony Molho/Kurt Raaßaub /Julia Emlen. Stuttgart 1991, S.511-48.
  • Patricia Fortini Brown: Venice & Antiquity. The Venetian Sense of the Past. New Haven/London 1996.
  • Furio Brugnolo: „I Tuscani nel Veneto e le cerchie toscanegianti“ In: Storia della cultura veneta. Il Trecento. Venedig 1976.
  • Manlio Brusatin: Venezia nel Settecento: Stato, architettura, territorio. Turin 1980.
  • Bartolomeo Ceccetti: La vita dei Veneziani fina al 1200. Venedig 1870.
  • Roberto Cessi: Venezia nel Duecento: tra Oriente e Occidente. Venedig 1985.
  • Andrea Da Mosto: I dogi di Venezia nella vita publicca e Privata. Mailand 1960.
  • Frederico Chabod: “Venezia nella politica italiana ed europea del Cinquecento” In: La civilità  veneziana del Rinascimento. Florenz 1958, S.27-55.
  • David Chambers: The Imperial Age of Venice 1380-1580. London 1970.
  • James Cushman David: The Decline of the Venetian  Nobility as a Ruling Class. Baltimore 1962.
  • André Corboz: Canaletto. Una venezia immaginaria. 2 Bde., Mailand 1985.
  • Gaetano Cozzi: “Cultura politica e religion nella ‘publicca storiografica’ veneziana del ‘500” In: Bollettino dell’Istituto di Storia della Società e dello Stato Veneziano (5-6), 1963-64, S.215-94.
  • Otto Demus: Die Mosaiken von San Marco in Venedig 1100-1300. Baden bei Wien 1935.
  • Otto Demus: The Church of San Marco in Venice. History, Architecture, Sculpture. Washington 1960.
  • Pedrocco Filippi: Il Settecento a Venezia. I Vedutisti. Mailand 2001.
  • Robert Finley: Politics in Renaissance Venice. New Brunswick 1980.
  • Umberto Franzoni: Storia e leggenda del Palazzo Ducale di Venezia. Venedig 1982.
  • Franco Gaeto: „Alcuni considerazioni sul mito di Venezia“ In: Bibliothèque d’Humanisme et Renaissance (23) 1961, S.58-75.
  • Franco Gaeto: “I’Idea di Venezia” In: Storia della cultura Veneta  III, 3, Vicenza 1981, S.565-641.
  • Rodolfo Gallo: Il Tesoro di San Marco e la sua storia. Venedig/Rom 1967.
  • Kurt Heller: Venedig. Recht, Kultur und Leben in der Republik 697-1797. Wien 1999.
  • Manfred Hellmann: Grundzüge der Geschichte Venedigs. Darmstadt 1976.
  • Volker Hezner: „Die Baugeschichte von San Marco und der Aufstieg Venedigs zur Großmacht“ In: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte (38) 1985, S.50-57.
  • Deborah Howard: Jacopo Sansovino. Architecture and Patronage in Renaissance Venice. New Haven 1975.
  • Deborah Howard: The Architectural History of Venice. London 1980.
  • Deborah Howard: “Venice and Islam in the Middle Ages” In: Architectural History (34) 1991, S.59-74.
  • Erich Hubala: Venedig. Brenta-Villen.Chioggia.Murano. Torcello. Baudenkmäler und Museen. Stuttgart 1985.
  • Peter Humfrey: The Altarpiece in Renaissance Venice. New Haven/London 1993.
  • Norbert Huse: „Palladio am Canal Grande“ In: Städelsches Jahrbuch (7) 1979.
  • Norbert Huse/Wolfgang Wolters: Venedig. Die Kunst der Renaissance: Architektur, Skulptur, Malerei 1460-1590. München 1996.
  • Michael Jacoff: The Horses of San Marco and the Quadriga of the Lord. Princeton 1992.
  • Margaret L. King: Venetian Humanism in an age of patrician dominance. Pricneton 1986.
  • Richard Krautheimer: Geschichte von Venedig (Gotha 1905), Stuttgart 1934.
  • Heinrich Kretschmayr: Geschichte von Venedig. 3 Bde., Gotha/Stuttgart 1905-34.
  • Frederic C. Lane: Venice. A Maritime Republic. Baltimore 1973.
  • Andrea Lermer: Der gotische „Dogenpalast“ in Venedig. Baugeschichte und Skulpturenprogramm des Palatium Comunis Venetiarum. München 2005.
  • Ralph Liebermann: Renaissance Architecture in Venice. New York 1982.
  • Oliver Logan: Culture and Society in Venice 1470-1709. The Renaissance and its Heritage. London 1972.
  • Hellmut Lorenz: “Überlegungen zum venezianischen Palastbau der Renaissance” In: Zeitschrift der Kunstgeschichte (XLIII) 1980, S.33-53.
  • Giulio Lorenzetti: Venice and Its Lagoon. Triest 1975.
  • Mauro Lucco: „Venezia fra Quattro e Cinquecento“ In: Storia dell’Arte Italiana. Dal Medievo al Quattrocento (Bd.4) Turin 1983, S.447ff.
  • Gino Luzzato: Storia economica di Venezia dall XI al XVI secolo. Venedig 1961.
  • James McAndrew: Venetian Architecture of the Early Renaissance. Cambridge, Mass./London 1980.
  • Richard Mackeney: Tradesmen and Traders. The World of the Guilds in Venice and Europe c.1250-c.1650. N.J. 1987.
  • John Martin (Hrsg.): Venice reconsidered. The history of civilization of an Italian city-state. 1297-1797. Baltimore 2000.
  • Jane Martineau/Charles Hope (Hg.): The Genius of Venice. 1500-1600. London 1963.
  • Barbara Marx: “Venezia- Altera Roma? Ipotesi sull’umanesimo Veneziano” In: Centro Tedesco di Studi Veneziani. Venedig 1978.
  • Millard Meiss: “Sleep in Venice: Ancient Myths and Renaissance Provclivities” In: Proceedings of American Philosophical Society (110) 1966, S.348-362.
  • Pompeo Molmetti: Venice. Its Individual Growth from the Earliest Beginnings to the Fall of the Republic. 6 Bde., London 1906-08.
  • Edward Muir: “The Doge as Primus Inter Pares. Interregnum Rites in Early Sixteenth-Century Venice” In: Segio Bertelli/Gloria (Hg.): Essays presented to Myron P Gilmore. Florenz 1978.
  • Edward Muir: “Images of Power. Art and Pageantry in Renaissance Venice” In: The American Historical Review LXXXIV, 1, S.16ff.
  • Edward Muir: Civic Ritual in Renaissance Venice. Princeton 1981.
  • Edward Muir/Ronald.F.E. Weissman:  “Social and Symbolic Places in Renaissance Venice and Florence” In: J. Agnew/J. Duncan (Hg.): The Power of Place. London/Boston 1989.
  • John Julius Norwich: A History of Venice. London 1982.
  • Marco Perry: “Saint Mark’s Trophies: The Legend, Superstition, and Archeology in Renaissance Venice” In: Journal of the Warburg  and Courtauld Institutes (XL) 1977.
  • Marco Perry: “Die Trophäen von San Marco: Legende, Aberglaube und Altertumsforschung im Venedig der Renaissance” In: Die Pferde von San Marco. Ausst.-Kat.
  • Brian Pully (Hrsg.): Crises and Change in the Venetian Economy in the Sixteenth and Seventeenth Century. London 1968.
  • Dennis Romano: Patricians and Popolani. The Social Foundations of the Venetian Renaissance State. Baltimore/London 1987.
  • Giandomenico Romanelli: Venezia Ottocento. L’architettura, l’urbanistica. Venedig 1988.
  • Giandomenico Romanelli (Hrsg.): Venezia. L’arte nei secoli. Udine 1997.
  • David Rosand: Myths of Venice. The Figuration of a State. London 2001.
  • Francesco Sansovino: Venetia città nobilissima et singolare (Venezia 1581)
  • John Ruskin: The Stones of Venice. London 1851-3.( In der deutschen Erstausgabe: Die Steine von Venedig Bd.I, In: Ausgewählte WErke Bd.8 Leipzig 1903.)
  • Wilhelm Schlink: „Die Sockelskulpturen der beiden Säulen am Markusplatz in Venedig“ In: Festschrift für Hubala [...] München 1985, S. 33-44.
  • Jürgen Schulz: “Vasari in Venice” In: The Burlington Magazine (103) 1961, S.500-511.
  • Jürgen Schulz: „The Printed Plans and Panoramic Views of Venice (1486-1797)“ In: Saggi e memorie di storia dell’arte (7) 1970, S.5-182.
  • Ulrich Schulze: „Triumph und Apokalypse. Anfänge venezianischer Herrschafts- und Rechtsikonographie“ In: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft (22) 1989, S. 181-192.
  • Joachim Spiess: Stadträume-Plätze in Venedig. Stuttgart/Berlin/Köln 1985.
  • Manfredo Tarfuri: Venezia e il Rinascimento. Rom 1985.
  • Petra Wichmann: Die Campi Venedigs. Entwicklungsgeschichtliche Untersuchungen zu den venezianischen Kirch- und Quartiersplätzen. München 1987.
  • Wolfgang Wolters: „Architektur und Skulptur“ In: Norbert Huse/ Wolfgang Wolters: Venedig. Die Kunst der Renaissance. München 1986.
  • Wolfgang Wolters: Der Bilderschmuck des Dogenpalastes. Wiesbaden 1983.
  • Wolfgang Wolters (Hg.): Die Skulpturen von San Marco in Venedig. Berlin 1979.
  • Wolfgang Wolters: La scultura veneziana gotica (1300-1460). Venezia 1976.
  • Alvise Zorzi: Sua Serenità Venezia. Mailand 1971.
  • Alvise Zorzi: Venedig. Eine Stadt, eine Republik, ein Weltreich 697-1797. München 1981.

 

 

 

 

Proseminar Grundlagen der Kunstwissenschaft

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 17. April 2013)
Seminarraum

Tutorium: Luise Wiedmann
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 16. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Diese Veranstaltung wendet sich an Studienanfänger und dient der Orientierung im Fach Kunstgeschichte. Sie führt in die Gegenstandsbereiche des Faches (Malerei, Graphik, Plastik, Architektur, Stadtplanung, Kunstgewerbe, neue Medien usw.) ein, und zwar sowohl unter technischen Aspekten wie auch unter dem Gesichtspunkt von Funktionen (z. B. Bauaufgaben) und ikonographischen Bedeutungen (z. B. Malereigattungen wie Historienbild, Porträt, Landschaftsmalerei, Stilleben usw.).
Der erste Versuch der (gemeinsamen) Arbeit am Objekt ist die analytische Beschreibung mit dem Ziel, sich über die Objekthaftigkeit und Materialität des jeweiligen Gegenstandes als Medium historischer Bedeutungen bewusst zu werden.

Organisatorisches:
In jeder Sitzung versucht ein Teilnehmer, das Objekt zu beschreiben, ein anderer führt ein Spiegelstrich-Protokoll, das jeweils im darauffolgenden Tutorium besprochen wird. Die kontinuierliche Mitarbeit aller Teilnehmer durch Diskussionsbeiträge wird erwartet, evtl. kleinere Hausaufgaben sind möglich.

Das begleitende Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt vornehmlich in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens, die Lektüre wissenschaftlicher Texte und in die wissenschaftliche Terminologie ein.

Literatur zur Einführung:
Allgemein zur Kunstgeschichte:
Ernst H. Gombrich, Die Geschichte der Kunst, London 2001 (Neuauflage).
Udo Kultermann, Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft, überarb. und erw. Neuauflage, Frankfurt/Berlin/Wien: Prestel, 1996.
Zum Studium:
Jutta Held, Norbert Schneider, Grundzüge der Kunstwissenschaft. Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.
Marcel Baumgarten, Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998.
Gegenstandsbereiche und Methodik:
Hans Belting, Heinrich Dilly u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, 6. überarbeitete und erweiterte Aufl., Berlin 2003.
Marlite Halbertsma, Kitty Zijlmans, Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, 2. Aufl., Berlin 1995.
WolfgangBrassat, Hubertus Kohle, Methoden-Reader Kunstgeschichte: Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.
Einzelne Themen:
Werner Busch (Hg.), Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen, München/Zürich 1997 (und ältere zweibändige Ausg.).
Monika Wagner (Hg.), Moderne Kunst. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, Reinbek bei Hamburg 1991 (und neuere Aufl.).

Weitere Literatur siehe auch Hilfestellungen für Studienanfänger.

Teilnehmer und mögliche Scheine:
30 Studierende des 2. Semesters der Kunstgeschichte: 8 ECTS-Punkte bei regelmäßiger Teilnahme an GK und Tutorium. Wie genau der qualifizierte Leistungsnachweis erbracht werden muss, wird noch bekanntgegeben.

Proseminar BK I/II: Kunst im Kontext

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 17. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
Die gängige Herangehensweise der Kunstgeschichte an das Kunstwerk war - und ist es mit Gründen heute noch – die Herauslösung aus seinem Kontext und seine gesonderte Betrachtung. Tatsächlich ist das isolierte Einzelwerk das historische Produkt von Institutionen und Medien des 19. Jahrhunderts, man denke etwa an das Museum, die Sammlung oder die Fotografie. Unter dem Stichwort „Kontextualismus“ versuchte man dann das, was einst absichtlich beschnitten wurde, dadurch zu entschädigen, dass man es in ein Netzwerk  übertragener Kontextbeziehungen stellte und das Kunstwerk aus seinen historischen, sozialen, psychologischen, literarischen etc. Verflechtungen zu erklären suchte – erfolgreich, eine solide Basis, allerdings sind diese „Kontexte“ hier nicht gemeint. Vielmehr soll diese Basis dahingehend erweitert werden, dass der originäre Kontext und damit das Kunstwerk in seiner Ortsbeziehung und Situationsbindung (wieder) sichtbar wird. Typen von Kontextbildung, geplante und gewachsene, geraubte, zerstörte, werden durch die Jahrhunderte hinweg untersucht, Fragen sollen gestellt werden, die die Behauptung von Einfachheit und Isolierung überwinden und sich an der Vorstellung struktureller wie dynamischer Vielfalt orientieren. Es geht, kurz gesagt, um historisch und ästhetisch „dichte Situationen“, darum, dem Zusammenhang aufeinander bezogener Bild- und Bauprogramme neben der Würdigung des Einzelmonuments breiteren Raum einzuräumen, wobei auf die Kommunikation der einzelnen Teile des Gesamtprogramms das primäre Interesse gerichtet sein wird. Die Beispiele reichen vom Mittelalter bis in die Moderne.

Einführende Literatur:
Hans Belting,  Das Werk im Kontext, in: Kunstgeschichte. Eine Einführung, hg.v. Hans Belting u.a., Berlin 1988, S. 222f; Wolfgang Kemp, Masaccios „Trinität“ im Kontext, in: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft 21, 1986, S. 45ff.

Ein Reader mit einschlägigen Aufsätzen wird im Seminarapparat bereitgestellt.

Teilnehmer und mögliche Scheine:
Für Haupt- und Nebenfachstudenten - BK I / BK II. Begrenzt auf 30 Teilnehmer.
Referate und Hausarbeiten können je nach Thema sowohl für BK I- als auch BK II-Scheine geltend gemacht werden.


Einführung
Giottos Arenakapelle

Vorlesung: Geschichte der Kunst I - Das frühe Mittelalter

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 18. April 2013)
Hörsaal 37


Beschreibung:

Die Vorlesung zur Kunst frühen Mittelalters ist eine von sechs Epochenvorlesungen zur Geschichte der Kunst von der frühchristlichen Zeit bis zur Gegenwart. Sie zeichnet die Grundzüge und Entwicklungslinien der Kunst und Architektur von der Spätantike bis zum Ende der ottonischen Herrschaft nach.

Literatur zur Einführung:
Xavier Barral i Altet: Frühes Mittelalter. Von der Spätantike bis zum Jahr 1000. Köln 2002.
Kunibert Bering: Kunst des frühen Mittelalters. Stuttgart 2002. 
Hans-Werner Goetz: Europa im frühen Mittelalter 500-1050. Stuttgart 2003. 
Bruno Reudenbach (Hg.): Karolingische und ottonische Kunst. München: Prestel 2009. 
Norbert Schneider: Geschichte der mittelalterlichen Plastik. Von der frühchristlichen Antike bis zur Spätgotik. Köln 2004.

Teilnehmer und mögliche Scheine: 
B.A. und M.A. Kunstgeschichte und  Pflichtfach für Architektur-Studierende des Bachelorstudienganges. 
Studierende der Kunstgeschichte: 2 ECTS-Punkte (regelmäßige Vorlesungs-Teilnahme), 4 ECTS-Punkte (regelmäßige Vorlesungs-Teilnahme und Klausur) 
Studierende der Architektur: 2 ECTS-Punkte (regelmäßige Vorlesungs-Teilnahme und Klausur)


18. April 2013
25. April 2013
23. Mai und 30. Mai 2013
6. Juni 2013
13. Juni 2013
20. Juni 2013
27. Juni 2013
4. Juli 2013
11. Juli 2013

Proseminar BK II: Architektur der Weltausstellungen: Prestigebauten der Konzerne & Themenpavillons

Adrian Fischer, M.A.
Montag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 15. April 2013)
Seminarraum


Beschreibung:
In der Geschichte der Weltausstellungen des 20. Jahrhunderts finden sich wahrhaft vielfältige Visionen moderner Architektur. Man denke nur an die Beiträge von Mies van der Rohe, LeCorbusier oder Tadao Andō. Gegenstand dieses Seminares sind die meist weniger bekannten, aber nicht weniger spektakulären Konzern- und Themenpavillons, wie z.B. von General Motors (Albert Kahn) und Philipps (LeCorbusier).

Mit welchen architektonischen Mitteln inszenieren sich die Konzerne und welchen Stellenwert nehmen diese Prestigebauten in der zeitgenössischen Architektur ein? Diese zentralen Fragen gilt es in dem Seminar zu erörtern.

Neben Pavillonbauten verschiedener Großunternehmen werden auch Themenpavillons, d.h. Ausstellungsbauten ganzer Industriezweige behandelt werden.
„Technikbegeisterung, Zukunftsvisionen und zeitgemäße Baukunst sind hierbei die zentralen Begrifflichkeiten, die es zu untersuchen gilt.


Organisatorisches:
Neben Studierenden der Kunstgeschichte richtet sich dieses Seminar auch explizit an Studierende der Architektur.
Bitte beachten Sie hierzu die Anmeldefristen für Architekten über das Studierendenportal!

Übung: Ekphrasis - Kunst, Beschreibung, Literatur

Dr. Kirsten Voigt
Erster Termin: Seminarraum, 23. April 2013, 14.00 Uhr
(Blockseminar in der Woche vom 15. Juli 2013 in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe)


Beschreibung:
Im Zusammenhang mit der Ausstellung „Unter vier Augen – Porträts lesen, sehen, hören“ in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe wollen wir  Formen des Sprechens über Kunst diskutieren – essayistische, lyrische, narrative. Wie „sprechen“ Bilder? Wie bringt man Bilder zum Sprechen? Als Reader dient dafür das Buch zur Ausstellung, in dem 50 Kunst- und Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Texte zu 50 Spitzenwerken der Porträtmalerei aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe veröffentlichen. Die Ausstellung wird am 12. Juli 2013 eröffnet. Wir wollen die Veranstaltung deshalb nach einem ersten gemeinsamen Treffen (am 23. April um 14 Uhr im Übungsraum) als Blockseminar vor den Originalen in der Ausstellung veranstalten. Den Termin dafür werden wir in der Woche vom 15. Juli 2013 ansiedeln – nach Vereinbarung mit den Teilnehmern.