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Veranstaltungen im Wintersemester

Vorlesungen
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr Museumsbauten Prof. Dr. Papenbrock Eiermann-Hörsaal
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr Geschichte der Kunst IV:
Barock und Rokoko
Prof. Dr. Schulze Hörsaal 37
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr Malerei nach der Malerei II PD Dr. Schulz Eiermann-Hörsaal
Proseminare
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr BK II: Jugendstil Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr Grundlagen der Kunstwissenschaft Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr Methoden der Kunstwissenschaft Dr. Axtmann Seminarraum
Dienstag, 14.00 - 15.30 Uhr BK I: Formen und Funktionen
mittelalterlicher
Skulptur
Dr. Axtmann Seminarraum
Donnerstag, 13.45 - 15.15 Uhr BK II: Die Kunst des 19. Jahrhunderts
in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe
PD Dr. Schulz Staatl. Kunsthalle
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr BK I: Romanik in Baden-Württemberg Prof. Dr. Krüger Seminarraum
Hauptseminare
Mittwoch, 17.30 - 19.00 Uhr BK II: Design im Nationalsozialismus Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr Ästhetik/Kulturtheorie: Die Darmstädter Gespräche Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr BK II: Venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr BK II: Innovation - Strategien des Neuen in der
abendländischen Architektur- und Kunstgeschichte
Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr Hauptseminar/Proseminar BK II: Paris Dr. Axtmann Seminarraum
Blockseminar Neighborhood Mapping: Stadtquartiere als
Mikrokosmos-Interaktion, Intervention
und Partizipation
Adrian Fischer, M.A.
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr BK II: Museums- und Ausstellungskultur der
Gegenwart - am Beispiel München
PD Dr. Schulz Seminarraum
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr BK II: Wege der Kunst von 1930 bis 1960 Prof. Dr. Rödiger-Diruf Seminarraum
Übungen
Workshop als
Kompaktwoche
Bernd Seeland, Fotografenmeister
Christoph Engel,
Dipl.-Des. (FH)
Zentrale Fotowerkstatt
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr Einführung in die praktische Denkmalpflege Dr. Diruf Seminarraum
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr Arbeit in Archiven Dr. Förster Stadtarchiv Karlsruhe
Blockveranstaltung Das TECHNOSEUM - Ein Museum unter der Lupe Dr. Grunow s. Ankündigungstext
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr Die Kunst der Installation Dr. Pohl/Marco Hompes Seminarraum
Blockveranstaltung Kunst-kritisch Dr. Voigt Seminarraum
Tutorien
Montag, 14.00 - 15.30 Uhr Tutorium zu Methoden der Kunstwissenschaft Nora Benterbusch Seminarraum
Italienisch
Freitag, 10.30 - 12.45 Uhr Italienisch Sprachkurs Concetta Pelella Seminarraum

Veranstaltungskommentare

Vorlesung: Museumsbauten

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 22. Oktober 2014)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
In kaum einem anderen Genre der Architektur artikulierte sich nach 1945 der Wille zur Avantgarde so deutlich wie in den Museumsbauten. In der Vorlesung werden ausgewählte Beispiele der modernen Kunstmuseumsarchitektur unter funktionalen und ästhetischen sowie unter kunst- und architekturtheoretischen Gesichtspunkten analysiert. Dabei wird es nicht nur um die bauliche Gestalt der Museen und um die ästhetische Beziehung der Architektur zu den bildkünstlerischen Avantgarden, sondern auch um die Konzeptionen der Museen und um die kulturpolitischen Diskussionen über die Rolle des Museums in der Gesellschaft gehen.

Einführende Literatur:
Heinrich Klotz/Waltraud Krase: Neue Museumsbauten in der Bundesrepublik Deutschland. Stuttgart 1985. – Victoria Newhouse: Wege zu einem neuen Museum. Museumsarchitektur im 20. Jahrhundert. Ostfildern-Ruit 1998.


Museumsbauten 1
Museumsbauten 2
Museumsbauten 3
Museumsbauten 4
Museumsbauten 5
Museumsbauten 6
Museumsbauten 7
Museumsbauten 7 - Exkurs Museumsguerilla
Museumsbauten 8
Museumsbauten 9
Museumsbauten 9 - Exkurs
Museumsbauten 10
Museumsbauten 11
Museumsbauten 12
 

 

Vorlesung: Geschichte der Kunst IV - Barock und Rokoko

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 23. Oktober 2014)
Hörsaal 37


Beschreibung:
Die Vorlesung zur Kunst des Barock ist eine von sechs Epochenvorlesungen zur Geschichte der Kunst von der frühchristlichen Zeit bis zur Gegenwart. Sie zeichnet die Grundzüge und Entwicklungslinien der Kunst und Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts nach. Es wird die Frage gestellt, wie sich die Künstler mit den ästhetischen und sozialen Normen ihrer Zeit auseinandersetzten, wie sie auf historische Ereignisse und gesellschaftliche Veränderungen reagierten.

Literatur zur Einführung:
Jutta Held, Norbert Schneider: Sozialgeschichte der Malerei vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Köln 1993; Horst W. Janson, Anthony F. Janson: History of Art. 6. Aufl. London 2001; Rolf Toman (Hg.): Die Kunst des Barock. Architektur, Skulptur, Malerei. Köln 2004; Heinz Duchhardt: Barock und Aufklärung. München 2007; Dietrich Erben: Die Kunst des Barock. München 2008.

Teilnahme und mögliche Scheine:
Studierende der Architektur: 2 ECTS-Punkte (regelmäßige Vorlesungs-Teilnahme und Klausur)
Haupt- und Nebenfachstudenten der Kunstgeschichte: regelmäßige Teilnahme 2 ECTS-LP; bei erfolgreicher Klausur  weitere 2 ECTS-LP.

Organisatorisches:
Die Klausur zur Vorlesung findet ausschließlich für die Kunstgeschichte-Studierenden in der zweiten Hälfte der letzten Sitzung am Donnerstag, 12. Februar 2015 statt!

Vorlesung 23. Oktober 2014

Vorlesung 30. Oktober 2014

Vorlesung 13. November 2014

Vorlesung 20. November 2014

Vorlesung 27. November 2014

Vorlesung 4. Dezember 2014

Vorlesung 11. Dezember 2014

Vorlesung 18. Dezember 2014

Vorlesung 15. Januar 2015

Vorlesung 22. Januar 2015

Vorlesung 29. Januar 2015

Vorlesung 5. Februar 2015

Vorlesung 12. Februar 2015

 

Vorlesung: Malerei nach der Malerei II

PD Dr. Martin Schulz
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 21. Oktober 2014)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
Die Veranstaltung wird an die Vorlesung des vergangenen Semesters anschließen und insbesondere danach fragen, wie sich die Konkurrenz der sogenannten „Neuen Medien“, vor allem Fotografie, Film, Video und alle aktuellen digitalen Bildmedien, zur Malerei verhalten und wie umgekehrt die Malerei von dort Impulse aufgenommen, künstlerisch verarbeitet und sich unter den Bedingungen neuer Bildkulturen aktualisiert hat. Zur Diskussion steht entsprechend der Begriff einer Intermedialität, in der nicht nur die Grenzen zwischen den einzelnen Medien und Gattungen zusammenfallen und produktiv werden, sondern auch die zeitlichen Distanzen zwischen „alter“ und „neuer“ Kunst sowie die Differenzen zwischen „eigener“ und „fremder“ Kunst.

Vorlesung 1
Vorlesung 2
Vorlesung 3
Vorlesung 4
Vorlesung 5
Vorlesung 6
Vorlesung 7
Vorlesung 8
Vorlesung 9
Vorlesung 10
Vorlesung 11

Hauptseminar Ästhetik/Kulturtheorie: Die Darmstädter Gespräche

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 23. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Die seit 1950 stattfindenden „Darmstädter Gespräche“ waren in den 1950er und 1960er Jahren eine bedeutende kulturelle Einrichtung von überregionalem, beinahe kulturtheoretischem Rang. Es waren öffentliche Kulturgespräche, bei denen zentrale Fragen der deutschen Nachkriegsgesellschaft von Vertretern der Wissenschaften und der Kultur, der Politik und der Wirtschaft unter öffentlicher Beteiligung diskutiert wurden. Zum Darmstädter Gespräch gehörte jeweils eine Ausstellung moderner Kunst, die thematisch auf das zentrale Thema des Gesprächs Bezug nahm. Im Seminar sollen die ersten zehn Darmstädter Gespräche, die zwischen 1950 und 1968 stattfanden, vorgestellt, ihre inhaltlichen Akzentuierungen herausgearbeitet und ihre künstlerische und gesellschaftliche Relevanz diskutiert werden.

Literatur zur Einführung:
Heinz Winfried Sabais: Die Herausforderung. Darmstädter Gespräche. München 1963:

 

Hauptseminar BK II: Design im Nationalsozialismus

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 22. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Anders als die Geschichte der bildenden Kunst ist die Geschichte der Produktgestaltung in Deutschland nicht von Brüchen, sondern eher von Kontinuitäten geprägt. So kann auch das Design im Nationalsozialismus in vielen Bereichen als eine Fortsetzung von modernen Gestaltungstraditionen angesehen werden. Gleichwohl wurde das Design in der NS-Zeit in hohem Maße ideologisiert und in den Dienst der Politik gestellt. Im Seminar sollen die künstlerischen Traditionen und die politische Instrumentalisierung des Industriedesigns in den dreißiger Jahren untersucht und am Beispiel ausgewählter Produktbereiche vorgestellt und erörtert werden.

 

Literatur zur Einführung:
Gert Selle: Geschichte des Design in Deutschland. Frankfurt/Main 1994; Sabine Weißler (Hg.): Design in Deutschland 1933-45. Ästhetik und Organisation des Deutschen Werkbundes im „Dritten Reich“. Gießen 1990; Sabine Zentek: Designer im Dritten Reich. Gute Form sind eine Frage der richtigen Haltung. Dortmund 2009.

 

Hauptseminar BK II: Venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 22. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Venedig, eine Republik, die, wie Jacob Burckhardt formulierte, „sich selbst als eine wunderbare geheimnisvolle Schöpfung“ erkannte, „in welcher noch etwas anderes als Menschenwitz seit jeher wirksam gewesen“ sei, in der ein ganzes Volk das betrieben habe, was in den Fürstenstaaten ausschließlich Sache einer einzigen Familie gewesen sei, die den „Mythos von Venedig“ in einer kaum überschaubaren Staatssymbolik entwickelte, in der das Staatssymbol, der Doge, von Amtes wegen bei den zwölf großen „Andate“ in halbgeistlicher Funktion auftrat, allesamt Feste zu Ehren politischer Erinnerungen, welche mit den großen Kirchenfesten konkurrierten, „das glänzendste derselben, die berühmte Vermählung mit dem Meere, jedesmal am Himmelfahrtstage.“ Doch war Venedig im 16. Jahrhundert wirtschaftlich und politisch im Umbruch. In solchen Zeiten, in denen das Selbstverständnis der Republik gleichsam auf den Prüfstand gestellt war, hat man den Mythos von Venedig noch einmal auf das Glanzvollste erneuert. Mit Sansovino und Palladio für die Architektur, mit Tizian, Tintoretto und Veronese für die Malerei standen hochkarätige Künstler im Auftrag der staatlichen, der halbstaatlichen und kirchlichen Institutionen, die es verstanden, das durch den unsicheren Stand noch einmal erhöhte Anspruchsniveau der Republik in neuem Glanze erstrahlen zu lassen.

Diese Aufträge werden uns in diesem Hauptseminar beschäftigen. Es wird zwar auch um einzelne Bilder gehen, aber auch um Zyklen, kleinere und größere; immer aber spielt der Kontext, gesellschaftlich, historisch sowieso, aber vor allem auch topographisch eine große Rolle – die Bilder hängen und hingen nicht immer im Museum, sondern sie haben einen spezifischen Ort.

Organisatorisches:
Die Themen der Referate  und Hausarbeiten werden wie immer in der ersten Seminarstunde vorgestellt.

Erste einführende Literatur:
Norbert Huse, Wolfgang Wolters: Venedig. Die Kunst der Renaissance. Architektur, Skulptur, Malerei. 1460 – 1590, München 1986.
Giandomenico Romanelli, Venedig, Kunst und Architektur, 2 Bde., Köln 1997.
Staale Sinding-Larson, Christ in the Council Hall. Studies in the Religious Ikonography of the Venetian Republic, Rom, 1974 Wolfgang Wolters, Der Bilderschmuck des Dogenpalastes. Wiesbaden 1963;  ders., Der Dogenpalast in Venedig, Berlin, München 2010.
Arne Karsten, Geschichte Venedigs, München 2012.
David Rosand, Painting in Cinquecento Venice. Titian, Veronese, Tintoretto, New Haven/London 1982.
Ausst.-Kat. The Genius of Venice 1500-1600, London, Royal Academy of Arts, 1983/84, hrsg. von Charles Hope und Jane Martineau, London 1983.
Ausst.-Kat. Le siècle de Titien, Paris, Grand Palais, 1993, Paris 1993.
Rona Goffen, Piety and patronage in Renaissance Venice. Bellini, Titian, and the Franciscans, New Haven/London 1986.
Giovanna Nepi Sciré: Malerei in Venedig, München 2003.
Eine Bibliographie über den „Mythos von Venedig“ gibt E. Muir, Images of Power. Art and Pageantry in Renaissance Venice, in: The American Historical Review LXXXIV,1, 1979, 16, Anm. 2.
 

Hier finden Sie eine Literaturliste zum Seminar!
 

Mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte:
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + kleine Hausarbeit (ca. 12 Seiten) oder 8 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit (ca. 25 Seiten)
Studierende der Architektur:
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit (ca. 12 Seiten)

 

Hauptseminar BK II: Innovation - Strategien des Neuen in der abendländischen Architektur- und Kunstgeschichte

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 21. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Das Neue in der Kunst, Novitäten, Reformation oder Revolution, Brüche, Durchbrüche, Moderne, Avantgarde usw. - künstlerische Innovationen gelten allgemein als Kriterien erfolgreicher Kunst, werden sie doch oft als Stationen einer fortschreitenden Entwicklungsgeschichte der Kunst begriffen. Es gibt jedoch auch andere Ansätze, die die Innovation als solche weit davon entfernt sehen, wirklich wesentliche Veränderungen in der Kunst auszulösen. Weniger ästhetische oder symbolische Aspekte seien entscheidend für Veränderungen des Stils. Grundsätzliche Verschiebungen im „Stil“ bedürften dagegen nicht nur eines großen und anhaltenden Aufwandes, sondern setzten soziale und ökonomische Absicherung ebenso voraus wie Veränderungen innerhalb der sozialen Organisation der Kunst, also innerhalb ihres institutionellen Rahmens.
Wir wollen versuchen in diesem eher experimentell angelegten Hauptseminar herauszufinden, ob der Begriff Innovation (immer im Verhältnis zu seinem notwendigen Pendant der Rezeption) in einem eher soziologischen Verständnis (Schumpeter) – eben nicht des nur Neuen an sich - für die Betrachtung zentraler Werke der Architektur und Kunst zu einem weiterführenden Verständnis in Gebrauch genommen werden kann.
Dafür bedarf es einführender Lektürearbeit, die wir zusammen in den ersten Stunden leisten werden. Einige Themen für Referate und Hausarbeiten werde ich zwar vorschlagen, halte es aber eher für sinnvoll, dass wir gemeinsame Überlegungen anstellen, welche Architekturen, Skulpturen, Werke der Malerei oder auch Ensembles der unterschiedlichen Gattungen für eine Betrachtung unter dem Begriff der Innovation besonders geeignet sein könnten. Das heißt kreative und aktive Mitarbeit, ohne die es hier nicht geht.

Zum ersten Verständnis der übergreifenden Problematik:
Ulf Wuggenig, Kreativität und Innovation im 19. Jahrhundert: Harrison C. White und die impressionistische Revolution - erneut betrachtet, in: G. Raunig, & U. Wuggenig (Hrsg.), Kritik der Kreativität, Wien 2007, S. 219-36. (http://eipcp.net/policies/cci/wuggenig/de )

Mögliche Scheine: 
8 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit (ca. 25 Seiten); es werden keine „kleinen“ Scheine (2 oder 4 ECTS-Punkte) vergeben.

Hauptseminar/Proseminar BK II: Paris – Französische Kunst des 17. bis 19. Jahrhunderts

Dr. Alexandra Axtmann
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 22. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Paris – die französische Metropole und deren Kunstgeschichte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert ist Thema des Seminars, das zusammen mit einem Seminar in der Baugeschichte von Dr.-Ing. Ulrike Gawlik konzipiert ist. Somit besteht die Möglichkeit, in gleich zwei Seminaren einen umfassenden Überblick über die französische Kunst-, Architektur- und Gartengeschichte zu erhalten – von den barocken Schlossanlagen wie Vaux-le-Vicomte und Versailles, die als Gesamtkunstwerke aus Architektur, Ausstattung und Gartenanlage mit zugehörigem Zeremoniell betrachtet werden sollen, über die Garten- bzw. Parkgestaltung und die Landschaftsmalerei vom Barock über die „Schule von Barbizon“ bis zum Impressionismus, die Historienmalerei und politischen Bilder zu den Revolutionen bis hin zur Kunst der modernen Pariser Großstadt und Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Im kunstgeschichtlichen Seminar werden wir vor allem die Malerei und Skulptur bzw. Plastik in diesem Zeitraum betrachten, im baugeschichtlichen Seminar die Garten- und Stadtplanung, die Architektur wird in beiden Thema sein.

Die Teilnahme an dem baugeschichtlichen Seminar wird gewünscht – die Veranstaltung kann in der Kunstgeschichte voll angerechnet werden.
Das baugeschichtliche Seminar bei Frau Dr.-Ing. Ulrike Gawlik findet statt:
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr
Beginn: 30. Oktober 2014
Raum: Seminarraum Baugeschichte, Raum 015 (EG)

Organisatorisches:
Das Seminar kann als Pro- und Hauptseminar belegt werden.
Die Übernahme eines Referates sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend.
Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung am 22. Oktober 2014.

Vom 7. - 12. April 2015 findet eine große Exkursion nach Paris statt, die zusammen mit den Teilnehmern des baugeschichtlichen Seminars und Dr.-Ing. Ulrike Gawlik unternommen wird.

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte (PS/ HS): regelmäßige Teilnahme + Referat
4 ECTS Punkte (PS/HS): regelmäßige Teilnahme + Referat + Essay
6 ECTS Punkte (PS): regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit
8 ECTS Punkte (HS): regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit

 

 

Baugeschichtliches Seminar I, II, Pro-/ Hauptseminar BK II:

 

Paris – Pariser Gartenkunst und Parkgestaltung, Aspekte der Stadtplanungs- und Architekturgeschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts

 

Dr.- Ing. Ulrike Gawlik
Donnerstag, 11:30 – 13:00 Uhr (Beginn: 30. 10. 14)
Seminarraum Baugeschichte (015)

Beschreibung:
Paris – die französische Metropole und deren Gartenkunst, Stadtbau- und Architekturgeschichte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert sind Themen des Seminars, das zusammen mit einem Seminar in der Kunstgeschichte von Dr. Alexandra Axtmann konzipiert ist. Es besteht die Möglichkeit, in gleich zwei Seminaren einen umfassenden Überblick über die französische Kunst-, Architektur- und Gartengeschichte zu erhalten – von den barocken Schlossanlagen wie Vaux-le-Vicomte und Versailles, den Rokoko Stadtpalais zur Zeit König Louis-Philippes I., dem Jardin anglo-chinoise, der Landschaftsmalerei vom Barock bis zum Impressionismus, Aspekten der Revolutionsarchitektur und den ingenieurtechnisch-stadtplanerischen Ansätzen Kaiser Napoleons I., über die städtebaulichen Planungen Haussmanns und die Pariser Parkanlagen und Squares Jean-Charles Alphands, die Historienmalerei und politischen Bilder zu den Revolutionen bis hin zur Kunst der modernen Pariser Großstadt und Gesellschaft des 19. Jahrhunderts und den Weltausstellungen. Im baugeschichtlichen Seminar werden die Themen der künstlerischen Äußerung in der Architektur und dem städtischen Außenraum sowie planungs- und technikhistorisches betrachtet, im kunstgeschichtlichen Seminar die Malerei und Skulptur bzw. Plastik sowie die Dekoration als bedeutendes Element der Architektur und Gartenkunst.

Die Teilnahme am kunstgeschichtlichen Seminar wird gewünscht. Das baugeschichtliche Seminar kann in der Kunstgeschichte voll angerechnet werden.

Organisatorisches:
Das Seminar kann als Baugeschichtliches Seminar I/ II (Architektur) sowie als Pro- und Hauptseminar (Kunstgeschichte) belegt werden. Die Übernahme eines Referates, (das Erarbeiten einer Seminararbeit) sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend. Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung am 30.10.14 im Seminarraum der Baugeschichte (015).

Mögliche Scheine:
Architektur (Diplom, Bachelor, Master):
Diplom:
2 ECTS Punkte (Seminar 1): regelmäßige Teilnahme + Referat + kleine Hausarbeit
4 ECTS Punkte (Seminar 2): regelmäßige Teilnahme + Referat + große Hausarbeit

Bachelor, Master:
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit

Kunstgeschichte/ Ergänzungsfach Baugeschichte:
2 ECTS Punkte (PS/HS): regelmäßige Teilnahme + Referat
4 ECTS Punkte (PS/HS): regelmäßige Teilnahme + Referat + Essay
6 ECTS Punkte (PS): regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit
8 ECTS Punkte (HS): regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit

 

 

Hauptseminar BK II: Museums- und Ausstellungskultur der Gegenwart - am Beispiel München

PD Dr. Martin Schulz
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 23. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Neben Berlin bietet insbesondere die bayerische Landeshauptstadt München die Möglichkeit, Geschichte und Gegenwart der Museen für die Bildenden Künste kritisch zu studieren. Zum einen soll untersucht werden, wann und warum die verschiedenen Museumskomplexe wie etwa die Alte und Neue Pinakothek, die Pinakothek der Moderne, das Bayerische Nationalmuseum, das Lenbachhaus, die Villa Stuck und das Haus der Kunst gegründet wurden und wie sich die Aufteilung der unterschiedlichen Sammlungs- und Präsentationsschwerpunkte nachhaltig ergeben haben. Zum anderen soll insbesondere danach gefragt werden, wie vor dem Hintergrund nicht zuletzt der zunehmend „Global Contemporary Art“ und einer „Global Art History“ die verschiedenen Häuser aktuell mit ihrer jeweiligen Geschichte und der Präsentation ihrer Sammlungen umgehen. Nach Einführungen, vorbereitenden Referaten und gemeinsamer Lektüre von aktuellen Texten steht eine 5-tägige Exkursion nach München im eigentlichen Zentrum des Seminars, die Anfang Februar 2015 stattfinden wird. Dort sollen nicht allein die Museen mit ihren laufenden Ausstellungen besucht werden, sondern wir werden auch eine Reihe von KuratorInnen treffen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Organisatorisches:
Voraussetzung für die Teilnahme sind die Übernahme von zwei (mehr oder minder kürzeren) Referaten, die in der ersten Sitzung vergeben werden, die Bereitschaft zu aktiven Diskussionsbeiträgen sowie gute Englischkenntnisse.

 

Hauptseminar BK II: Wege der Kunst von 1930 bis 1960

Prof. Dr. Erika Rödiger-Diruf
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 23. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Das Seminar behandelt die rund 25 Jahre, die zwischen dem Beginn des Nationalsozialismus in Deutschland, sowie dessen Ende 1945, und dem Beginn radikal neuer Wege zeitgenössischer Kunst liegt, der um 1960 einsetzt.
Zunächst wird auf Werke und Schicksale jene/r KünstlerInnen eingegangen, die zur Zeit des Dritten Reiches tätig waren. Grob vereinfacht sind hier mehrere Gruppierungen zu unterscheiden: Zum einen jene KünstlerInnen, die ab 1933 zunehmend vom Hitler-Regime diffamiert wurden und sich in die innere Emigration zurückzogen bzw. die ins äußere Exil gehend, Deutschland verließen; zum anderen jene, die sich der ideologiekonformen Kunstauffassung des Nationalsozialismus dienstbar machten. Doch bildete das Jahr 1945 kein Ende oder Anfang, sondern eine Zäsur.
Bis etwa 1952 herrschte in Deutschland ein künstlerischer Stillstand was die internationale Moderne anbetrifft, um dann Anschluss an die Strömungen zu finden, die sich in Paris und New York seit den 40er Jahren entwickelt hatten. In Paris dominierte die abstrakte gegenstandslose Malerei, das so genannte Informel oder auch der Tachismus, in New York feierte der Abstrakte Expressionismus Triumphe.  Nach den verheerenden Folgen des Weltkriegs und der Atombombe auf Hiroshima war man in der westlichen Hemisphäre zu dieser Zeit vielfach der Ansicht, dass die abbildhafte Wiedergabe des optisch Vertrauten nicht mehr möglich sei.
Erste Schritte auf dem Weg zu einer neuen Figuration vollzogen die neoexpressive Gruppe COBRA (Copenhagen, Brüssel, Amsterdam) oder die so genannte, u.a. von der Kunst der Geisteskranken und Kinderzeichnungen inspirierte Art Brut.
Eine völlig neue Variante der Gegenständlichkeit kam ab Mitte der 50er Jahre mit der englischen Pop Art auf, welche - in der Auseinandersetzung mit Werbung und Konsum - die Grenzen zwischen Kunst und moderner Alltagsrealität aufheben wollte.
Ende der 50er Jahre begannen die Künstler der Gruppe ZERO, Licht und Bewegung zu thematisieren indem sie das Kunstwerk um neue Material- und Formgebung erweiterten. Etwa gleichzeitig begann Lucio Fontana mit seinen Schnitten in die monochrome Leinwand, um damit das klassische Leinwandbild zu zerstören, und Yves Klein seine Malerei auf die Farbe Blau zu reduzieren bzw. mit Tüchern den Körperabdruck von blau angemalten Frauenkörpern zu nehmen. „Der Ausstieg aus dem Bild“ hatte begonnen.

Proseminar BK II: Jugendstil

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 22. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Der Jugendstil war Ausdruck einer europaweiten Reformbewegung in den Künsten im ausgehenden 19. Jahrhundert. Vor dem Hintergrund der industriellen Entwicklung und der Modernisierung der bürgerlichen Lebenswelt bemühten sich die Protagonisten in Abgrenzung von den ästhetischen Paradigmen des Historismus und der Akademien um eine praktische Neupositionierung der Künste zwischen Handwerk und Industrie. Der ästhetische Wandel erfasste nicht nur die traditionellen Gattungen der Kunst, sondern erstreckte sich auch auf das Möbeldesign, das Kunsthandwerk, die Buch- und Plakatkunst. Im Seminar wird die Geschichte des Jugendstils in Europa anhand ausgewählter Beispiele unter künstlerischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten untersucht.

Literatur zur Einführung:
Robert Schmutzler: Art Nouveau, Jugendstil. Stuttgart 21977. – Gabriele Fahr-Becker: Jugendstil. Köln 2004.

 

Proseminar Grundlagen der Kunstwissenschaft

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 22. Oktober 2014)
Seminarraum

Zugehöriges GK-Tutorium von Mona Leidig
Dienstag, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 21. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Diese Veranstaltung wendet sich an Studienanfänger und dient der Orientierung im Fach Kunstgeschichte. Sie führt in die Gegenstandsbereiche des Faches (Malerei, Graphik, Plastik, Architektur, Stadtplanung, Kunstgewerbe, neue Medien usw.) ein, und zwar sowohl unter technischen Aspekten wie auch unter dem Gesichtspunkt von Funktionen (z. B. Bauaufgaben) und ikonographischen Bedeutungen (z. B. Malereigattungen wie Historienbild, Porträt, Landschaftsmalerei, Stilleben usw.).
Der erste Versuch der (gemeinsamen) Arbeit am Objekt ist die analytische Beschreibung mit dem Ziel, sich über die Objekthaftigkeit und Materialität des jeweiligen Gegenstandes als Medium historischer Bedeutungen bewusst zu werden.

Organisatorisches:
In jeder Sitzung versucht ein Teilnehmer, das Objekt zu beschreiben, ein anderer führt ein Spiegelstrich-Protokoll, das jeweils im darauffolgenden Tutorium besprochen wird. Die kontinuierliche Mitarbeit aller Studierendedurch Diskussionsbeiträge wird erwartet, evtl. kleinere Hausaufgaben sind möglich.
Das begleitende Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt vornehmlich in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens, die Lektüre wissenschaftlicher Texte und in die wissenschaftliche Terminologie ein.

Literatur zur Einführung:
Allgemein zur Kunstgeschichte:
Ernst H. Gombrich, Die Geschichte der Kunst, London 2001 (Neuauflage).
Udo Kultermann, Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft, überarb. und erw. Neuauflage, Frankfurt/Berlin/Wien: Prestel, 1996.
Zum Studium:
Jutta Held, Norbert Schneider, Grundzüge der Kunstwissenschaft. Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.
Marcel Baumgarten, Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998.
Gegenstandsbereiche und Methodik:
Hans Belting, Heinrich Dilly u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, 6. überarbeitete und erweiterte Aufl., Berlin 2003.
Marlite Halbertsma, Kitty Zijlmans, Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, 2. Aufl., Berlin 1995.
Wolfgang Brassat, Hubertus Kohle, Methoden-Reader Kunstgeschichte: Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.
Einzelne Themen:
Werner Busch (Hg.), Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen, München/Zürich 1997 (und ältere zweibändige Ausg.).
Monika Wagner (Hg.), Moderne Kunst. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, Reinbek bei Hamburg 1991 (und neuere Aufl.).
Weitere Literatur siehe auch Hilfestellungen für Studienanfänger auf der Homepage.

Mögliche Scheine:
30 Studierende des 1. Semesters der Kunstgeschichte: 8 ECTS-Punkte bei regelmäßiger Teilnahme an GK und Tutorium sowie bestandener Klausur in der letzten Sitzung.

 

 

Proseminar Methoden der Kunstwissenschaft

Dr. Alexandra Axtmann
Dienstag, 11:30 – 13:00 Uhr (Beginn: 21. Oktober 2014)
Seminarraum

Zugehöriges MK-Tutorium von Nora Benterbusch
Montag, 14:00 – 15:30 Uhr (Beginn: 20. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Das Proseminar ist ein Pflichtseminar für Studierende im ersten Studienjahr.
Gegenstand des Seminars ist die Methodengeschichte der Kunstwissenschaft, die wir anhand von Texten erarbeiten werden. Ausgehend von den Künstlerviten Giorgio Vasaris, den Kunstbeschreibungen Johann Joachim Winckelmanns, der Stilanalyse, Ikonographie und Ikonologie über Kunstpsychologie, Semiotik, Gender Studies, Sozialgeschichte und Rezeptionsästhetik bis zur Bildanthropologie sollen wissenschaftliche Methoden unseres Faches vorgestellt, diskutiert und auch angewendet werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Referates und die kontinuierliche Mitarbeit durch wöchentliche Textzusammenfassungen sind erforderlich.
Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung am 21. Oktober 2014.
Ein Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.
Die für das Seminar relevanten Texte werden in Form eines Readers für alle Studierenden zur Verfügung gestellt.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte

Zu erbringende Leistungen:
regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit am MK-Seminar und dem zugehörigen Tutorium +
Referat im MK-Seminar zu einer Methode mit ausführlichem Thesenpapier +
Klausur nach Vorlesungsende (Termin wird noch bekanntgegeben) +
Kurzreferate und kleinere Hausaufgaben im Tutorium

Literaturauswahl zur Einführung:

 

  • Belting, Hans u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung. 5. überarb. Auflage. Berlin 1996
  • Brassat, Wolfgang/ Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft. Köln 2003
  • Heinrich Dilly (Hg.): Altmeister moderner Kunstgeschichte. 2. Aufl. Berlin 1999
  • Halbertsma, Marlite/ Zijlmans, Kitty (Hg.): Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute. Berlin 1995
  • Held, Jutta/ Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft. Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder. Köln/Weimar 2007
  • Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft. Überarb. und erw. Neuaufl. München 1990
  • Paul von Naredi-Rainer (Hg.): Hauptwerke der Kunstgeschichtsschreibung. Stuttgart 2010.

 

 

 

Proseminar BK I – Formen und Funktionen mittelalterlicher Skulptur und Plastik

Dr. Alexandra Axtmann
Dienstag, 14:00 – 15:30 Uhr (Beginn: 21. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Im Seminar soll anhand ausgewählter Beispiele ein Überblick über die Entwicklung der mittelalterlichen Skulptur und Plastik und ihre wichtigsten Formen wie Kruzifixe, Madonnen, Grabmäler, Taufbecken, Kanzeln, Bronzetüren, Portalskulpturen, Reliquiare u.a. erarbeitet werden. Dabei sollen nicht nur die unterschiedlichen Typen und deren stilistische wie ikonographische Besonderheiten, sondern auch Fragen zu Funktion, Gebrauch und liturgischer Einbindung untersucht werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Referates sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend.
Die Vergabe der Referatsthemen erfolgt in der ersten Sitzung am 21. Oktober 2014.

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Essay
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit

Literaturauswahl zur Einführung:

  • Budde, Rainer: Deutsche romanische Skulptur 1050 – 1250. München 1979
  • Grimme, Ernst Günther: Goldschmiedekunst im Mittelalter. Form und Bedeutung des Reliquiars von 800-1500. Köln 1972
  • Grimme, Ernst Günther: Bronzebildwerke des Mittelalters. Darmstadt 1985
  • Körner, Hans: Grabmonumente des Mittelalters. Darmstadt 1997
  • Mende, Ursula: Die Bronzetüren des Mittelalters 800 – 1200. München 1994
  • Panofsky, Erwin: Die deutsche Plastik des elften bis dreizehnten Jahrhunderts. 2 Bde. München 1924
  • Poeschke, Joachim: Die Skulptur des Mittelalters in Italien. 2 Bde. München 1998/2000
  • Reudenbach, Bruno (Hg.): Karolingische und Ottonische Kunst. München u. a. 2009
  • Rupprecht, Bernhard: Romanische Skulptur in Frankreich. München 1975
  • Sauer, Joseph: Symbolik des Kirchengebäudes und seiner Ausstattung in der Auffassung des Mittelalters. Mit Berücksichtigung von Honorius Augustodunensis, Sicardus und Durandus. Freiburg i. Br. Zweite vermehrte Auflage 1924
  • Sauerländer, Willibald: Gotische Skulptur in Frankreich: 1140 – 1270. München 1970
  • Schneider, Norbert: Geschichte der mittelalterlichen Plastik. Von der frühchristlichen Antike bis zur Spätgotik. Ein historischer Überblick mit 43 Werkanalysen. Köln 2004

 

Proseminar BK II: Die Kunst des 19. Jahrhunderts in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

PD Dr. Martin Schulz
Donnerstag, 13.45 - 15.15 Uhr (Beginn: 23. Oktober 2014)
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe


Beschreibung:
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe bietet, neben einigen anderen Schwerpunkten, gerade auch für die deutsche und französische Malerei des 19. Jahrhunderts einen hervorragenden Überblick. Die unterschiedlichen Strömungen wie Romantik, Biedermeier, Realismus und Impressionismus, welche die Grundlagen der modernen Malerei sind, sollen anhand prägnanter Fallbeispiele studiert werden, wobei ikonographische und ästhetische Aspekte ebenso eine Rolle spielen wie theoretische und methodische Fragen, die durch die Moderne aufgeworfen werden. Einen besonderen Schwerpunkt soll nicht zuletzt die Ausstellung zu Edgar Degas sein, die am 8. November eröffnet wird. Um von Beginn des Seminars an einen Begriff von Geschichte und Gegenwart der Karlsruher Kunsthalle einbringen zu können, ist Voraussetzung für die Teilnahme der Besuch der aktuellen Ausstellung „Bauen und Zeigen“, die noch bis zum 21. September läuft.

Organisatorisches:
Die Vergabe der Referate für das Seminar, das ausschließlich in der Kunsthalle stattfinden wird, erfolgt in der ersten Sitzung.

Hauptseminar BK II: Neighborhood Mapping: Stadtquartiere als Mikrokosmos-Interaktion, Intervention und Partizipation

Adrian Fischer, M.A.
Blockveranstaltung - Termine siehe Ankündigungstext


Beschreibung:
Bei diesem Seminar handelt es sich um eine interdisziplinäre Kooperationsveranstaltung des Fachbereichs Kunstgeschichte mit dem Ekut.lab. Ziel ist eine tiefergehende Analyse von Kommunikationsformen und Individualisierungstechniken in urbanen Gebieten.

Obwohl wir die Stadt als Einheit verstehen, lässt sich bei genauerer Betrachtung erkennen, dass es sich dabei um einen "Organismus" aus verschiedensten Elementen handelt. Segmentiert betrachtet lassen sich immer kleinere Einheiten definieren, die in Ihrer Gesamtheit das eigentliche Stadtgebiet darstellen [einzelne Stadtviertel, Teilbereiche der Stadtviertel, Straßenzüge, Wohneinheiten].

In diesem Seminar möchten wir einen überschaubaren Stadtbereich sowohl in architektonischer, wie auch in soziologischer und kommunikativer Hinsicht intensiver untersuchen.  Während Studierende der Architektur sich u.a. um eine architektonische Analyse des Untersuchungsgebietes kümmern, werden die Studierenden der Kunstgeschichte sich mit der Thematik der visuellen Kommunikation beschäftigen. Dabei gilt es unter anderem, visuelle Kommunikationsmittel wie Werbung, aber auch Individualisierungsmaßnahmen der Anwohner und illegale Eingriffe wie Urban Art, zu erfassen. Weiterhin wird es Aufgabe sein, mit Anwohnern der Gebiete in Kontakt zu treten und sie zur Eigenwahrnehmung ihres Wohnquartiers zu befragen.

Die Erfassung der visuellen Kommunikationsmittel wird von den Studierenden der Kunstgeschichte nach eigener Zeiteinteilung erfolgen. Zusätzlich hierzu treffen wir uns einmal monatlich mit den Studierenden der Architektur und berichten über die bisher gesammelten Informationen. Ganz besonderes Interesse gilt in diesen Sitzungen der Vermittlung von Vorgehensweisen und Forschungstechniken gegenüber den Studierenden des jeweils anderen Fachbereichs. Während Studierende der Architektur Einblicke in ihre Vorgehensweise der Architekturerschließung geben, wird unser Fachbereich Methoden der Recherche, der geisteswissenschaftlichen Arbeitsweise und Techniken der Datenerfassung vermitteln.

An folgenden Terminen wird eine gemeinsame Sitzung mit den Studierenden der Architektur stattfinden:

23.10.14 - 14:00
13.11.14 - 14:00
11.12.14 - 14:00
15.01.15 - 14:00
12.02.15 - 14:00 [Endpräsentation]

Download: Präsentationsfolien

Anleitung zum Verwenden der Präsentationsdatei: Datei herunterladen. In entsprechenden Download-Ordner gehen und die Download-Datei über die rechte Maustaste mit einem Packprogramm (zip, 7-Zip) aufrufen. Anschließend auf Extrahieren, Speicherort wählen und das benötigte Passwort eintragen.

 

Proseminar BK I: Romanik in Baden-Württemberg

Prof. Dr. Jürgen Krüger
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 20. Oktober 2014)
Seminarraum

Beschreibung:
Romanische Kunst und Architektur stehen am Beginn einer Kunstgeschichte des Landes Baden-Württemberg. Vielfältige Zeugnisse sind über das ganze Land verstreut, manchmal relativ gut erhalten, oft in sehr fragmentiertem Zustand.
In dem Seminar sollen wichtige Denkmäler erkannt und beschrieben werden. Welche Funktion hatten die Skulpturen, wozu diente die Architektur? Wie sind die Bilder zu deuten?

Eine Liste wichtiger Themen:
1) Schuttern, ehemalige Klosterkirche, Fußbodenmosaik
2) Sulzburg, St. Cyriak
3) Rheinmünster-Schwarzach, Klosterkirche
4) Freudenstadt, Stadtkirche, Lesepult
5) Konstanz-Petershausen, Portal der Klosterkirche (im Landesmuseum)
6) Bad Säckingen, St. Fridolin, Krypta
7) Maulbronn, Klosterkirche, Schranke
8) Großkomburg, Radleuchter
9) Hirsau, Eulenturm
10) Lahr-Burgheim, St. Peter
11) Heilbronn, St. Peter und Paul, Blockaltar
12) Öhringen, St. Peter und Paul, Adelheid-Tumba
13) Gamburg, Ausmalung des Palas
14) Grünsfeldhausen, St. Achatius
15) Schwäbisch Gmünd, St. Johannis, Westfassade
16) Baiersbronn, Königswart

Es ist möglich und erwünscht, sich schon vor Seminarbeginn für ein Thema einzutragen. Dies ist dann jedoch verbindlich!

Vorausgesetzt werden:
Selbständiges Recherchieren der relevanten Bibliographie in digitalen und gedruckten Medien
Grundkenntnisse in der Vortragstechnik

Gefordert werden die üblichen Dinge:
Regelmäßige Teilnahme
Kurzreferat in einer Seminarveranstaltung
Ausführliche Hausarbeit

Ziel des Seminars ist es, grundlegende Techniken der Kunstgeschichte zu üben:
Einüben von Vortragstechniken
Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit
Beschreibung

Einführende Literatur:
Heinfried Wischermann: Romanik in Baden-Württemberg; Stuttgart 1992

 

 

Übung: Grundlagen der Fotografie

Bernd Seeland, Fotografenmeister
Christoph Engel, Dipl.-Des. (FH)
Workshop als Kompaktwoche
23.02. - 27.02.2015
10.00 - ca. 17.00 Uhr
Zentrale Fotowerkstatt


Beschreibung:
In der Veranstaltung werden in einem ersten Teil die theoretischen und praktischen Grundlagen der Fotografie anhand praktischer Übungen mit verschiedenen Kameraformaten und -systemen vermittelt. Der theoretische Teil umfasst sowohl die Geschichte der Fotografie, die Grundlagen der Fototechnik als auch die Analyse fotografischer Bilder sowie eine Anleitung zum Verstehen der Wirkungsweisen in der Fotografie. Der praktische Teil gibt einen Überblick über die verschiedenen Kamerasysteme, die Bildgestaltung, den Einsatz von Licht, Labortechniken sowie den Umgang mit digitalen Bilddateien und das Basiswissen in der elektronischen Bildbearbeitung.

Der zweite Teil der Veranstaltung behandelt die konkrete Auseinandersetzung mit einer künstlerischen Position in der Fotografie in Form eines Kurzreferates und der Ausarbeitung einer eigenen praktischen Fotoarbeit.

Literatur:
Charlotte Cotton, Fotografie als zeitgenössische Kunst, Deutscher Kunstverlag, Berlin, 2011
Stephen Shore, Das Wesen der Fotografie, Phaidon, Berlin, 2009
Robert Hirsch, Mit der Kamera Sehen, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2008

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Unkostenbeitrag:
für Verbrauchsmaterialien 10,00 Euro pro TeilnehmerIn

Anmeldung:
ab Montag, 20. Oktober 2014 bis einschließlich Freitag, 31. Oktober 2014
persönlich in der Zentralen Fotowerkstatt, Gebäude 20.40, Raum -102 (KG)

TeilnehmerInnen:
8 Studierende ab dem 3. Fachsemester BA und 1. Fachsemester MA möglich, ggf. als Nachrücker
 

 

Übung: Einführung in die praktische Denkmalpflege

Dr. Hermann Diruf
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 21. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Mit der Lehrveranstaltung soll ein hinreichender Überblick zum heutigen Praxisfeld „Bau- und Kunstdenkmalpflege sowie Archäologie“ vermittelt werden. An ausgewählten Beispielen wird versucht, Entwicklung, Aufgaben und Ziele der praktischen Denkmalpflege und des Denkmalschutzes vorzustellen, zu analysieren und kritisch zu beurteilen.

Organisatorisches:
Von den Teilnehmer/innen werden Kurzreferate zu Einzelthemen erwartet.
Je nach Teilnahme sind Baustellen- und Werkstattbesuche vorgesehen.

Übung: Arbeit in Archiven

Dr. Katja Förster
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 20. Oktober 2014)
Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29

Beschreibung:
Die Übung findet vorwiegend im Stadtarchiv Karlsruhe, Markgrafenstr. 29, statt.
Anhand der Bearbeitung originaler Bauordnungsamtakten mit Baugesuchen, Korrespondenzen, Planskizzen etc. in deutscher Schrift (Sütterlin) wird den Studierenden der Umgang mit Archivalien näher gebracht sowie Einblicke in die Karlsruher Stadtbaugeschichte mit ihren verschiedenen Baustilen gegeben.

Des Weiteren werden die wichtigsten Archive der Stadt besucht: Generallandesarchiv, Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Denkmalamt etc.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Übung: Das TECHNOSEUM - Ein Museum unter der Lupe

Dr. Sonja Grunow

Termine:
Seminarraum KA 24.10.2014 (15.30-18.30 Uhr)
Seminarraum KA 31.10.2014 (15.30-18.30 Uhr)
TECHNOSEUM 07.11.2014 (11.00-17.00 Uhr)
TECHNOSEUM 16.11.2014 (11.00-17.00 Uhr)
Seminarraum KA 28.11.2014 (15.30-18.30 Uhr)
Seminarraum KA 05.12.2014 (15.30-18.30 Uhr)
TECHNOSEUM 19.12.2014 (13.30-16.00 Uhr)


Beschreibung:
Die Dauerausstellung des TECHNOSEUM, Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim, ist seit Eröffnung des Hauses im Jahre 1990 immer wieder variiert und überarbeitet worden, ohne dabei ihr ursprüngliches Konzept zu verändern. Doch wie viele Veränderungen verträgt ein in sich geschlossenes Konzept? Haben vereinzelte Umgestaltungen auch negative Begleiterscheinungen?
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten im Museum und sollen die Funktionalität der Dauerausstellung analysieren. Wie gehen Sie vor? Welche Fragestellungen müssen berücksichtigt werden? In der Übung soll das Projektteam die Dauerausstellung erarbeiten und feststellen, ob Lesbarkeit der Inhalte und Orientierung im Haus gegeben sind, wie sich Besucher zur Dauerausstellung äußern und welche Teile wie verbessert werden könnten.

 

Übung: Die Kunst der Installation

Dr. Claudia Pohl/Marco Hompes
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 22. Oktober 2014)
Seminarraum


Beschreibung:
Ein zentraler Aspekt heutiger Kunst ist die Thematisierung der Ortsbezogenheit ihrer Objekte. Von Interesse ist dabei nicht die inflationär gebrauchte Floskel von der Raumbezogenheit künstlerischer Arbeiten heute, sondern die Beschäftigung mit Tendenzen zur Analyse des sozialen/politischen, architektonischen oder / und ästhetischen Raums. Schon seit der Moderne haben Raumgestaltungen und -konzepte die Grenzen zwischen den tradierten Gattungen Architektur, Plastik und Malerei infrage gestellt. In den 1960er Jahren fanden diese Tendenzen durch den Einsatz neuer Materialien und Medien sowie performativer Strategien eine Erweiterung. Ein historischer Einstieg in das Thema soll den Blick für Raumtheorien schärfen, um anhand von installativen Arbeiten die Rolle der einzelnen Akteure im ästhetischen Feld besser kennen zu lernen. Dabei wird vor allem der Rezipient, dem als Verbindungsglied zwischen statischer Installation und Performativität eine besondere Bedeutung zukommt, im Zentrum unserer Beschäftigung mit dem Thema stehen. Dies auch in Hinblick auf aktuelle Entwicklungen der Kunst im öffentlichen Raum, wo inzwischen vermehrt durch Kontextualisierung unterschiedlichster Akteure Bewegung in ein scheinbar statisches Szenario gebracht wird.   

Für die Veranstaltung sollen Referate erarbeitet werden, die Anmeldung mit Themenliste wird vorab bekannt gegeben.

 

Übung: Kunst-kritisch

Dr. Kirsten Voigt
Blockseminar (1. Termin: Donnerstag, 30. Oktober 2014, 17.30 - 19.00 Uhr)
Seminarraum


Beschreibung:
Die Kunstkritik, ein wichtiges Arbeitsfeld von Kunsthistorikern, betrachtet Werke, Ideen, Entwicklungen, Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft analytisch und wertend, sie reagiert aktuell und unter Umständen bewusst polemisch zuspitzend, sprachartistisch, öffentlichkeitswirksam oder vermittelnd auf künstlerische Äußerungen, den Markt, seine Mechanismen und Museumspräsentationen. In regelmäßigen Abständen wird die Kritik totgesagt, was ebenso unsinnig ist wie  Theorien vom Ende der Kunst. Als Reader für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Kunstkritik“ wird uns in diesem Semester vor allem der Band 221 (Mai-Juni 2013) der Zeitschrift „Kunstforum International“ dienen, dessen Thema „Zur Lage der Kunstkritik“ lautete. Er ermöglicht einen Überblick über die Kultur- und Begriffsgeschichte der Kritik, über die Funktionen des Kritikers, die Veränderungen der Medienlandschaft und die neuen Möglichkeiten, die das Internet Kritikern bietet, Experimente wie Lori Waxmans Stand-up-Kritik anlässlich der documenta 13, die Relevanz von theoretischen Diskursen für die Kritik und über Verwandtschaften und Unterschiede zwischen Kunst und Kritik.

Die Themenvergabe findet in der ersten Sitzung am 30. Oktober 2014 statt.

Die Veranstaltung soll als Blockveranstaltung zu einem mit den Studenten zu vereinbarenden Termin durchgeführt werden.

Italienisch Sprachkurs

Concetta Pelella
Freitag, 10.30 - 12.45 Uhr (Beginn: 7. November 2014)
Seminarraum


Buch zum Sprachkurs:
un giorno in Italia 1 Bonacci editore ISBN 9788875733742
Bitte ab der 1. Unterrichtsstunde dabei haben!
Der Sprachkurs wird ausschließlich für Studierende des Faches Kunstgeschichte angeboten!