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Hilfestellungen

Zehn Regeln für die Anfertigung eines guten Referates/einer guten Hausarbeit (übernommen von Hans Belting)

1. Fasse Dich kurz und denke über jeden Satz dreimal nach, den Du schreibst.

2. Schreibe nichts, was Du nicht so genau verstanden hast, so dass Du es gegen eine andere Meinung verteidigen oder mit Deinen eigenen Worten begründen könntest. Das gilt besonders für alles, was Du gelesen hast.

3. Zitiere Meinungen, Begriffe und Beschreibungen, die Du von anderen übernimmst, im Wortlaut und in Anführungszeichen. So kennzeichnest Du alles Übrige als Dein wirkliches geistiges Eigentum. 

4. Gib immer offen zu, wenn Du etwas nicht verstanden hast. Sonst kommst Du in Bedrängnis, wenn man nachfragt, und musst eingestehen, dass Du Dein Verständnis gefälscht hast. Jeder hat das Recht darauf, Gelesenes nicht zu verstehen. Manches in der kunstgeschichtlichen Literatur kann man überhaupt nicht verstehen.

5. Suche nicht nach einer raschen Lösung für ein Problem in Deinem Thema. Formuliere lieber das Problem als solches, so wie Du kannst, und stelle die richtigen Fragen. Eine Lösung, die nur nett klingt, bringt Dich nicht weit und garantiert keinen Erfolg.

6. Stelle möglichst Deine eigenen Fragen oder die Fragen, die im Seminar wichtig sind. Wiederhole nicht Fragen, die Du in der Literatur liest, nur weil sie ein anderer schon gestellt hat.

7. Stelle immer das Werk (die Werke), das Dein Thema ist, in den Mittelpunkt. Vermeide es, nur angelesene Mitteilungen über den Künstler oder die Zeit zu machen, als könntest Du damit ein Werk erklären.

8. Jedes Werk der bildenden Kunst muss erst einmal gesehen werden. Versuche ein Werk so genau anzusehen, dass Du es auswendig kennst. Versuche das, was Du siehst, so genau wie möglich in Worte zu fassen.

9. Jeder Maler denkt zuerst und zuletzt an das Bild, das er malt, und erst in zweiter Linie an Ikonographie, Bedeutung und Ähnliches. Er will ein gutes Bild malen, was ziemlich schwierig ist. Das gilt entsprechend vom Bildhauer und Architekten. Versetze Dich immer in die Lage des Malers vor der leeren Leinwand.

10. Denke nicht zuerst an die Note, sondern an den Sinn für Dich.

Form und Aufbau des Referats

• Das mündliche Referat bildet die Diskussionsgrundlage für die jeweilige Sitzung und sollte Ausgangspunkt einer Gruppenarbeit sein. 

• Inhalte sollen, unterstützt durch geeignetes Bildmaterial, den persönlichen Vortragsstil und ein Thesenblatt, nachvollziehbar allen Teilnehmern/innen vermittelt werden. 

• Um Gesprächen Raum zu geben, sollte der Vortrag längstens 30 Minuten dauern. 

• Zur Vorbereitung der Referate, deren Themen zu Beginn des Semesters vergeben werden, gehört unter anderem:

• die rechtzeitige Literaturrecherche und -bestellung
• die Auswahl geeigneter Abbildungen
• sich über den persönlichen Vortragsstil bewusst zu werden
• das Erstellen und vervielfältigen eines Thesenblattes in ausreichender Menge für den Dozenten/ die Dozentin und die Seminarteilnehmer/innen'
• sich Fragen zur Anregung einer Diskussion zu überlegen und
• sich mit dem Raum vertraut zu machen und sich rechtzeitig um Laptop, Beamer, Verdunklung zu kümmern.

Form und Aufbau der Seminararbeit

  • Der Umfang der Arbeit ist mit dem Seminarleiter/der Seminarleiterin abzusprechen, wobei im Proseminar für ein Essay in der Regel etwa 5-7 Seiten Fließtext ohne Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Bibliographie, für eine Hausarbeit 15 Seiten und im Hauptseminar etwa 25 Seiten erwartet werden
  • Hausarbeiten bestehen aus einseitig beschriebenem, weißem DIN-A4-Papier
  • Schrift: Arial oder Times New Roman Schriftgröße 12, durchschnittlich 1800 Zeichen pro Seite in amtlicher Großschreibung, das entspricht etwa 30 Zeilen mit 60 Zeichen; Anmerkungen als Fußnoten im selben Schrifttyp, 2 Punkt kleiner als im Haupttext; eingerückte Zitate 1 Punkt kleiner als der Haupttext
  • Zeilenabstand: anderhalbzeilig im Fließtext, Fußnoten und eingerückte Zitate nur einfacher Zeilenabstand
  • Seitenränder: links 3 cm, rechts 3 cm oder links 2 cm, rechts 4 cm (max. 6 cm insgesamt; die Angaben können je nach Dozent variieren); oben und unten jeweils 2,5 cm
  • Seitennummerierung: durchgängige Nummerierung beginnend mit der ersten Textseite (nicht Inhaltsverzeichnis)
  • Die Gliederung einer Seminararbeit sollten folgende Punkte enthalten:

Titelblatt

  • das Titelblatt sollte die wichtigsten Informationen zum Verfasser/ zur

Verfasserin der Arbeit enthalten. Also: Bezeichnung des Instituts, den Titel des Seminars, Semester, Dozent/in des Seminars, Titel der Arbeit, Name des Verfassers/ der Verfasserin, Angabe der Haupt- und Nebenfächer und Anzahl der Fachsemester Kunstgeschichte, Adresse, e-mail,

Telefonnummer und Matrikelnummer des Verfassers/ der Verfasserin

Inhaltsverzeichnis

  • Gibt den Aufbau der Seminararbeit wieder und verzeichnet die Kapitel/Gliederungspunkte der Arbeit, die mit den Überschriften im Text übereinstimmen
  • gibt die Seitenzahlen des jeweiligen Kapitelbeginns an

Einleitung

  • Die Einleitung formuliert das Thema, die konkrete Fragestellung und stellt die Arbeitshypotese vor
  • als Teil der Einleitung kann der Forschungsstand dargestellt werden und sich der Frage stellen, wie das Thema bisher in der Literatur behandelt wurde

Hauptteil

  • Der Hauptteil ist unterteilt in Kapitel, die Sinnabschnitten entsprechen
  • Überschriften der Kapitel sind als Information und Anreiz zu verstehen

Schluss/ Zusammenfassung

  • Die Fragestellung der Einleitung wird aufgegriffen
  • fasst das Ergebnis des Hauptteils zusammen
  • gibt Ausblicke auf weiterführende Perspektiven und anknüpfende Fragestellungen

Literaturverzeichnis (s. Leitfaden)

  • Das Literaturverzeichnis listet am Ende des Textes die verwendete Literatur mit den vollständigen bibliographischen Angaben in alphabetischer Ordnung auf

Abbildungen

  • unter jeder Abbildung sind alle Werkangaben zu machen; es ist nicht zwingend ein gesondertes, der Reihenfolge entsprechendes Abbildungsverzeichnis nötig
  • Werkangaben: Vorname Name: Titel, Entstehungsdatum, Technik auf Träger, Maße, Aufenthaltsort/Hängungsort
  • im Anschluss erfolgt ein Abbildungsnachweis, mit dem Sie die Quellen für Ihre Abbildungen der Reihenfolge entsprechend angeben

Zitate, Fußnoten und Literaturangaben (s. Leitfaden)

Bibliographie/Fußnoten

Die neuen wissenschaftlichen Formalien hinsichtlich Bibliographie und Fußnoten für schriftliche Ausarbeitungen am Institut für Kunstgeschichte des KIT finden Sie als Leitfaden in einem PDF-Dokument.

Literatur zur Einführung

Literatur zur Einführung

  • Oskar Bätschmann: Einführung in die kunstgeschichtliche Hermeneutik. Die Auslegung von Bildern. 6. Aufl. Darmstadt 2009.
  • Herrmann Bauer: Kunsthistorik. Eine kritische Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. 3. durchges. Aufl. München 1989.
  • Marcel Baumgartner: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte. Köln 1998.
  • Hans Belting, Heinrich Dilly, Wolfgang Kemp u.a. (Hg): Kunstgeschichte. Eine Einführung. 7. überarb. und erw. Auflage Berlin 2008.
  • Heinrich Dilly: Kunstgeschichte als Institution. Studien zur Geschichte einer Disziplin. Diss. Frankfurt am Main 1979.
  • Andreas Beyer: Zehn Klassiker der Kunstgeschichte. Eine Einführung. Köln 1996.
  • Wolfgang Beyrodt u. a. (Hg.): Kunsttheorie und Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Texte und Dokumente. Stuttgart 1982.
  • Wolfgang Brassat und Hubertus Kohle: Methoden Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft. Köln 2003.
  • Heinrich Dilly (Hg.): Altmeister moderner Kunstgeschichte. 2. Aufl. Berlin 1999.
  • Ernst H. Gombrich: Die Geschichte der Kunst. 16. übrarb. und neu gest. Aufl. Berlin 2010.
  • Johannes Jahn und Wolfgang Haubenreißer (Hg.): Wörterbuch der Kunst.3200 Stichwortartikel.13. überarb. und erg. Aufl. Stuttgart 1995.
  • Jutta Held und Norbert Schneider: Grundzüge der Kunstwissenschaft. Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder. Köln 2007.
  • Georg Kauffmann: Die Entstehung der Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert. Gerda Henkel Vorlesung. Opladen 1993.
  • Udo Kultermann: Kleine Geschichte der Kunsttheorie. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. 2. überarb. und erw. Aufl. Darmstadt 1998.
  • Udo Kultermann: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft. überarb. und erw. Neuauflage. München 1996.
  • Paul von Naredi-Rainer (Hg.): Hauptwerke der Kunstgeschichtsschreibung.Stuttgart 2010.
  • Winfried Nerdinger: Perspektiven der Kunst. Von der Karolingerzeit bis zur Gegenwart.  3. überarb. und erw. Aufl. München 2006.
  • Ulrich Pfisterer (Hg.): Metzler Lexikon Kunstwissenschaft. Ideen, Methoden, Begriffe.erw. und aktual. Aufl. Stuttgart 2011.
  • Ulrich Pfisterer (Hg.): Klassiker der Kunstgeschichte. Von Winckelmann bis Warburg. Bd. 1. München 2007.
  • Ulrich Pfisterer (Hg.): Klassiker der Kunstgeschichte. Von Panofsky bis Greenberg. Bd. 2. München 2008.
  • Norbert Schneider: Geschichte der Kunsttheorie. Von der Antike bis zum 18. Jahrhundert. Köln 2011.
  • Roelof Van Straten: Einführung in die Ikonographie. 3. überarb. Aufl. Berlin 2004.

 

 

Hilfe für Powerpoint-Präsentationen mit dem Beamer (für Referate)

Laptop und Beamer:
Der Instituts-Laptop, der für Referats-Präsentationen ausgeliehen werden kann, steht im Zimmer gegenüber dem Seminarraum. Bitte einfach den Seminarleiter/die Seminarleiterin danach fragen. Prinzpiell kann jeder Laptop an den Beamer angeschlossen werden, also auch ein privates Gerät mitgebracht werden.

Im Seminarraum steht ständig ein Beamer bereit, für die Hörsäle gibt es ein zweites tragbares Gerät, das ähnlich funktioniert.

Schriftgrößen für die Beamer-Präsentation:

In der Vorlagendatei haben die Bildunterschriften eine Größe von 13 Punkt. Kleinere Schriftgrößen sind nicht zu empfehlen, da diese auf die Entfernung der Beamer-Projektion nicht mehr gut erkennbar sind.

Bilder in Powerpoint:

  • Die Gesamtgröße der PPT-Datei sollte nicht mehr als 50 MB betragen.
  • Bilder am Besten mit 150 dpi in RGB-Farbe scannen und als JPG mit geringer Kompression, also hoher Bildqualität, abspeichern. Ein einzelnes Bild sollte dabei nicht mehr als 3-4 MB groß sein.
  • Die Bilder können in Powerpoint für den Bildschirm bzw. Beamer (beide arbeiten nur mit 72 dpi) nochmals komprimiert werden, falls nötig. Dies hat jedoch einen leichten Qualitätsverlust zur Folge, den man aber in den meisten Fällen kaum sieht. Wenn die Präsentation sehr viele Bilder enthält, bietet sich diese Möglichkeit an. Dazu das Bild mit der rechten Maustaste anklicken, „Grafik formatieren“ aus dem Kontextmenü wählen, dann „Komprimieren“ anklicken, „Web/Bildschirm“ auswählen und OK drücken.