Home | Impressum | Sitemap | KIT

Stundenplanübersicht Sommersemester 2011

Stundenplanübersicht

 

Vorlesungen

Donnerstag, 8.00 – 9.30 Uhr

Geschichte der Kunst III - 
Die Renaissance

Prof. Dr. Schulze

Hörsaal 37

Mittwoch, 15.45 – 17.15 Uhr

Kunst im Exil 1933 – 1945

PD Dr. Papenbrock

Eiermann-Hörsaal

Dienstag, 15.45 – 17.15 Uhr

Die geplante Utopie. Architektur und Städtebauvisionen vom
19. bis 21. Jahrhundert

PD Dr. Krämer

Eiermann-Hörsaal

Proseminare

Montag, 9.45 – 11.15 Uhr

GK I - Grundlagen der Kunstwissenschaft

Dr. Greve

Seminarraum

Montag, 11.30 – 13.00 Uhr

GK II – Grundlagen der Kunstwissenschaft

Dr. Greve

Seminarraum

Mittwoch, 9.45 – 11.15 Uhr

BK I – Mittelalterliche Plastik

Prof. Dr. Schulze

Seminarraum

Mittwoch, 14.00 – 15.30 Uhr

BK II – Die Kunst der fünfziger Jahre

PD Dr. Papenbrock

Seminarraum

Freitag, 9.45 – 11.15 Uhr

BK II – Spanische Barockmalerei

Dr. Greve

Seminarraum

Blockseminar

BK I – Deutsche Skulptur des 13. und 14. Jahrhunderts

PD Dr. Krämer

Seminarraum

Hauptseminare

Dienstag, 14.00 – 15.30 Uhr

BK II – Vom Dekonstruktivismus zur Textuellen Architektur. Gegenwartstendenzen in der internationalen Architektur und Stadtplanung

PD Dr. Krämer

Seminarraum

Mittwoch, 8.00 – 9.30 Uhr

BK II – Raum in der Malerei

Prof. Dr. Schulze

Seminarraum

       

Mittwoch, 17.30 – 19.00 Uhr

BK II – Graffiti & Street Art

PD Dr. Papenbrock

Seminarraum

Donnerstag, 9.45 – 11.15 Uhr

ÄK – Ästhetische Theorien der Postmoderne

PD Dr. Papenbrock

Seminarraum

Donnerstag,11.30 – 13.00 Uhr

BK II – Caspar David Friedrich

Prof. Dr. Schulze

Seminarraum

Donnerstag,14.00 – 15.30 Uhr

BK II – Jahrhundertwende. Rückblende, Umbruch und Aufbruch in die Moderne um 1900

Prof. Dr. Rödiger-Diruf

Seminarraum

Übungen/Praxisfelder

Montag, 15.45 – 17.15 Uhr

Arbeit in Archiven

Dr. Förster

Stadtarchiv

Montag, 18.15 – 19.45 Uhr

Künstler-Narrative

Dr. Voigt

Seminarraum

Dienstag, 9.45 – 11.15 Uhr

Nam June Paik – Fluxus-Aktionen, Performances, Videocollagen

Dr. Angermeyer-Deubner

ZKM

Blockseminar

Grundlagen der Fotografie

Dipl.-Des. Christoph Engel/Bernd Seeland

Fotowerkstatt

Donnerstag,15.45 – 17.15 Uhr

Einführung in die praktische Denkmalpflege

Dr. Diruf

Seminarraum

Tutorien

Dienstag, 9.45 – 11.15 Uhr

Tutorium zu GK I

Sophie Schmitt

Seminarraum

Dienstag, 11.30 – 13.00 Uhr

Tutorium zu GK II

Elke Wüst-Kralowetz

Seminarraum

Italienisch

Montag, 16.00 – 18.15 Uhr

Italienisch (Kurs A)

Concetta Pelella

Seminarraum

Dienstag, 16.00 – 18.15 Uhr

Italienisch (Kurs B)

Concetta Pelella

Seminarraum

 

Vorlesung: Geschichte der Kunst III – Die Renaissance

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Do 8.00-9.30 Uhr (Beginn: 28. April 2011)
Hörsaal 37

Beschreibung:
Die Vorlesung zur Kunst der Renaissance ist eine von sechs Epochenvorlesungen zur Geschichte der Kunst von der frühchristlichen Zeit bis zur Gegenwart. Sie zeichnet die Grundzüge und Entwicklungslinien der Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts nach: Stadtplanung, Architektur, Skulptur und Malerei. Die Wiedergeburt der Antike aus dem Geist des Humanismus und der Kunst war für Giorgio Vasari der Anlaß für die Namensgebung eines Zeitalters, das eine ganze Reihe von weitreichenden Regularien für die Kunst und Architektur der folgenden Jahrhunderte aufstellte. Die Zentralperspektive und der Umgang mit diesem Medium war eines davon, das eine neue Sicht auf die Dinge erlaubte. Die Florentiner Erkenntnisse schlugen sich auch in wissenschaftlichen Traktaten nieder, deren Formulierungen, z.B. bei Leon Battista Alberti, wir verschiedentlich thematisieren werden.

Prüfungsleistung ist eine Klausur in der ersten entsprechenden Vorlesung zur Kunstgeschichte zu Beginn des WS 2011/12. 

Mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte: 2 ECTS-Punkte (regelmäßige Vorlesungs-Teilnahme)
Studierende der Architektur: 2 ECTS-Punkte (regelmäßige Teilnahme und Klausur) 

Literatur zur Einführung:

  • Peter Burke: Die Renaissance in Italien. Sozialgeschichte einer Kultur zwischen Tradition und Erfindung. Aus dem Englischen von Reinhard Kaiser, Berlin 1984. (Grundlegende Studie zur Bildungselite und deren gesellschaftlichem Hintergrund).
  • Jacob Burckhardt: Die Kultur der Renaissance in Italien: Ein Versuch. Durchges. v. Walter Goetz, 10. Aufl. Stuttgart, Kröner 1976. (Dieses erstmals 1860 erschienene Werk bildete die Grundlage für anderthalb Jahrhunderte Renaissanceforschung).
  • Erwin Panofsky: Die Renaissancen der europäischen Kunst. Übersetzt von Horst Günther.
    Frankfurt/M. 1979.
  • Andreas Tönnesmann: Die Kunst der Renaissance, München 2007.
  • Rolf Toman (Hrsg.): Die Kunst der italienischen Renaissance. Architektur, Skulptur, Malerei, Zeichnung, Köln 2005.
  • Joachim Poeschke: Die Skulptur der Renaissance in Italien, 2 Bde., München 1990, 1992.
  • Christoph Luitpold Frommel: Die Architektur der Renaissance in Italien, München 2009.
  • Peter Murray: Die Architektur der Renaissance in Italien, Stuttgart 1980.

 

 

Vorlesung: Kunst im Exil 1933-1945

PD Dr. Martin Papenbrock
Mi, 15.45-17.15 Uhr
Eiermann-Hörsaal (Beginn: 13. April 2011)

Beschreibung:
Thema der Vorlesung ist die Emigration bildender Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus. Es geht um die Strukturen und Organisationsformen des künstlerischen Exils in Paris, Prag, London und anderen Exilorten, um die Exilbiographien von Künstlern wie Oskar Kokoschka, Max Beckmann, Paul Klee und vielen anderen, vor allem aber um die Kunstwerke, die in der Emigration entstanden sind und die auf unterschiedliche Weise die Exilerfahrung thematisieren. Dazu werden neuere Ansätze der kunstgeschichtlichen Exilforschung vorgestellt und diskutiert.

 Literatur zur Einführung:

  • Widerstand statt Anpassung. Deutsche Kunst gegen den Faschismus 1933-1945, Ausst.-Kat. Badischer Kunstverein Karlsruhe, Berlin 1980.
  • Kunst im Exil in Großbritannien 1933-1945, Ausst.-Kat. Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin, Berlin 1986.
  • Exil. Flucht und Emigration europäischer Künstler 1933-1945, Ausst.-Kat. Staatliche Museen zu Berlin, München 1997.
  • Martin Papenbrock (Hg.), Kunst im Exil 1933-1945, Osnabrück 2001.
  • Rosamunde Neugebauer, Zeichnen im Exil – Zeichen des Exils? Handzeichnung und Druckgraphik deutschsprachiger Emigranten ab 1933, Weimar 2003.

 

Literaturverzeichnis

Ernst Wüsten, "Künstler im Exil", Bildende Kunst, 1/1947 (1), 29-32. – Ausgewanderte Maler, Ausst.-Kat. Städt. Mus. Morsbroich, Leverkusen 1955. – Richard Hiepe, Gewissen und Gestaltung. Deutsche Kunst im Widerstand, Frankfurt am Main 1960. – Harald Olbrich, Zur kulturpolitischen und künstlerischen Leistung deutscher bildender Künstler in der Emigration 1933-1945, Leipzig 1965. – Erhard Frommhold, Kunst im Widerstand. Malerei, Graphik, Plastik 1922-1945, Dresden 1968. – Kunst und Literatur im antifaschistischen Exil 1933-1945, 7 Bde., Leipzig 1979-1983. – Widerstand statt Anpassung. Deutsche Kunst gegen den Faschismus 1933-1945, Ausst.-Kat. Badischer Kunstverein Karlsruhe, Berlin 1980. – Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933, hg. v. Herbert A. Strauss u. Werner Röder, München 1983. – Abstrakte Maler der Inneren Emigration, Ausst.-Kat. Bundeskanzleramt, Bonn 1984. – Kunst im Exil in Großbritannien 1933-1945, Ausst.-Kat. Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin, Berlin 1986. – Werner Haftmann, Verfemte Kunst. Bildende Künstler der inneren und äußeren Emigration in der Zeit des Nationalsozialismus, Köln 1987. – Jutta Held, "Das Exil der deutschen Künstler in den 30er und 40er Jahren. Zur Exilforschung", Exilforschung, 12/1994, 191-199. – Exil. Flucht und Emigration europäischer Künstler 1933-1945, Ausst.-Kat. Staatliche Museen zu Berlin, München 1997. – Handbuch der deutschsprachigen Emigration 1933-1945, hg. v. Claus-Dieter Crohn, Patrik von zur Mühlen, Gerhard Paul u. Lutz Winckler, Darmstadt 1998. – Martin Papenbrock (Hg.), Kunst im Exil 1933-1945, Osnabrück 2001 (= Kunst und Politik. Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft, Band 3/2001). – Rosamunde Neugebauer, Zeichnen im Exil – Zeichen des Exils? Handzeichnung und Druckgraphik deutschsprachiger Emigranten ab 1933, Weimar 2003.

Vorlesung: Die geplante Utopie - Architektur- und Städtebauvisionen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert

PD Dr. Steffen Krämer
Di 15.45-17.15 Uhr (Beginn: 12. April 2011)
Eiermann-Hörsaal

Beschreibung:
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts betitelte der damalige Lordkanzler des englischen Königs, der Jurist Thomas Morus, seine Schrift über das ideale Staatswesen mit dem damals noch unbekannten Terminus „Utopia“. Seitdem sind fast zahllose utopische Staatsromane erschienen, und auch in Architektur und Städtebau hat sich der Utopiebegriff bis in die Gegenwart etabliert. Vor allem im 19. und 20. Jahrhundert wurde eine Fülle architektonischer und urbanistischer Projekte konzipiert, die in unterschiedlicher Form und Intensität einen utopischen Sinn- oder Bedeutungsgehalt übermitteln sollten. Das Spektrum reicht hierbei von Le Corbusiers berühmten Idealstadtplänen der 1920er und 30er Jahre über die in der Regel destruktiven Utopieprojekte in der europäischen Regimearchitektur bis zu virtuellen Stadtkonzepten im so genannten „Cyberspace“, wie etwa der digitalen 3-D-Online-Stadt „Second Life“.

In der Vorlesung soll dieser Utopiediskurs in Architektur und Städtebau seit dem Ende des 18. Jahrhunderts vorgestellt und anhand berühmter Idealentwürfe in chronologischer Abfolge erörtert werden. Im Mittelpunkt steht dabei die wesentliche Frage, welche besonderen historischen, politischen oder gesellschaftlichen Umstände die Konzeption des jeweiligen utopischen Entwurfs motiviert haben.

Literatur zur Einführung:
Nathaniel Coleman: Utopias and Architecture, London/New York 2005.

Proseminar GK: Grundlagen der Kunstwissenschaft Gruppe I

Dr. Anna Greve
Mo, 9.45-11.15 Uhr (Beginn: 11. April 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Diese Veranstaltung wendet sich an Studienanfänger und dient der Orientierung im Fach Kunstgeschichte. Sie führt in die Gegenstandsbereiche des Faches (Malerei, Graphik, Plastik, Architektur, Stadtplanung, Kunstgewerbe, neue Medien usw.) ein, und zwar sowohl unter technischen Aspekten wie auch unter dem Gesichtspunkt von Funktionen (z. B. Bauaufgaben) und ikonographischen Bedeutungen (z. B. Malereigattungen wie Historienbild, Porträt, Landschaftsmalerei, Stilleben usw.).

Der erste Versuch der (gemeinsamen) Arbeit am Objekt ist die analytische Beschreibung mit dem Ziel, sich über die Objekthaftigkeit und Materialität des jeweiligen Gegenstandes als Medium historischer Bedeutungen bewusst zu werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates und die kontinuierliche Mitarbeit durch Hausaufgaben sind erforderlich. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.
Das begleitende Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte:
regelmäßige Teilnahme an GK und Tutorium + Protokoll/Referat + dreiteilige Klausur

Literatur zur Einführung:
Allgemein zur Kunstgeschichte:
Gombrich, Ernst H.: Die Geschichte der Kunst, London 2001 (Neuauflage).
Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft, überarb. und erw. Neuauflage, Frankfurt/Berlin/Wien: Prestel, 1996.

Zum Studium:
Held, Jutta/Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft.Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.
Baumgarten, Marcel: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998.
Gegenstandsbereiche und Methodik:
Belting, Hans/Dilly, Heinrich u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, 6. überarbeitete und erweiterte Aufl., Berlin 2003.
Halbertsma, Marlite/Zijlmans, Kitty: Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, 2. Aufl., Berlin 1995.
Brassat, Wolfgang/Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte: Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.

Einzelne Themen:
Busch, Werner (Hg.): Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen, München/Zürich 1997 (und ältere zweibändige Ausg.).
Wagner, Monika (Hg.): Moderne Kunst. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, Reinbek bei Hamburg 1991 (und neuere Aufl.).

Weitere Literatur siehe auch Hilfestellungen für Studienanfänger.

Proseminar GK: Grundlagen der Kunstwissenschaft Gruppe II

Dr. Anna Greve
Mo, 11.30 - 13.00 Uhr ( Beginn: 11. April 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Diese Veranstaltung wendet sich an Studienanfänger und dient der Orientierung im Fach Kunstgeschichte. Sie führt in die Gegenstandsbereiche des Faches (Malerei, Graphik, Plastik, Architektur, Stadtplanung, Kunstgewerbe, neue Medien usw.) ein, und zwar sowohl unter technischen Aspekten wie auch unter dem Gesichtspunkt von Funktionen (z. B. Bauaufgaben) und ikonographischen Bedeutungen (z. B. Malereigattungen wie Historienbild, Porträt, Landschaftsmalerei, Stilleben usw.).

Der erste Versuch der (gemeinsamen) Arbeit am Objekt ist die analytische Beschreibung mit dem Ziel, sich über die Objekthaftigkeit und Materialität des jeweiligen Gegenstandes als Medium historischer Bedeutungen bewusst zu werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates und die kontinuierliche Mitarbeit durch Hausaufgaben sind erforderlich. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.
Das begleitende Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte:
regelmäßige Teilnahme an GK und Tutorium + Protokoll/Referat + dreiteilige Klausur

Literatur zur Einführung:
Allgemein zur Kunstgeschichte:
Gombrich, Ernst H.: Die Geschichte der Kunst, London 2001 (Neuauflage).
Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft, überarb. und erw. Neuauflage, Frankfurt/Berlin/Wien: Prestel, 1996.

Zum Studium:
Held, Jutta/Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft.Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.
Baumgarten, Marcel: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998.
Gegenstandsbereiche und Methodik:
Belting, Hans/Dilly, Heinrich u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, 6. überarbeitete und erweiterte Aufl., Berlin 2003.
Halbertsma, Marlite/Zijlmans, Kitty: Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, 2. Aufl., Berlin 1995.
Brassat, Wolfgang/Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte: Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.

Einzelne Themen:
Busch, Werner (Hg.): Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen, München/Zürich 1997 (und ältere zweibändige Ausg.).
Wagner, Monika (Hg.): Moderne Kunst. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, Reinbek bei Hamburg 1991 (und neuere Aufl.).

Weitere Literatur siehe auch Hilfestellungen für Studienanfänger.

Proseminar BK II: Die Kunst der 50er Jahre

PD Dr. Martin Papenbrock
Mi 14.00-15.30 Uhr
Seminarraum (Beginn: 13. April 2011)

Beschreibung:
Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts orientierten sich die amerikanischen Künstler an den westeuropäischen Avantgarden. Als sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die politischen Kräfteverhältnisse verschoben hatten, führte dies auch zu einer kulturellen Neuorientierung. New York löste Paris als Zentrum der westlichen Avantgarde ab. Die wichtigen künstlerischen Impulse gingen nun von den USA aus. Im Seminar wollen wir untersuchen, welchen Weg die westliche Moderne in den fünfziger Jahren nahm. In einem ersten Schritt soll zunächst die Entwicklung der Plastik in den USA und in Westeuropa in den Blick genommen werden. Die Malerei wird in einem späteren Semester thematisiert. Ausgewählte Vertreter der Nachkriegsmoderne sollen vorgestellt und ihre Werke unter stilistischen und ikonographischen sowie unter kunsttheoretischen, sozialen und politischen Gesichtspunkten analysiert werden.

Literatur zur Einführung:

  • Werner Hofmann: Die Plastik des 20. Jahrhunderts. Frankfurt 1958.
  • Rosalind E. Krauss: Passages in Modern Sculpture. London 1977.
  • Peter H. Feist: Figur und Objekt. Plastik im 20. Jahrhundert. Leipzig 1996.
  • Eduard Trier: Bildhauertheorien im 20. Jahrhundert. Berlin 1999.

Seminarplan

13.04. Einführung
20.04. Grundzüge der modernen Skulptur bis 1945
27.04. Gerhard Marcks
          Ewald Mataré
04.05. Gustav Seitz
          Fritz Cremer
11.05. Marino Marini
          Giacomo Manzú
18.05. Hans Arp
          Henry Moore
25.05. Karl Hartung
          Bernhard Heiliger
01.06. Ossip Zadkine
          Alberto Giacometti
08.06. Germaine Richier
          Max Bill
15.06. Reg Butler
          Lynn Chadwick
22.06. Alexander Calder
          David Smith
29.06. Hans Uhlmann
          Norbert Kricke
06.07. Jean Tinguely
          Eduardo Chillida
13.07. Schlussdiskussion

 

Proseminar BK II: Spanische Barockmalerei

Dr. Anna Greve
Fr 9.45-11.15 Uhr (Beginn: 15. April 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Das Seminar will in die spanische Kunstgeschichte einführen und anhand einzelner Referate über die Künstler Juan Valdés Leal, Francisco Pacheco, Francisco Ribalta, Jusepe de Ribera, Francisco de Zurbarán, Diego Velázquez und Bartolomé Esteban Murillo einen ersten Überblick über die spanische Barockmalerei verschaffen. Angesichts der geografischen Lage Spaniens gilt dieser Themenkomplex in der europäischen Kunstgeschichte zumeist als peripher. Allerdings war der Hof in Madrid aufgrund der großen politischen Bedeutung Spaniens in dieser Zeit ein Anziehungspunkt für viele europäische Künstler und die Hafenstadt Sevilla das Tor zur außereuropäischen Welt. Es wird zu diskutieren sein, inwiefern die damalige Selbstdefinition der spanischen Monarchie als Weltmacht und Verfechterin des katholischen Glaubens in den Werken der Künstler zum Ausdruck kommt. Im Anschluss an die Veranstaltung ist in September eine einwöchige Exkursion nach Madrid geplant.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates sowie die kontinuierliche Mitarbeit sind verpflichtend. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.

Mögliche Scheine:
2 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat
4 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Kurzreferat + Essay (5 Seiten)
6 ECTS Punkte: regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit (15 Seiten)

Literaturauswahl:

  • Jonathan Brown: Images and Ideas in Seventeenth-Century Spanish Painting, Princeton 1978.
  • Sylvaine Hänsel und Henrik Karge (Hg.): Spanische Kunstgeschichte. Eine Einführung, Bd. 1: Von der Spätantike bis zur frühen Neuzeit, Berlin 1992.
  • Sylvaine Hänsel und Henrik Karge (Hg.): Spanische Kunstgeschichte. Eine Einführung, Bd. 2: Von der Renaissance bis Heute, Berlin 1992.
  • Johann Georg von Hohenzollern (Red.): Von Greco bis Goya. Vier Jahrhunderte Spanische Malerei. Ausst. Kat. Haus der Kunst München 20. Februar bis 25. April 1982 ; Künstlerhaus Wien 14. Mai bis 11. Juni 1982, München 1982.
  • Henrik Karge: Vision oder Wirklichkeit. Die spanische Malerei der Neuzeit, München 1991.
  • Janis Tomlinson: Malerei in Spanien. Von El Greco bis Goya, Köln 1997.
  • Matthias Weniger, Justus Lange, Heinz Spielmann: Greco, Velázquez, Goya. Spanische Malerei aus deutschen Sammlungen. Ausst. Kat., München 2005.

Proseminar BK I: Mittelalterliche Plastik

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mi, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 13. April 2011)
Seminarraum

Organisatorisches:
Am 20. April 2011 entfällt die Veranstaltung.

Beschreibung:
Das Seminar wird an ausgewählten Beispielen einen Überblick über die stilgeschichtliche Entwicklung der mittelalterlichen Skulptur sowie über ihre wichtigsten Typen und Funktionen - z.B. Kultbild, Grabplastik, Portalskulptur, Bauskulptur etc. - erarbeiten. Die Themenvorstellung und -vergabe erfolgt in der ersten Seminarsitzung.

Mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte (BA bis 4. Semester): 6 ECTS-Punkte (regelmäßige Teilnahme + Referat + Hausarbeit, 15 Seiten)

Literatur zur Einführung:

  • Rainer Budde: Deutsche romanische Skulptur 1050 - 1250, München 1979.
  • Hans Körner: Grabmonumente des Mittelalters, Darmstadt 1997.
  • Panofsky, Erwin: Die deutsche Plastik des elften bis dreizehnten Jahrhunderts. Text- u. Tafelbd., München 1924.
  • Joachim Poeschke: Die Skulptur des Mittelalters in Italien. Bd. 1: Romanik, München 1998;
    Bd. 2: Gotik, München 2000.
  • Bernhard Rupprecht: Romanische Skulptur in Frankreich, München 1975.
  • Willibald Sauerländer: Gotische Skulptur in Frankreich: 1140 - 1270, München 1970.
  • Norbert Schneider: Geschichte der mittelalterlichen Plastik von der frühchristlichen Antike bis zur Spätgotik. Ein historischer Überblick mit 43 Werkanalysen, Köln 2004.

Proseminar BK II: Deutsche Skulptur des 13. und 14. Jahrhunderts

PD Dr. habil. Steffen Krämer
Blockseminar
Erste Sitzung: Freitag, 08. Juli 2011, 13.00 - 18.00 Uhr
Seminarraum

Weitere Termine:

  • 08. Juli 2011, 13.00 - 18.00 Uhr
  • 09. Juli 2011, 10.00 - 18.00 Uhr
  • 15. Juli 2011, 13.00 - 18.00 Uhr
  • 16. Juli 2011, 10.00 - 18.00 Uhr

Beschreibung:
Seit Erwin Panofskys und Hans Jantzens bereits in den 1920er Jahren veröffentlichten Grundlagenwerken wird die deutsche Skulptur des 13. und 14. Jahrhunderts als einer der Höhepunkte in der Kunst des deutschen Mittelalters bewertet. Standen zunächst ihre formalen wie stilistischen Abhängigkeiten von der französischen Kathedralskulptur im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses, so hat sich die jüngere Forschung verstärkt mit den Einflüssen aus anderen Kunstgattungen, etwa aus der Buchmalerei, beschäftigt. Auch werden tradierte Forschungsmeinungen, gerade in Bezug auf die häufig konstatierte Abhängigkeit von der französischen Skulptur, heute durchaus kritisch beurteilt. Zudem haben sich neue wissenschaftliche Schwerpunkte und Sichtweisen etabliert, die sich mit Fragen nach den liturgischen Funktionen, der mittelalterlichen Memoria oder nach dem konkreten historischen und kulturellen Kontext auseinander setzen. Im Seminar werden nicht nur die berühmten Skulpturenprogramme der großen Sakralbauten, sondern ebenso Triumphkreuzgruppen, Grabmäler oder besondere Bildtypen behandelt. Neben formalen und ikonographischen Analysen sollen vor allem auch die neuen Forschungsansätze berücksichtigt werden.

Einführungsliteratur:

  • Hans Jantzen: Deutsche Bildhauer des 13. Jahrhunderts, Leipzig 1925.
  • Die Zeit der Staufer. Geschichte-Kunst-Kultur, Ausst. Kat., 5 Bde., hg. von Reiner Hausherr, Stuttgart 1977-79 (siehe insb. Willibald Sauerländer: Die Skulptur, Bd. 1, S. 310-377).
  • Paul Williamson: Gothic Sculpture 1140-1300, New Haven 1995.

Weiterführende Literatur:
Deutsche Skulptur des 13. und 14. Jahrhunderts (PDF-Datei, 26 KB).

Seminarplan/Themen:
Skulptur 13. - 14. Jhd (PDF-Datei, 17 KB).

Hauptseminar BK II: Graffiti und Street Art

PD Dr. Martin Papenbrock
Mi 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 13. April 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Rassenunruhen in den USA gegen Ende der Sechzigerjahre entwickelte sich mit dem Graffiti eine Gegenkultur, die ihren Protest nicht mehr in einer offen demonstrativen Haltung, sondern anonym, vereinzelt, in Form einer Guerilla-Taktik artikulierte. Die Graffiti-Szene verdichtete sich zu Beginn der Siebzigerjahre in den sozial und strukturell benachteiligten Ghettos von New York, insbesondere in der Bronx, und wurde überwiegend von afroamerikanischen und puertorikanischen Jugendlichen getragen. Zu einer weltweiten Bewegung wurde Graffiti zu Beginn der Achtzigerjahre, als es – in Kombination mit Rap und Breakdance – Teil der Hip-Hop-Bewegung wurde. Im Seminar soll es darum gehen, Graffiti und die spätere Street Art als Medienphänomene und Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten zu untersuchen. Dazu werden die verschiedenen medialen Repräsentationen von Graffiti (Foto, Film, Ausstellungen, Feuilleton, Internet, wissenschaftliche Arbeiten usw.) einzeln in den Blick genommen und analysiert.

 

Literatur zur Einführung:

  • Jean Baudrillard: Kool Killer oder der Aufstand der Zeichen. Berlin 1978
  • Henry Chalfant, Martha Cooper: Subway Art. New York 2009.
  • Johannes Stahl: Street Art. Königswinter 2009.

Seminarplan:

13.04.11 Einführung
20.04.11 Vorgeschichte des modernen Graffiti
27.04.11 Norman Mailer: The Birth of Graffiti
              Jean Baudrillard: Kool Killer oder der Aufstand der Zeichen
04.05.11 Henry Chalfant, Martha Cooper: Subway Art
              Spraycan Art
11.05.11 Wild Style
              Beat Street
18.05.11 Style Wars
              Exit Through the Gift Shop
25.05.11 Graffiti-Magazine
              Graffiti-Lexika
01.06.11 (Post-)Graffiti-Ausstellungen
              Graffiti-Battles (Hip-Hop-Events)
08.06.11 Graffiti als Thema in Weblogs
              Graffiti auf Youtube
15.06.11 Autobiographien (Odem)
              Graffiti-Anleitungen/Lehrbücher
22.06.11 Graffiti im Feuilleton
              Graffiti in TV-Dokumentationen
29.06.11 Graffiti in wissenschaftlichen Monographien
              Graffiti als Thema von Doktorarbeiten
06.07.11 Graffiti in den Medienwissenschaften
              Graffiti in der Kunstgeschichte
13.07.11 Schlussdiskussion

Hauptseminar ÄK: Ästhetische Theorien der Postmoderne

PD Dr. Martin Papenbrock
Do 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn 14. April 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die ästhetische Theorie des amerikanischen Philosophen und Kunstkritikers Arthur C. Danto. In seinem Hauptwerk „Die Verklärung des Gewöhnlichen“ entwickelt er eine Philosphie der Kunst vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Kunstbegriffs im Übergang von der Moderne zur Postmoderne. Im Seminar sollen die Grundzüge seiner ästhetischen Theorie vorgestellt und diskutiert und ihre argumentativen Verbindungen mit der Ästhetik der Vormoderne, der Moderne und der Postmoderne kritisch untersucht werden.

Literatur zur Einführung:

  • Arthur C. Danto: Die Verklärung des Gewöhnlichen. Eine Philosophie der Kunst. Frankfurt/Main 1984.
  • Arthur C. Danto: Die philosophische Entmündigung der Kunst. München 1993.
  • Norbert Schneider: Geschichte der Ästhetik von der Aufklärung bis zur Postmoderne. Stuttgart 1996.
  • Julian Nida-Rümelin/Monika Betzler (Hg.): Ästhetik und Kunstphilosophie von der Antike bis zur Gegenwart. Stuttgart 1998.

Seminarplan:

14.04.11 Einführung
21.04.11 Ästhetische Theorie im Übergang von der Moderne zur Postmoderne
28.04.11 Die Kunstwelt
05.05.11 Die Verklärung des Gewöhnlichen 1: Kunstwerke und reine reale Dinge
12.05.11 Die Verklärung des Gewöhnlichen 2: Inhalt und Verursachung
19.05.11 Die Verklärung des Gewöhnlichen 3: Philosophie und Kunst
26.05.11 Die Verklärung des Gewöhnlichen 4: Ästhetik und Kunstwerk
02.06.11 Christi Himmelfahrt
09.06.11 Die Verklärung des Gewöhnlichen 5: Interpretation und Identifikation
16.06.11 Die Verklärung des Gewöhnlichen 6: Kunstwerke und reine Darstellungen
23.06.11 Fronleichnam
30.06.11 Die Verklärung des Gewöhnlichen 7: Metapher, Ausdruck und Stil
07.07.11 Das Ende der Kunst
14.07.11 Schlussdiskussion

Hauptseminar BK II: Vom Dekonstruktivismus zur Textuellen Architektur - Gegenwartstendenzen in der internationalen Architektur

PD Dr. Steffen Krämer
Di, 14.00 – 15.30 Uhr
Seminarraum (Beginn: 12. April 2011)

Beschreibung:
Ende der 1980er Jahre, verbunden mit der 1988 im New Yorker Museum of Modern Art veranstalteten Ausstellung mit dem Titel „Deconstructivist Architecture“, fand die Postmoderne Architektur ihr abruptes Ende. Was darauf folgte, war eine „Rückkehr zur Abstraktion“, wie es Heinrich Klotz bezeichnete. Seitdem bestimmen verschiedene Strömungen, wie Dekonstruktivismus, High Tech, Skulpturale oder Textuelle Architektur, das internationale Baugeschehen. Der noch von der Postmoderne propagierte Stilpluralismus wurde demnach fortgesetzt und hat sich in eine Vielfalt architektonischer Tendenzen mit jeweils verschiedenen formalen Instrumentarien aufgelöst. All diese unterschiedlichen Strömungen werden heute unter dem Begriff der „Zweiten Moderne“ zusammengefasst. Ebenso facettenreich sind die jeweiligen Referenzbezüge, etwa zu den philosophischen Theorien von Jacques Derrida oder Gilles Deleuze, die den theoretischen Diskurs in den Gegenwartstendenzen der internationalen Architektur beherrschen.

Im Seminar soll diese Entwicklung in der Architektur der Gegenwart ab etwa 1980 anhand der wichtigsten Baukonzepte und Architekturtheorien erörtert werden.

Literatur zur Einführung:

  • Jürgen Pahl: Architekturtheorie des 20. Jahrhunderts. Zeit – Räume, München/London/New York 1999.
  • Heinrich Klotz (Hrsg.): Die Zweite Moderne. Eine Diagnose der Kunst der Gegenwart, München 1996.
  • Heinrich Klotz: Architektur der Zweiten Moderne. Ein Essay zur Ankündigung des Neuen, Stuttgart 1999 .

Hauptseminar BK II: Raum in der Malerei

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mi, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 14. April 2011)
Seminarraum

Organisatorisches:
Am 20. April 2011 entfällt die Veranstaltung.

Beschreibung:
Nachdem wir im letzten Semester eine ganze Reihe von Texten zum Raum gelesen und z.T. verstanden haben, wollen wir in diesem Semester in Einzelanalysen untersuchen, ob die dort gewonnenen Kategorien und Begrifflichkeiten auch dazu taugen, bei der Werkanalyse zu weitergehenden Ergebnissen zu kommen. Wir wollen diesmal ausschließlich gemalte Räume ins Zentrum der Untersuchung rücken, Räume der Maler, so Kemps vielversprechender Anfang. Der Raum als Medium, was kann er leisten, wie tut er das? Welche Mittel stehen dem Maler zur Verfügung? Wie bringt er den Raum zum Sprechen? Wie kommt die Zeit ins Spiel usw.?

Mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte (B. A. ab 5. Semester, M. A.): 8 ECTS-Punkte (Referat und Hausarbeit)
Studierende der Architektur (B. A. ab 5. Semester, M. A.-Orientierungskurs): 4 ECTS-Punkte (Referat und Hausarbeit)

Literatur
Ein Reader mit den wichtigsten Texten zum Thema wird zu Beginn des Semesters vorliegen.

Hauptseminar BK II: Caspar David Friedrich

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Do, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 14. April 2011)
Seminarraum

Organisatorisches:
Am 21. April 2011 entfällt die Veranstaltung.

Beschreibung:
Caspar David Friedrich wird als Landschaftsmaler der Epoche der Romantik zugeordnet und hat die Forschung seit seiner Wiederentdeckung auf Trab gehalten. So findet man in der Literatur oft gegensätzliche Ansätze der Deutung: eine christliche, eine naturmystische, eine politische Interpretation, die mit guten Argumenten aus der Zeit heraus daherkommen und sich gegenseitig auszuschließen scheinen. Wir verstehen aber immer mehr, daß ein Aspekt guter Kunst auch in einer gewissen Mehrdeutigkeit liegen kann, daß gerade in der Möglichkeit der Vordergründigkeit versteckte Botschaften liegen können, deren Entschlüsselung eines gewissen Grades des Eingeweihtseins, der Teilhaberschaft bedurfte. Wir werden sehen, ob wir im genauen Hinschauen vor dem genauen Lesen der Sekundärliteratur den Schlüssel der Interpretation finden und drehen können.

Mögliche Scheine:
Studierende der Kunstgeschichte (B. A. ab 5. Semester, M. A.): 8 ECTS-Punkte (Referat und Hausarbeit)
Studierende der Architektur (B. A. ab 5. Semester, M. A.-Orientierungskurs): 4 ECTS-Punkte (Referat und Hausarbeit)

Literatur:

  • Werner Busch, Caspar David Friedrich. Ästhetik und Religion, München 2003.
  • Werner Hofmann, Caspar David Friedrich. Naturwirklichkeit und Kunstwahrheit, München 2000.

In diesen neueren wichtigen Monographien findet man auch die ältere Literatur nachgewiesen.

Hauptseminar BK II: Jahrhundertwende I Rückblende, Umbruch und Aufbruch in die Moderne um 1900

Prof. Dr. Erika Rödiger-Diruf
Do 14.00-15.30 Uhr (Beginn 14. April 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
In diesem Seminar, dessen zweiter Teil im WS 2011/12 stattfinden wird, geht es um eine der spannendsten und turbulentesten Phasen in der europäischen Kunstgeschichte. Das 19. Jahrhundert verabschiedet sich unter vielen Wehen: Die historistische Stilaneignung steht in heftigem Widerstreit zu innovativen Tendenzen. So feiert beispielsweise König Ludwig II. von Bayern mit seinen Märchenschlössern fröhliche Urständ, während sich zeitgleich in Paris der Impressionismus durchsetzt und die Moderne einläutet. Außereuropäische Kulturen wie die Japans wirken inspirierend.
Zahllose neue Kunstrichtungen unterschiedlichster Art laufen in den 1890er Jahren parallel, wie der Symbolismus, der Neoimpressionismus, der Realismus und der Jugendstil. Die Kunst wird international. Künstlergemeinschaften – so genannte Secessionen - gründen sich und wenden den Akademien wie den etablierten Genossenschaften den Rücken zu.
In Künstlerkolonien werden neue Wege der Naturaneignung gesucht. Einzelgänger wie der norwegische Maler Edvard Munch thematisieren zum ersten Mal die psychische Befindlichkeit des Menschen in der Gegenwart.
Die Gegensätze und Widersprüche in dem letzten Jahrzehnt vor und in dem ersten Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende werden am deutlichsten in der kontroversen Diskussion über die Angewandte Kunst. Hier treffen neoromantische, aus England kommende Impulse, die das mittelalterliche Handwerk wiederbeleben wollen, auf hartnäckige Widerstände von denjenigen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und in der Kunst die Annäherung an eine qualitativ anspruchsvolle industrielle Fertigung befürworten.
In der Architektur stellt sich u.a. die neue Aufgabe, schnörkellos geschmackvolle und preisgünstige Entwürfe auch für den kleinen Geldbeutel zu liefern.

Im Seminar wird der Versuch unternommen, anhand von Einzelpositionen Schlaglichter auf die komplexen Entwicklungen in diesen aufregenden Jahrzehnten der Kultur- und Kunstentwicklung in Europa um 1900 zu werfen.

Übung: Arbeit in Archiven

Dr. Katja Förster
Mo 15.45-17.15 Uhr
Treffpunkt: Stadtarchiv, Markgrafenstr. 29, Lesesaal 2. OG

Beschreibung:
Die Übung findet vorwiegend im Stadtarchiv Karlsruhe, Markgrafenstr. 29, statt.
Anhand der Bearbeitung originaler Bauordnungsamtakten mit Baugesuchen, Korrespondenzen, Planskizzen etc. in deutscher Schrift (Sütterlin) wird den Studierenden der Umgang mit Archivalien näher gebracht sowie Einblicke in die Karlsruher Stadtbaugeschichte mit ihren verschiedenen Baustilen gegeben.

Des Weiteren werden die wichtigsten Archive der Stadt besucht: Generallandesarchiv, Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Denkmalamt etc.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Übung: Nam June Paik - Fluxus-Aktionen, Performances, Videocollagen

Dr. Marlene Angermeyer-Deubner
Do 9.30-11 Uhr
ZKM, Lorenzstr. 19
Treffpunkt zur ersten Sitzung: Do, 23. Oktober 2008, Infotheke, ZKM-Foyer

Beschreibung:
In der Veranstaltung soll der künstlerische Weg des „Vaters der Videokunst“, in Umrissen nachgezeichnet werden. Es wird zuerst um ausgewählte, von der Zen-Philosophie getragene Fluxus-Aktionen und deren Dokumentation auf Film/Video, dann um experimentelle Manipulationen von Fernsehgeräten gehen. Für Sender in Boston und New York schuf er mittels neuartiger Strategien der Bildbearbeitung und Rekombination vorhandener Materialien sowie laufender TV-Programme komplexe Videocollagen mit kulturübergreifenden Botschaften die – per Satellit –in alle Welt übertragen wurden. Ein Besuch in der einzigartigen Video-Restaurationswerkstatt des ZKM, wird einen seltenen Einblick in die damalige Technik geben.

 

Literatur:
Paik Fluxus Video, Wulf Herzogenrath, Hg., Kunsthalle Bremen, 1999.
www.marlenedeubner.de, Lehre, Nam June Paik- Videocollagen.

 

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Übung: Künstler-Narrative – Leben, Lügen und Legenden in Literatur und Kunstgeschichte

Dr. Kirsten Voigt
Mo: 18.15 - 19.45 Uhr
(nach Absprache kann die Veranstaltung auch als Blockseminar durchgeführt werden)
Seminarraum

Beschreibung:
William Boyd hat die New Yorker Kunstwelt genarrt. Er erfand den tragisch früh verstorbenen Künstler Nat Tate – der schmale Roman über ihn erschien 2010 auf Deutsch. Schon 1958 erdachte Max Aub den Künstler Jusep Torres Campalans – mit einigen Seitenblicken auf Picasso – und irritierte damit seine Zeitgenossen.

Das Schreiben über Kunst und Künstler hat Konjunktur – kritisch, essayistisch, biographisch, wissenschaftlich und literarisch. Was hat das mit Roland Barthes' für die Kunstwissenschaft nicht unwichtigem Aufsatz „Der Tod des Autors“ (1968) oder Michel FoucaultsWas ist ein Autor?“ (1969) zu tun? Zum Teil werden diese Künstler-Narrative entlang an Biographien realer Vorbilder entwickelt oder als Biographien wie wir sie seit Vasari kennen. Zum Teil spiegeln freie Fiktionen den Blick der Zeitgenossen auf den Kunstbetrieb und dessen Mechanismen. Der Heidelberger Kunstverein zeigt – leider nur bis zum 27. März 2011 – eine Ausstellung über „Erfundene Künstler“ und der Leiter der Jan van Eyck Akademie, Maastricht, Koen Brams, hat eine Enzyklopädie „Erfundene Kunst. Eine Enzyklopädie fiktiver Künstler von 1605 bis heute“ herausgegeben, die rund 280 Künstler verzeichnet und auf der diese Ausstellung basiert. Interessiert die Literaten der Künstler, der Urheber, der Autor desto mehr, nachdem die Ästhetik einst dessen Tod ausrief und Künstlerkollektive an seine Stelle treten.

Die aktuellsten Beiträge zu diesem Thema : Margriet de Moor schreibt über Rembrandt („Der Maler und das Mädchen“, Hanser, 2011); Michel Houellebecq macht den Künstler Jed Martin zur Hauptfigur seines zeitdiagnostischen Romans „Karte und Gebiet“, der jetzt schon als großer Wurf gefeiert wird; Anita Albus denkt über die Kunst in Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ nach („Im Licht der Finsternis, Über Proust“, S. Fischer, 2011); William Boyds schon erwähnter Maler Nat Tate („Nat Tate“, Berlinverlag, 2010); Eveline Hasler erzählt vor dem Hintergrund von Dada die Geschichte von Hermann Hesse, Emmy Hennings und Hugo Ball („Und werde immer Ihr Freund sein“, Nagel & Kimche, 2010), Andrea Camilleri schreibt über Caravaggio („Die Farbe der Sonne“, Kindler, 2010), Grégoire Bouillier über Sophie Calle („Der Überraschungsgast“, Nagel & Kimche, 2008) und Daniel Kehlmann über den fiktiven, blinden Maler Kaminski („Ich und Kaminski“, Suhrkamp, 2004). Klassiker des Genres sind Lion Feuchtwangers „Goya“, Émile Zolas „Das Werk“, das zum Bruch mit seinem Freund Paul Cézanne führte, William Somerset Maughams Gauguin-Roman „Silbermond und Kupfermünze“, Inger Christensens wunderbare Mantegna-Novelle „Das gemalte Zimmer“ und Honoré de Balzacs „Das unbekannte Meisterwerk“. Viele dieser Texte befassen sich nicht nur mit Fragen des Schöpferischen, sondern auch mit historischen Bild-Welten, unserem Umgang mit ihnen, mit Lesarten.

Wieso sind Künstlerromane derzeit en vogue? Welche Künstlerbilder werden vermittelt? Welche ästhetischen und sozialen Fragen zur Diskussion gestellt? Die Übung ist als „salonartiger“ Lektüre- und Diskussions-Zirkel gedacht, der in Umfang – natürlich werden nur einige Texte gelesen werden können – und Schwerpunktsetzung den Lese-Interessen der Teilnehmer Rechnung tragen soll. Sie kann deshalb auch als Blockveranstaltung zu einem alternativen Zeitpunkt stattfinden.

Literatur:
Neben den erwähnten Romanen zur Einführung:
Roland Barthes: Der Tod des Autors. In: Fotis Jannidis (Hrsg.): Texte zur Theorie der Autorschaft. Stuttgart 2000, ISBN 3-15-018058-9 (Erstveröffentlichung 1967).
Michel Foucault: Was ist ein Autor?. In: Michel Foucault (Hrsg.): Schriften zur Literatur. Frankfurt (Main) 2003, ISBN 3-518-29275-7 (Entstanden 1969).

 

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Übung: Grundlagen der Fotografie

Bernd Seeland, Fotografenmeister
Christoph Engel, Dipl.-Des. (FH)
Blockseminar
Erste Sitzung: Montag, 16. Mai 2011, 10.00 - 17.00 Uhr

Zentrale Fotowerkstatt

 

Workshop als Kompaktwoche
16.05. - 20.05.2011
10.00 - ca. 17.00 Uhr

Beschreibung:
In der Veranstaltung werden in einem ersten Teil die theoretischen und praktischen Grundlagen der Fotografie anhand praktischer Übungen mit verschiedenen Kameraformaten und -systemen vermittelt. Der theoretische Teil umfasst sowohl die Geschichte der Fotografie, die Grundlagen der Fototechnik als auch die Analyse fotografischer Bilder sowie eine Anleitung zum Verstehen der Wirkungsweisen in der Fotografie. Der praktische Teil gibt einen Überblick über die verschiedenen Kamerasysteme, die Bildgestaltung, der Einsatz vom Licht, Labortechniken sowie den Umgang mit digitalen Bilddateien und das Basiswissen in der elektronischen Bildbearbeitung.
Der zweite Teil der Veranstaltung behandelt die konkrete Auseinandersetzung mit einer künstlerischen Position in der Fotografie in Form eines Kurzreferates und der Ausarbeitung einer eigenen praktischen Fotoarbeit.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

Literatur:
Stephen Shore, Das Wesen der Fotografie
Phaidon, Berlin 2009
Robert Hirsch, Mit der Kamera Sehen.
Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, 2008
Ernst A. Weber, Fotopraktikum, Birkhäuser-Verlag, Basel, 1986

Übung: Einführung in die praktische Denkmalpflege

Dr. Hermann Diruf
Do, 15.45 – 17.15 Uhr (Beginn: 13. April 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Die Lehrveranstaltung will den Blick in die Geschichte und Gegenwart der Denkmalpflege öffnen und mithilfe von ausgewählten Beispielen Entwicklung, Aufgaben und Ziele vorstellen, analysieren und beurteilen.

Themenbereiche:

  • Geschichte der Denkmalpflege - Denkmalschutz - Leitvorstellungen
  • Archäologie
  • Denkmalkunde – wissenschaftliche Erfassung - Bauforschung
  • Kultur- und Stadtlandschaften – Einzeldenkmal – Gesamtanlagen
  • Denkmalpflege der Industriegeschichte
  • Gartendenkmalpflege
  • Restaurierungsfragen

Organisatorisches:
Zu den Themenbereichen sind Exkursionen vorgesehen. Termin und Ablauf werden am Beginn der Übung abgestimmt.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte