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Lehrkonzept | teaching concept

Die Kunstgeschichte beginnt in meinen Augen in unserer teils medialen und hochtechnologisierten Gegenwart. Dies bedeutet mitunter auch die neuesten elektronischen Formate zu thematisieren und zu schauen, wie Kunstschaffende und Architekt_innen bislang und gegenwärtig damit verfahren. Bildliche Gestaltungstechniken, wie das Kartographieren, Projizieren, Modellieren werden gegenwärtig reformuliert, lassen jedoch auch über die Jahrhunderte hinweg historisch-kulturell gefärbte, sowie spannende individuelle Denkstile, Arbeitsmodi und Interessen erkennen. Es liegt mir an einer kritischen Befragung die Basis zu bereiten und über vertiefende Blicke in die Vergangenheit Kontinuitäten und Diskontinuitäten für gegenwärtig relevante Themen in der gestalterischen Praxis aufzuzeigen. Fragen zu stellen ist häufig wichtiger als Antworten zu geben. Auf methodischer Ebene werden Experimente unternommen, um herauszufinden, welche nutzbringenden Wege die digitalen Technologien für die Kunstgeschichte eröffnen können.

In my eyes, art history begins in our partly mediated and high-tech present. Consequently, thematizing the latest electronic formats is key. How have artists and architects dealt with technologies in the past and how are they currently concerned with them? Pictorial design techniques such as cartography, projection and modelling are currently being reformulated, but they also reveal historical and cultural influences as well as exciting individual styles of thinking, working modes and interests over the centuries. It is crucial to prepare the basis for critical thinking and to show continuities and discontinuities for currently relevant topics in creative practice by looking into the past. Asking questions is often more important than giving answers. On a methodological level, experiments are undertaken to find out which useful paths digital technologies can open up for art history.