Home | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT

Lehre

Am Fachgebiet Kunstgeschichte deckt die Lehre künstlerische und gestalterische Phänomene von der Spätantike bis zur Gegenwart ab. Damit wird eine große Vielfalt an Phänomenen zum Gegenstand der Betrachtung: Dies reicht etwa von römischen Porträtplastiken, gotischen Kathedralbauten, Kupferstichen der deutschen Renaissance, südafrikanischen Animationen, Paris als Knotenpunkt der Avantgarde, lateinamerikanischen Muralisten zur Sammlungsausstellung des Zentrums für Kunst und Medien und vielem mehr. Die Dozierenden entwickeln jedes Semester neue Themen, sodass für viel Abwechslung gesorgt ist. Ein Schwerpunkt bildet dabei die moderne und zeitgenössische Kunst und Bildproduktion, deren theoretische Rahmung, historische Rückbindung und methodische Einholung.

Das KIT tritt für eine forschungsnahe Lehre ein. Dies wird in der Lehre des Fachgebiets auch explizit verfolgt und ausgebaut. Übungen und praxisorientierte Seminare involvieren die Studierenden in Grundlagenforschung und darin, gemeinsam projektorientiert auf ein Ergebnis zuzuarbeiten: sei es eine Publikation, eine Ausstellung, ein Blogauftritt oder ähnliches. Methodisch wird folglich Neuland betreten, indem neben den klassischen Vermittlungsformaten (Vorträge und Texte) noch weitere, dem Kuratorischen nahestehende Formate erprobt werden – beispielsweise durch Visualisierungen komplexer Sachverhalte.

Progressive Lehre zeichnet sich durch einen Abwechslungsreichtum aus und durch die Einbindung der Studierenden in die Gestaltung der thematisierten Inhalte. Diskussionen, Gruppenarbeiten, Inputreferate, anschauliche Übungen unter Einbezug elektronischer oder traditioneller Medien dienen dazu, die Frontalität des Unterrichts aufzuheben. Studierende sollen nicht Konsument_innen vorgefertigter Stoffe sein, sondern sich in der Bildung  der Inhalte aktiv einbringen können.

Das Denken und Schauen vor Originalen bildet einen weiteren wichtigen Grundpfeiler der Lehre, was über verschiedene Strategien gewährleistet wird: Zum einen erlaubt die enge Zusammenarbeit mit Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen des Umkreises einen exklusiven Zutritt zu Originalen und Archivbeständen. Zum anderen fördern Tagesausflüge in die Umgebung und längere Exkursionen eine unmittelbare Auseinandersetzung mit den Objekten und Architektur der besuchten Institutionen.