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Veranstaltungen im Wintersemester

Vorlesungen      
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr Residenzen-Residenzstädte. Eine Bauaufgabe des 18. Jhdts. Prof. Dr. Schulze Eiermann-Hörsaal
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr Building America. Architektur und Städtebau in den Vereinigten Staaten von 1870 bis zur Gegenwart PD Dr. Krämer Eiermann-Hörsaal
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr Geschichte der Kunst IV - Barock Prof. Dr. Papenbrock Hörsaal 37
Proseminare      
Montag, 9.45 - 11.15 Uhr GK- Grundlagen der Kunstwissenschaft Dr. Greve Seminarraum
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr MK - Methoden der Kunstwissenschaft Dr. Greve Seminarraum
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr BK I/II - Altniederländische Malerei Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr BK II - Kirchenbau im Faschismus - Deutschland/Italien - ein Vergleich Prof. Dr. Krüger Seminarraum
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr BK II - Käthe Kollwitz Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr BK II - Peter Paul Rubens Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Blockseminar
2./3.12.2011
9./10.12.2011
BK I - Kunst der Karolinger PD Dr. Krämer Seminarraum
Hauptseminare      
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr BK II - Römische Barockkunst PD Dr. Krämer Seminarraum
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr BK II - Um 1910. Architektur und Gestaltung vor dem Ersten Weltkrieg Prof. Dr. Schulze Seminarraum
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr BK II - Künstler im Nationalsozialismus Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr ÄK - Ästhetik und Politik bei Jacques Rancière Prof. Dr. Papenbrock Seminarraum
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr BK II - Jahrhundertwende II. Durchbruch zur Moderne 1900 - 1914 Prof. Dr. Rödiger-Diruf Seminarraum
Freitag, 9.45 - 11.15 Uhr BK I/II - Deutsche Malerei des Spätmittelalters Dr. Greve Seminarraum
Übungen/Praxisfelder      
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr Arbeit in Archiven Dr. Förster Stadtarchiv, Markgrafenstr.29
Montag, 18.15 - 19.45 Uhr Denker der Moderne: Nietzsche und die Kunst Dr. Voigt Seminarraum
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr Transfer I - ENTFÄLLT! Dr. Pohl

Seminarraum

Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr Einführung in die praktische Denkmalpflege Dr. Diruf Seminarraum
Freitag, 14.00 - 17.00 Uhr (14-tägig) Armut im Museum. Praxisfelder der Kunstgeschichte am Beispiel einer Themenausstellung Dr. Trauth Seminarraum
13. - 17. Februar 2012 Grundlagen der Fotografie Bernd Seeland
Christoph Engel
Fotowerkstatt
Tutorien      
Dienstag, 9.45 - 11.15 Uhr Tutorium zu MK Elke Wüst-Kralowetz Seminarraum
Dienstag, 11.30 - 13.00 Uhr Tutorium zu GK Sophie Schmitt Seminarraum
Italienisch      
Montag, 16.00 - 18.15 Uhr Italienisch (Kurs A) Pelella Seminarraum
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr Italienisch (Kurs B) Pelella Seminarraum

 

Proseminar GK: Grundlagen der Kunstwissenschaft

Dr. Anna Greve
Montag,  9.45-11.15 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Diese Veranstaltung wendet sich an Studienanfänger und dient der Orientierung im Fach Kunstgeschichte. Sie führt in die Gegenstandsbereiche des Faches (Malerei, Graphik, Plastik, Architektur, Stadtplanung, Kunstgewerbe, neue Medien usw.) ein, und zwar sowohl unter technischen Aspekten wie auch unter dem Gesichtspunkt von Funktionen (z. B. Bauaufgaben) und ikonographischen Bedeutungen (z. B. Malereigattungen wie Historienbild, Porträt, Landschaftsmalerei, Stilleben usw.).

Der erste Versuch der (gemeinsamen) Arbeit am Objekt ist die analytische Beschreibung mit dem Ziel, sich über die Objekthaftigkeit und Materialität des jeweiligen Gegenstandes als Medium historischer Bedeutungen bewusst zu werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates und die kontinuierliche Mitarbeit durch Hausaufgaben sind erforderlich. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.
Das begleitende Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.
Die Teilnahme an einem Exkursionstag, der im Rahmen des Seminars angeboten wird, ist obligatorisch.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte:
regelmäßige Teilnahme an GK und Tutorium + Protokoll/Referat + dreiteilige Klausur

Literatur zur Einführung:
Allgemein zur Kunstgeschichte:
Gombrich, Ernst H.: Die Geschichte der Kunst, London 2001 (Neuauflage).
Kultermann, Udo: Geschichte der Kunstgeschichte. Der Weg einer Wissenschaft, überarb. und erw. Neuauflage, Frankfurt/Berlin/Wien: Prestel, 1996.

Zum Studium:
Held, Jutta/Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft.Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.
Baumgarten, Marcel: Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998.
Gegenstandsbereiche und Methodik:
Belting, Hans/Dilly, Heinrich u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, 6. überarbeitete und erweiterte Aufl., Berlin 2003.
Halbertsma, Marlite/Zijlmans, Kitty: Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, 2. Aufl., Berlin 1995.
Brassat, Wolfgang/Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte: Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.

Einzelne Themen:
Busch, Werner (Hg.): Funkkolleg Kunst. Eine Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen, München/Zürich 1997 (und ältere zweibändige Ausg.).
Wagner, Monika (Hg.): Moderne Kunst. Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst, Reinbek bei Hamburg 1991 (und neuere Aufl.).

Weitere Literatur siehe auch Hilfestellungen für Studienanfänger.

Proseminar MK: Methoden der Kunstwissenschaft

Dr. Anna Greve
Montag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Gegenstand des Proseminars ist die Theorie- und Methodengeschichte der neueren Kunstwissenschaft. Von der Stilanalyse bis zur Bildanthropologie und Ansätzen der postcolonial studies sollen wissenschaftliche Verfahren des Umgangs mit Kunst vorgestellt und diskutiert werden.

Organisatorisches:
Die Übernahme eines Kurzreferates und die kontinuierliche Mitarbeit durch wöchentliche Textzusammenfassungen sind erforderlich.
Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung.
Ein Tutorium, dessen Besuch obligatorisch ist, führt in die Praxis des kunstwissenschaftlichen Arbeitens und die Lektüre wissenschaftlicher Texte ein.

Mögliche Scheine:
8 ECTS-Punkte (regelmäßige Teilnahme an MK und Tutorium + Referat + Hausarbeit, 15 Seiten)

Literatur zur Einführung:
Belting, Hans u. a. (Hg.): Kunstgeschichte. Eine Einführung, mit Beitr. von Oskar Bätschmann, Wolfgang Kemp, Heinrich Dilly u. a., 5., überarb. Auflage, Berlin 1996.
Brassat, Wolfgang/Kohle, Hubertus: Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003.
Halbertsma, Marlite/Zijlmans, Kitty (Hg.): Gesichtspunkte. Kunstgeschichte heute, Berlin 1995.
Held, Jutta/Schneider, Norbert: Grundzüge der Kunstwissenschaft.Gegenstandsbereiche, Institutionen, Problemfelder, Köln/Weimar 2007.

 

Übung: Arbeit in Archiven

Dr. Katja Förster
Montag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 17. Oktober 2011)
Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29


Be
schreibung:
Die Übung findet vorwiegend im Stadtarchiv Karlsruhe, Markgrafenstr. 29, statt.
Anhand der Bearbeitung originaler Bauordnungsamtakten mit Baugesuchen, Korrespondenzen, Planskizzen etc. in deutscher Schrift (Sütterlin) wird den Studierenden der Umgang mit Archivalien näher gebracht sowie Einblicke in die Karlsruher Stadtbaugeschichte mit ihren verschiedenen Baustilen gegeben.

Des Weiteren werden die wichtigsten Archive der Stadt besucht: Generallandesarchiv, Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Denkmalamt etc.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

 

Übung: Denker der Moderne: Friedrich Nietzsche und die Kunst

Dr. Kirsten Claudia Voigt
Montag, 18.15 - 19.45 Uhr (Beginn: 24. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:
Er war einer der schärfsten Kulturkritiker seiner Epoche – Apologet des Neuen und der Umwertung aller Werte. Friedrich Nietzsches Einfluss auf die Künste der Moderne ist kaum zu überschätzen. Viel von ihrem kritischen Impetus entlehnte die Avantgarde aus seinen philosophischen Pamphleten. Nicht allein Nietzsches Nachdenken über das Apollinische und das Dionysische als Grundhaltungen ästhetischer Produktion und Rezeption, sondern sein Philosophieren als Kunst waren prägend für Generationen von Künstlern, Schriftstellern, Musikern und bestimmen die ästhetische und künstlerische Theoriebildung bis heute. Die prinzipielle Sicht auf Existenz als ästhetisches Phänomen ist dabei ebenso wichtig wie Nietzsches Kultur- und Wissenschaftskritik.

Wir wollen uns stilisierenden und kritischen Nietzsche-Bildern, Nietzsches Denken, seiner Ästhetik annähern, die schon in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Frankreich und seit den achtziger Jahren auch in Deutschland auf verschiedenen theoretischen Ebenen produktiv gemacht wurde. Seine Spuren werden wir dabei u.a. bei Künstlern wie Henry van de Velde, Max Klinger, Hans Olde, Alfred Kubin, Otto Dix, Edvard Munch, Filippo Tomaso Marinetti und den Futuristen, Franz Marc, Richard Huelsenbeck, Giorgio de Chirico, André Masson, Max Ernst, Francis Bacon, Joseph Beuys, Ina Barfuss und Thomas Wachweger, Johannes Grützke, Günter Brus, Werner Büttner / Albert Oehlen, Arnulf Rainer, Gerhard Richter, Gustav Kluge oder Rosemarie Trockel und einer ganzen Reihe weiterer zeitgenössischer künstlerischer Konzepte auffinden.

Außerdem sollen eine Vielzahl von Motiven aus Nietzsches Schriften, auch seiner Lyrik, ikonographisch verfolgt werden: u.a. das Motiv des Wanderers, des Übermenschen, von Berg und Tal, des Lehrers Zarathustra, der sinkenden Sonnen, Metaphern aus der „Fröhlichen Wissenschaft“, dem „Zarathustra“ und schließlich Nietzsche-Motive in Filmen von Hitchcock, Crichton und Tarkowskij.

Es gilt, einen Fundus an Inspirationen für Künstler und Theoretiker zu entdecken, der nach der missbräuchlichen Rezeption Nietzsches im Nationalsozialismus zumindest hierzulande lange übersehen wurde.


Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte

 

Vorlesung: Residenzstädte. Eine Bauaufgabe des 18. Jahrhunderts

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 18. Oktober 2011)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
Vor allem im 18. Jahrhundert kam es in den deutschen Landen zu zahlreichen Neuplanungen von Residenzschlössern aufgrund von tatsächlichen Rangerhöhungen bzw. mittels der  Architektur vorgetragenen Ansprüchen darauf. Vieles ist Planung geblieben, anderes wurde gebaut; und es erweist sich, daß es mit dem Residenzschloß nicht getan ist, sondern daß ein fürstlicher Hof weitere Erwartungen  an die architektonische Infrastruktur einer Stadt, die Residenzstadt werden möchte, stellt. Was das für Bauaufgaben sind, wer wie, wo und mit welchen Absichten plant und baut, soll in dieser Vorlesung anhand einiger Beispiele untersucht werden. Im Zentrum steht das Haus Wittelsbach, besonders der Erzbischof von Köln, Clemens August, und die Bemühungen, die Stadt Münster zur Residenzstadt zu erheben. Allerdings werden auch eine Reihe anderer Residenzstädte untersucht, z.B. Wien mit den Habsburgern, das Würzburg der Schönborn usw. Wir wollen erkennen, daß eine Residenzstadt mit ihren Bauten und stadtplanerischen Eingriffen ein argumentatives System im Rahmen der zeremoniell und polizeilich geordneten Gesellschaft erstellt, das die tatsächlichen Machtverhältnisse bzw. die Ansprüche der Teilhaber deutlich zum Ausdruck zu bringen vermochte und was der Architekt dazu können und leisten muß.

Literatur allgemein:
Ausst.-Kat. Barock in Deutschland, Residenzen, bearb.v. Ekhart Berckenhagen, Berlin 1966
Ausst.-Kat. Residenzen. Aspekte hauptstädtischer Zentralität von der Frühen Neuzeit bis zum Ende der Monarchie, Kurt Andermann (Hrsg.) (=Oberrheinische Studien 10), Sigmaringen 1992
Wolfgang Braunfels, Die Kunst im Heiligen Römischen Reich, Bde. 1-6, München 1979, 1980, 1981-1991
Edith Ennen, Mitteleuropäische Städte im 17. und 18. Jahrhundert, in: Die Städte Europas im 17. und 18. Jahrhundert, hg.v. W. Rausch, S. 1-20
Wilfried Hansmann, Barock. Deutsche Baukunst 1600-1760, Leipzig 1997
Thomas Dacosta Kaufmann, Court, Cloister and City. The Art and Culture of Central Europe 1450-1800, London, Chicago 1995 (inzwischen auf deutsch)
Hans Patze, Werner Paravivini (Hrsg.), Fürstliche Residenzen im spätmittelalterlichen Europa, Sigmaringen 1991

Zu Münster:
Ulrich Schulze, Die Residenz in Münster, in: Ausstellungskatalog „Johann Conrad Schlaun. Architektur des Spätbarock in Europa“, (Hrsg. Klaus Bußmann, Florian Matzner, Ulrich Schulze), Stuttgart 1995
Ulrich Schulze, Klaus Bußmann, Florian Matzner, Ausstellungskatalog „Johann Conrad Schlaun. Architektur des Spätbarock in Europa“, (Hrsg. Klaus Bußmann, Florian Matzner), Stuttgart 1995
Martin Warnke, Geschichte der deutschen Kunst. Spätmittelalter und Frühe Neuzeit 1400-1750, München 1999

Zum Zeremoniell:
Ausst.-Kat. „Festarchitektur: Der Architekt als Inszenierungskünstler“, (hg.) Werner Oechslin, Anja Buschow, Stadtmuseum Düsseldorf 1984 - einen Einstieg in die Problematik mit der „Einstiegsliteratur“ auf S.166 gibt der Ausstellungskatalog

Zur Planstadt:
Ausst.-Kat. „Klar und lichtvoll wie eine Regel“. Planstädte der Neuzeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert, Karlsruhe 1990 - mit Bibliographien
Gerhard Eimer, Die Barockstadt und ihr künstlerisches Erscheinungsbild. Zur Entstehung der frühesten Modellsammlungen, in: Europäische Städte im Zeitalter des Barock. Gestalt, Kultur, Sozialgefüge, hg.v. Karsten Krüger, Köln u.a. 1988, S. 3-24

 

Hauptseminar BK II: Römische Barockkunst

PD Dr. Steffen Krämer
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 18. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:

In der Epoche der Gegenreformation entwickelten sich bestimmte Bautypen in der römischen Sakralarchitektur, die ab dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts das lokale Baugeschehen in der Stadt nachhaltig beeinflussten. Berühmte Kirchenbauten, wie Il Gesù, S. Andrea della Valle oder S. Susanna, bestimmten nicht nur das urbane Gesamtbild in Rom, sondern bildeten zugleich die architektonische Voraussetzung für die Entwicklung der europäischen Barockbaukunst im 17. Jahrhundert. Ebenso bedeutend für den europäischen Barock war auch die Vollendung von S. Peter in Rom im 17. Jahrhundert. Neben dieser architekturhistorischen Traditionslinie setzten Francesco Borromini und Gianlorenzo Bernini mit ihren römischen Zentral- und Ovalbauten neue Maßstäbe für die Gestaltung von Kirchenbauten. Zudem lieferten römische Barockpaläste, wie der Pal. Barberini oder der Pal. Chigi-Odescalchi, neue Fassadenkonzepte, die im gesamten Europa bis weit ins 18. Jahrhundert immer wieder rezipiert wurden.

Im Seminar sollen diese verschiedenen architektonischen Strömungen in der römischen Barockbaukunst ab dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts anhand der wichtigsten Prägebauten untersucht werden. Neben Fragen nach der architektonischen Struktur und der Bautypologie steht vor allem die barocke Formensprache im Vordergrund, die von den einzelnen römischen Baumeistern jeweils unterschiedlich baukünstlerisch interpretiert wurde.


Literatur zur Einführung:
Rudolf Wittkower: Art and Architecture in Italy 1600-1750, New Haven/London 1982
Christian Norberg-Schulz: Barock, Stuttgart 1985 (Weltgeschichte der Architektur)

 

 

 

 

Vorlesung: Buildung America. Architektur und Städtebau in den Vereinigten Staaten von 1870 bis zur Gegenwart

PD Dr. Steffen Krämer
Dienstag, 17.30 - 19.00 Uhr (Beginn: 18. Oktober 2011)
Eiermann-Hörsaal


Beschreibung:
In der Vorlesung soll die historische Entwicklung der Architektur und des Städtebaus in den Vereinigten Staaten von dem Brand von Chicago im Oktober 1871 bis zur Gegenwart in chronologischer Abfolge erörtert werden. Dabei stehen Fragen der typologischen Genese, etwa des modernen Hochhaustypus in der so genannten „School of Chicago“, ebenso im Mittelpunkt der Analysen wie die Darstellung bekannter architektonischer Strömungen, wie des International Style, New Brutalism oder der nordamerikanischen Postmoderne. Zudem soll der kulturelle Transfer, der sich ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts zwischen den USA und Europa entwickelte und der für die Entstehung der modernen Architektur von entscheidender Bedeutung war, mit seinen wichtigsten Traditionslinien erläutert werden. Neben Bezügen zur europäischen Reformbewegung in den Jahrzehnten unmittelbar vor und nach der Jahrhundertwende stehen vor allem bekannte europäische Architekten der Klassischen Moderne, wie Le Corbusier, im Vordergrund dieses kulturellen Austauschs. Überdies werden die nordamerikanischen Bauten jener Architekten umfassend erörtert, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten emigrierten, wie Rudolph Schindler, Richard Neutra oder Ludwig Mies van der Rohe.


Literatur zur Einführung:
David P. Handlin: American Architecture, London/New York 1992
Dell Upton: Architecture in the United States, Oxford/New York 1998
John Zukowsky (Hg.): Chicago Architektur 1872-1922. Die Entstehung der kosmopolitischen Architektur des 20. Jahrhunderts, Ausst. Kat., München 1987

 

 

Hauptseminar BK II: Um 1910. Architektur und Gestaltung vor dem Ersten Weltkrieg

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 19. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:

Mit der Berufung von Peter Behrens zum künstlerischen Berater der AEG Berlin und der Gründung des Deutschen Werkbundes im Jahre 1907 ist das Datum benannt, mit dem ein grundsätzliches Umdenken über Form und Präsentation der Industrie, ihrer Architektur und ihrer Produkte einsetzte. Das Verhältnis von Zweck und Form war seit der Kritik Gottfried Sempers an der Londoner Weltausstellung von 1851 ins Zentrum heftiger Auseinandersetzungen um die Frage nach dem neuen Stil des industriellen Zeitalters geraten. Beeinflußt von der Arts und Crafts-Bewegung in England widmeten sich eine Reihe bedeutender Künstler der Architektur und den „nützlichen Künsten“. Allerdings geriet der neue Stil oder Jugendstil unter dem Schlagwort Sachlichkeit bald in Verruf; die Jahre vor dem ersten Weltkrieg wurden bestimmt von der Arbeit des Werkbunds und einiger herausragender Förderer aus der Industrie, deren Architekten und Gestalter im ausgehenden Wilhelminismus dem imperialistischen Muskelspiel der Formen entscheidende Wendungen in Richtung Sachlichkeit und Materialgerechtigkeit gaben.
Neben Architektur, Stadtplanung und Kunst werden als weitere wichtige Themen vor allem  Ausstattung und Produktgestaltung, Plakatkunst und Typographie, Theater, Reformtheater und Bühne behandelt.


Einführende Literatur:

Nikolaus Pevsner: Wegbereiter moderner Formgebung von Morris bis Gropius, Köln 1983
Banham, Reyner: Die Revolution der Architektur. Theorie und Gestaltung im ersten Maschinenzeitalter, Braunschweig 1990 (1964) (Bauwelt-Fundamente 89)
Leonardo Benevolo: Geschichte der Architektur im 19. und 20. Jahrhunderts, mit e. Nachtrag von Paulhans Peters, 3 Bde., München 1978, 1988
Kenneth Frampton: Die Architektur der Moderne. Eine kritische Baugeschichte, erw. Fassung der Orig.-Ausg. 5. Aufl. Stuttgart 1995 (1983)

 

Proseminar BK I: Altniederländische Malerei

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Mittwoch, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 19. Oktober 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Mit dem Begriff der Altniederländische Malerei wird die Tafelmalerei der burgundischen Niederlande des 15. Jahrhunderts bezeichnet, eine Malerei, die als Parallelphänomen der italienischen Frührenaissance eine zuvor ungekannte Perfektion der Naturaneignung auszeichnet. Allerdings steht hier nicht die wissenschaftliche Behandlung der Perspektive im Zentrum, sondern der Raum wird auf andere Art symbolisch aufgeladen. Auch durch die Farbe, denn durch die Einführung der Ölmalerei gelang es nun, ganz besondere illusionistische Effekte zu erzeugen, so daß die Wirklichkeit der Malerei immer überzeugender zum Ausdruck der inneren Bilder werden konnte, die die Realität des jeweiligen Daseins mit den Erwartungen der Ewigkeit ins Verhältnis stellten. Das Proseminar wird sich mit dem Werk der bedeutendsten Künstler dieser Epoche befassen, Jan van Eyck, Rogier van der Weyden bis hin zu Künstlern des späteren 15. Jahrhunderts wie Hugo van der Goes und Gerard David. Im Zentrum stehen erst einmal Form und Ikonographie, wir werden aber auch versuchen, interessantere Fragen zu erörtern, z.B. nach dem Ort der Bilder, Fragen nach der Rezeption, dem Betrachter und seiner Rolle, dem Raum, nach dem Personal im Bild, den sog. Dritten und ihrer Aufgabe im Bild.


Ausgewählte Literatur:

Hans Belting: Spiegel der Welt. Die Erfindung des Gemäldes in den Niederlanden. München 2010.
Hans Belting, Christiane Kruse: Die Erfindung des Gemäldes. Das erste Jahrhundert der niederländischen Malerei, München 1994.
Erwin Panofsky: Early Netherlandish Painting. Its Origins and Character, 2 Bde., Cambridge, Mass. 1958.
Erwin Panofsky: Die altniederländische Malerei. Ihr Ursprung und Wesen, 2 Bde., Köln 2001.
Otto Pächt: Van Eyck. Die Begründer der Altniederländischen Malerei, München 1993.
Otto Pächt: Altniederländische Malerei. Von Rogier van der Weyden bis Gerard David. München 1994.
Birgit Franke, Barbara Welzel (Hrsg.): Die Kunst der burgundischen Niederlande. Eine Einführung. Berlin 1997.

Proseminar BK II: Kirchenbau im Faschismus - Deutschland/Italien - ein Vergleich

Prof. Dr. Jürgen Krüger
Mittwoch, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 19. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:
In der Zeit des Faschismus bzw. Nationalsozialismus gehörte Kirchenbau nicht zu den ersten Bauaufgaben, trotzdem gab es ihn. In der ideologischen Auseinandersetzung zwischen Kirche und Satt kam ihm sogar große Bedeutung zu. 

Exemplarisch sollen wichtige Kirchenbauten dieser Zeit untersucht und auf diese Ausgangsfrage der ideologischen Auseinandersetzung hin analysiert werden. 

Als Untersuchungsfeld sollen Kirchenbauten in Deutschland und Italien, sowohl Neubauten als auch programmatische Umbauten / Renovierungen, herangezogen werden. 

Ziel des Seminars ist es, grundlegende Techniken der Kunstgeschichte zu üben:
- Einüben von Vortragstechniken
- Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit
- Architekturbeschreibung 

Gefordert werden die üblichen Dinge:
- Regelmäßige Teilnahme
- Kurzreferat in einer Seminarveranstaltung
- Ausführliche Hausarbeit 

Vorausgesetzt werden:
- Selbständiges Recherchieren der relevanten Bibliographie in digitalen und gedruckten Medien
- Grundkenntnisse in Architekturanalyse
- Grundkenntnisse in der Vortragstechnik
- bei italienischen Bauten Grundkenntnisse der italienischen Sprache 

Aufbau des Seminars:
- erste Sitzungen: gemeinsames Erarbeiten der zu behandelnden Themen und Auswahl möglicher Objekte
- weitere Sitzungen: Behandlung einzelner Objekte
- Abschluss: Schlussrunde mit Diskussion der Ergebnisse
- Vorlesungsfreie Zeit: Erarbeiten der schriftlichen Hausarbeit 

N.B. zur Hausarbeit: Der Umfang der Hausarbeit richtet sich nach der angestrebten Punktezahl (entsprechend den Studienbedingungen). Nicht zum Umfang (gezählte Seiten) zählen: Deckblatt, Titelseite, Inhaltsverzeichnis, Anlagen (Bilder, Tabellen, etc.)

Der Hauptteil der Arbeit, in dem das ausgewählte Objekt bzw. das gestellte Problem abgehandelt werden, muss 75% der gesamten Seitenzahl ausmachen. Diese Seiten liegen der Notengebung zugrunde.

Die Arbeit soll in neuer deutscher Rechtschreibung abgefasst sein. Als Grundlage wird der Duden empfohlen.

 

Proseminar BK II: Käthe Kollwitz

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 19. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:
Käthe Kollwitz gehört nicht nur zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, sie hat mit ihren graphischen Arbeiten auch die politische, sozial engagierte Kunst in Deutschland begründet. Im ausgehenden Kaiserreich, in der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus hat sie sich mit ihrer Kunst für die Belange der Arbeiterschaft, insbesondere der Arbeiterfrauen eingesetzt. Im Seminar sollen ihre Werke vor dem Hintergrund der politischen und sozialen Entwicklungen in Deutschland vorgestellt und analysiert werden.


Literatur zur Einführung:
Käthe Kollwitz. Ausst.-Kat. Frankfurt am Main (Frankfurter Kunstverein). Frankfurt am Main 1973; Catherine Krahmer: Käthe Kollwitz. Reinbek 1981.

Hauptseminar BK II: Künstler im Nationalsozialismus

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Mittwoch, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 19. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:
Obwohl die Kunst des Nationalsozialismus seit der 70er Jahren ein wichtiges Thema der kunstgeschichtlichen Forschung ist, ist über die Biographien der einzelnen Künstler nur wenig bekannt. Im Seminar soll der Versuch unternommen werden, ein Online-Lexikon der Künstler im Nationalsozialismus zu erstellen. Es sollen bio- und bibliographische Daten erhoben und zusammengestellt werden. Erwartet werden die Übernahme einer Studien- bzw. Hausarbeit und die Bereitschaft zu selbständiger biobibliographischer Forschungsarbeit.

Hier finden Sie den Mustervordruck zur Datenerhebung.


Literatur zur Einführung:
Brenner, Hildegard: Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus. Reinbek 1963; Merker, Reinhard: Die bildenden Künste im Nationalsozialismus. Köln 1983.

 

Vorlesung: Geschichte der Kunst IV - Barock und Rokoko

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 8.00 - 9.30 Uhr (Beginn: 27. Oktober 2011)
Hörsaal 37


Beschreibung:
Die Vorlesung zur Kunst des Barock ist eine von sechs Epochenvorlesungen zur Geschichte der Kunst von der frühchristlichen Zeit bis zur Gegenwart. Sie zeichnet die Grundzüge und Entwicklungslinien der Kunst und Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts nach. Es wird die Frage gestellt, wie sich die Künstler mit den ästhetischen und sozialen Normen ihrer Zeit auseinandersetzten, wie sie auf historische Ereignisse und gesellschaftliche Veränderungen reagierten.


Literatur zur Einführung:
Jutta Held, Norbert Schneider: Sozialgeschichte der Malerei vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Köln 1993; Horst W. Janson, Anthony F. Janson: History of Art. 6. Aufl. London 2001; Rolf Toman (Hg.): Die Kunst des Barock. Architektur, Skulptur, Malerei. Köln 2004; Heinz Duchhardt: Barock und Aufklärung. München 2007; Dietrich Erben: Die Kunst des Barock. München 2008.


 

 

Hauptseminar ÄK: Ästhetik und Politik bei Jacques Rancière

Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 9.45 - 11.15 Uhr (Beginn: 27. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:
Im Zuge unserer Auseinandersetzungen mit den ästhetischen Theorien der Postmoderne wird es in diesem Semester um die Position des französischen Philosophen Jacques Rancière gehen. Im Zentrum seiner kunst- und medienphilosophischen Schriften steht das Verhältnis von Kunst und Politik. Im Seminar wollen wir die Grundzüge seiner Argumentation anhand folgender Essays, Vorträge und Sammelbände rekonstruieren und diskutieren: Die Aufteilung des Sinnlichen (2000/2006), Das ästhetische Unbewusste (2001/2006), Politik der Bilder (2003/2005), Das Unbehagen in der Ästhetik (2004/2007), Ist Kunst widerständig? (2004/2008).


Literatur zur Einführung:
Mark Robson (Hg.): Jacques Rancière: Aesthetics, Politics, Philosophy. Edinburgh 2004; Oliver Davis: Jaques Rancière. Cambridge 2010.

 

Proseminar BK II: Peter Paul Rubens

Prof. Dr. Ulrich Schulze
Donnerstag, 11.30 - 13.00 Uhr (Beginn: 20. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:

Peter Paul Rubens( 1577 Siegen-1640 Antwerpen) , Maler und Diplomat, und in Ausübung seiner diplomatischen Missionen gleichsam Hofkünstler mehrerer der bedeutendsten Herrscherhäuser. Größter Konkurrent Tizians, wenn auch post mortem, ein „Fabrikant“ von Bildern, auch größter  Formate, in Serie, Begründer einer Schule, der selbst die Rembrandt-Abkömmlinge am Ende folgten, d.h. einer der ganz Großen, eine Leitinstanz seiner Epoche. Wir wollen in diesem Proseminar versuchen, uns dem Phänomen dieser schillernden Persönlichkeit zu nähern und dazu eine Reihe von Bildern analysieren, um der Strategie des Malers auf die Schliche zu kommen. Er selbst hat das mit Tizian getan, indem er dessen Werke in Madrid analysierte, kopierte und – in seinem Sinn – korrigierte, um die Bilderfindungen dann in neuen Gemälden zu verarbeiten. Das kann man z.T. nachvollziehen, indem man das Werk rezeptionsgeschichtlich untersucht, wir werden aber auch andere Mittel der Bildanalyse anwenden, z.B. untersuchen, welche kunsttheoretischen und weltanschaulichen Aspekte im Werk sichtbar werden.
Aus der nahezu unüberschaubaren Vielzahl werden wir eine kleine Reihe exemplarischer Werke bzw. Werkgruppen herausgreifen. Die Themen werden wie üblich in der ersten Seminarstunde vorgestellt und verteilt.


Ausgewählte Literatur (wird ergänzt):

Frans Baudouin: Peter Paul Rubens, Königstein/Taunus 1977.
Reinhard Liess: Die Kunst des Rubens, Braunschweig 1977.
Julius S. Held: The Oil-Sketches of Peter Paul Rubens: A Critical Catalogu.  Princeton 1980 (2 Bde.)
Christopher White: Peter Paul Rubens.
Leben und Kunst, Zürich 1988.
Marc Morford: Stoics and Neostoics, Princeton 1991.
Justus Müller Hofstede: Rubens und das Constantia-Ideal.
Das Selbstbildnis von 1623 in: Der Künstler über sich und sein Werk, hrsg. von Matthias Winner, Weinheim 1992, S. 335–405
Otto von Simson: Peter Paul (1577–1640): Humanist, Maler und Diplomat.
Mainz 1996
Fiona Healy: Rubens and the Judgement of Paris, Turnhout 1997
Kristin Lohse Belkin: Rubens, London 1998
Ulrich Heinen, Andreas Thielemann (Hrsg.): Rubens Passioni. Die Kultur der Leidenschaften im Barock. Göttingen 2001.
Konrad Renger, Claudia Denk (Hrsg.): Flämische Malerei des Barock in der Alten Pinakothek, München u.a. 2002.
Frits Lammertse, Alejandro Vergara (Hrsg.): Peter Paul Rubens.
The Life of Achilles, Ausst.-Kat. Museum Boijmans Van Beuningen/Madrid, Prado, Rotterdam 2003.
Nils Büttner, Ulrich Heinen (Hrsg.): Peter Paul Rubens: Barocke Leidenschaften. Ausst.-Kat. Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig, München 2004.
Kristin Lohse Belkin (Hrsg.), Fiona Healy (Hrsg.): A House of Art: Rubens as Collector,  Ausst.-Kat.
Antwerpen, Museum Rubenshuis, 2004.
Margit Thøfner: Helena Fourment's Het Pelsken, in: Art History 27, 2004, S. 1–33.
Johann Kräftner (Hrsg.): Rubens in Wien,  Wien 2004.
Eveliina Juntunen: Peter Paul Rubens‘ bild-implizite Kunsttheorie in ausgewählten mythologischen  Historien (1611–1618), Petersberg 2005.
Anne-Marie Logan, Michiel Plomp: Peter Paul Rubens. The Drawings, Ausst.-Kat. New York, Metropolitan Museum of Art, 2005.
Martin Warnke: Rubens. Leben und Werk, Köln 2011 (1977)
Nils Büttner: Herr P. P. Rubens, Göttingen 2006.
Rubens im Wettstreit mit Alten Meistern. Vorbild und Neuerfindung. Ausst.-Kat. Alte Pinakothek, München,  Ostfildern 2009.
Corpus Rubenianum Ludwig Burchard. An illustrated catalogue raisonné of the work of Peter Paul Rubens based on the material assembled by the late Dr. Ludwig Burchard in twenty-nine parts, sponsored by the City of Antwerp and ed. by the Centrum voor de Vlaamse Kunst van de 16e en de 17e Eeuw, London u.a.

 

Hauptseminar BK II: Jahrhundertwende II - Durchbruch zur Moderne 1900 - 1918

Prof. Dr. Erika Rödiger-Diruf
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr (Beginn: 20. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:
In den Jahren von der Jahrhundertwende bis zum Ersten Weltkrieg kommt eine Vielzahl an Stilrichtungen zum Durchbruch, die  im gesamten 20. Jahrhundert nachwirken sollten. Zentrum dieser revolutionären Entwicklungen war Paris, doch gab es daneben weitere Schauplätze wie in Italien, Deutschland und Russland.

Den Auftakt bilden 1905 die Fauves unter Führung von Henri Matisse, bei denen die expressive Farbform zum Ausdrucksträger wird. Es folgt der Kubismus, entwickelt von Georges Braque und Pablo Picasso, die das Gegenständliche in kubische Formen auflösen. Der Futurismus, angeführt von Umberto Boccioni, setzt sich mit den Phänomenen des modernen Großstadtlebens auseinander. Giorgio de Chirico weist in seiner Pittura Metafisica auf den Surrealismus voraus. Marcel Duchamp erklärt als Erster das industriell hergestellte Objekt zum Kunstwerk (1913), und mit ihm beginnt die Konzeptkunst. Ebenso revolutionär ist das absolut gegenstandsfreie, auf geometrischen Formen basierende Bild wie das „Schwarze Quadrat“ (1913/15) von Kasimir Malewitsch als Ausgangspunkt für den Konstruktivismus.

Neben diesen Tendenzen bildet sich 1905 in Dresden die Künstlergruppe „Die Brücke“ u.a. mit Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel, die den expressiven elementaren Selbstausdruck in der Malerei zur Maxime erheben. In München gründet sich 1910 „Der blaue Reiter“, der, angeführt von Franz Marc und Wassily Kandinsky, die Artikulation des Geistigen in der Kunst programmatisch anstrebt und eigene Wege der Abstraktion geht. Weniger avantgardistisch, aber nicht weniger eigenständig ist die Kunst von Max Beckmann, der stets gegenständlich bleibt und dessen Themen in diesen Jahren von aktuellen Tagesereignissen bestimmt sind. Den einstweiligen Höhepunkt dieser kunst- und kulturgeschichtlich entscheidenden Phase der Moderne markieren die Aktionen des 1916 sich in Zürich formierenden Dadaismus als Protest gegen Krieg und Gesellschaft.


Mögliche Scheine:
Nach Rücksprache mit der Dozentin.


Referatsthemen:

20.10. 2011 Einführung – Vergabe der Referate (Rödiger-Diruf) 

27.10.2011 Künstlerkolonien („Schule von Barbizon“ bis Worpswede) – Großstadtekel, Befreiung von Akademieregeln, Phänomen der Reformbewegung (Rödiger-Diruf) 

3.11. 2011 Außenseiter des späten 19. Jahrhunderts und Vorbilder im frühen 20. Jahrhundert: Paul Cézanne (Referat 1) und Vincent van Gogh (Referat 2) 

10.11.2011 Neoimpressionismus und Pointillismus: Georges Seurat (Referat 1) und Paul Signac (Referat 2) 

17.11.2011 Henri Matisse und die Fauves (Referat) 

24.11.2011 Die Brücke-Künstler: Erich Heckel (Referat 1) und Ernst Ludwig Kirchner (Referat 2) 

1.12.2011 Geburt des Kubismus: Georges Braque (Referat 1) und der frühe Picasso (Referat 2) 

8.12.2011 Plastik des Kubismus: Jacques Lipchitz (Referat 1) und Alexander Archipenko (Referat 2) 

15.12.2011 Neue Wege der Bildhauerei: Wilhelm Lehmbruck (Referat 1) und Constantin Brancusi (Referat 2) 

22.12.2011 Pittura metafisica: Giorgio de Chirico (Referat 1) und Futurismus: Umberto Boccioni (Referat 2) 

Weihnachtspause 

12.1.2012 Kasimir Malewitsch – Beginn des Konstruktivismus (Referat) 

19.1.2012 Anfänge der Konzeptkunst: Marcel Duchamp (Referat 1) und Dadaismus (Referat 2) 

26.1.2012  Eine eigene Weltsicht: der frühe Max Beckmann (Referat) 

2.2.2012 Der Blaue Reiter – Wassily Kandinsky (Referat 1) und Franz Marc (Referat 2) 

9.2.2012 Exkursion nach Stuttgart


 

Übung: Einführung in die praktische Denkmalpflege

Dr. Hermann Diruf
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr (Beginn: 20. Oktober 2011)
Seminarraum


Beschreibung:

Mit der Lehrveranstaltung sollen - neben einem allgemeinen Überblick zum Praxisfeld – ausgewählte Beispiele die wesentlichen Aufgaben und Ziele der Denkmalpflege anschaulich verdeutlichen.

Themenbereiche:
- Denkmalpflege – Denkmalschutz: Geschichte und Gegenwart
- Archäologie in Theorie und Praxis - Ausgrabungen
- Wissenschaftliche Erfassung von Kulturdenkmalen – Denkmalkunde – Bauforschung – Archivierung – Methoden – Leitvorstellungen
- Stadtbaukunst und Denkmalpflege: Gesamtanlagen – Siedlungen – Dorfstrukturen – moderner Städtebau
- Kulturdenkmal:  Umgang mit dem Einzeldenkmal – Erhaltung – Reparatur – Neubau
- Handwerk und Restaurierung: Materialien – historische Techniken – Werkstätten
- Denkmalpflegerischer Umgang mit Kulturlandschaften und Gärten


Organisatorisches:

Zu den Themenbereichen sind Baustellen- und Werkstattbesuche vorgesehen.


Mögliche Scheine:

2 ECTS-Punkte

 

Hauptseminar BK I/II: Deutsche Malerei des Spätmittelalters

Dr. Anna Greve
Freitag, 9.45-11.15 Uhr (Beginn: 21. Oktober 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Die Zeit zwischen dem Tod des Hohenstauferkaisers Friedrich II. (1250) und kulturpolitischen Ereignissen wie der Einführung des Buchdrucks, der Entdeckung Amerikas durch die Europäer und der Reformation ist in Europa gekennzeichnet durch wechselnde Macht- und Regierungsverhältnisse, gesellschaftliche Konflikte sowie ökonomische Neuerungen, von denen auch die Kunstproduktion betroffen war. Kriege, Hungersnöte und Seuchen hatten zu einer großen Bevölkerungsreduktion geführt, wodurch der Wert menschlicher Arbeit stieg. Der Frühkapitalismus brachte neue Auftraggeber hervor, die bürgerlichen Eliten studierten das Bankwesen, Recht, Theologie und Medizin. Die mittelalterliche Hermeneutik wurde von Denkern wie Nikolaus von Kues in der Mitte des 15. Jahrhunderts weiterentwickelt, die Funktion christlicher Kunst theologisch neu begründet. Die sehr unterschiedlichen Werke von Persönlichkeiten wie Meister Bertram, Lukas Moser, Meister Francke, Konrad Witz, Hans Multscher, Stephan Lochner, Michael Pacher, Mathias Grünewald oder Martin Schongauer ist weniger durch formale Ähnlichkeiten (wie die alte Kunstgeschichtsschreibung vorgibt) als Gruppe zu definieren, denn durch den sozialgeschichtlichen Kontext, in dem sie entstanden und den sie reflektieren.
Die deutschen Romantiker erfanden um 1800 in Abgrenzung zur französischen Spätgotik und italienischen Frührenaissance den Begriff „Altdeutsche Malerei“ für die zwischen 1300 und 1550 im Territorium zwischen Hamburg und Basel, Kolmar und Prag entstandene Tafelmalerei. Insbesondere aufgrund seiner Glorifizierung im Nationalsozialismus ist dieser Stil- bzw. Epochenbegriff in der europäischen Kunstgeschichte höchst umstritten.
Es stellt sich heute die Frage, wie mit dieser Kunst und der zu ihr gehörenden Kunstgeschichtsschreibung umgegangen werden kann. Inwiefern ist eine als „deutsch“ bezeichnete Gruppenbildung sinnvoll, welche Beziehungen werden damit konstruiert bzw. negiert?

In der ersten Sitzung des Seminars erfolgt die Referatsvergabe und es werden Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens geklärt. In das Thema steigen wir am 4.11. mit der Arbeit an Originalen in der Karlsruher Kunsthalle ein. Die theoretischen Voraussetzungen und Hintergründe dieser Kunst sind Gegenstand der folgenden Sitzung, in der wir Textausschnitte lesen und die Stil- bzw. Epochenbegriffe „Altdeutsche Malerei“, „deutsche Renaissance“, „Spätgotik“ und „Spätmittelalter“ diskutieren werden. Die daraus gemeinsam entwickelten Kriterien, Merkmale und Fragestellungen sollen von den Teilnehmer_innen in ihren Referaten in den folgenden Sitzungen aufgegriffen und in Bezug auf einzelne Werke kritisch diskutiert werden.

Organisatorisches:
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Übernahme eines Referats. Das Seminar richtet sich an Studierende im Hauptstudium Kunstgeschichte und Architektur, es können in der Mehrzahl BK I-Scheine und einige BK II-Scheine erworben werden. Die Vergabe der Themen erfolgt in der ersten Sitzung. Es werden maximal 25 Teilnehmer_innen zugelassen.
Die Sitzung am 28.10. entfällt aufgrund einer Exkursion nach Ulm, an der teilgenommen werden kann, soweit die Plätze nicht schon an Teilnehmer_innen der Seminare Armut in der Kunst (Dr. Nina Trauth) und Grundlagen der Kunstwissenschaft (Dr. Anna Greve) vergeben sind. Bei Interesse bitte schnell melden: anna.greve∂kit.edu.
Die Sitzung am 4.11. findet in der Kunsthalle Karlsruhe statt (10-11.30 Uhr).


Literatur zur Einführung:

- Jan Bialostocki (Hg.): Spätmittelalter und beginnende Neuzeit, Berlin 1972 (= Propyläen Kunstgeschichte; 7)
- Anne-Marie Bonnet und Gabriele Kopp-Schmidt: Die Malerei der deutschen Renaissance, München 2010
- Frank Matthias Kammel und Carola Bettina Gries (Hg.): Begegnungen mit alten Meistern. Altdeutsche Tafelmalerei auf dem Prüfstand, Nürnberg 2000
- Matthias Müller u.a. (Hg.): Apelles am Fürstenhof: Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich, Berlin 2010
- Andreas Tacke und Stefan Heinz (Hg.): Menschenbilder. Beiträge zur altdeutschen Kunst, Peterberg 2011
- Heinrich Theodor Musper: Altdeutsche Malerei, Köln 1970
- Ernst Ullmann (Hg.): Geschichte der deutschen Kunst, 3: 1350-1470, Leipzig 1981
- Ernst Ullmann (Hg.): Geschichte der deutschen Kunst, 4: 1470-1550, Leipzig 1985
- Martin Warnke: Geschichte der Deutschen Kunst, 2: Spätmittelalter und Frühe Neuzeit 1400-1450, München 1999

Übung: Armut im Museum

Dr. Nina Trauth
Freitag, 14.00 - 17.00 Uhr, 14-tägig (Beginn: 21. Oktober 2011)
Seminarraum

Beschreibung:
Praxisfelder der Kunstgeschichte am Beispiel der Themenausstellung ARMUT – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft, Stadtmuseum Simeonstift Trier/Rheinisches Landesmuseum (10.04.–31.07.2011) sowie Museum der Brotkultur, Ulm (11.09.–06.11.2011).
Hartz IV, Alters- und Kinderarmut sowie Armut trotz Arbeit und Prekariat sind allgegenwärtig im politischen Diskurs. Was kann eine kritische Kunstausstellung zum Thema beitragen und wie setzt sie sich von der tagespolitischen (BILD-)Berichterstattung in Zeitung, Fernsehen und Internet ab? Armut als gesellschaftliches Phänomen ist seit dem letzten Jahrzehnt verstärkt im Ausstellungswesen präsent. Die Sparte der Themenausstellung bietet u.a. die Möglichkeit, BesucherInnen mit Fragen von Gerechtigkeit und Verteilung neu und anders zu konfrontieren. Die Forderung nach einem Leben ohne Armut und in Würde berührt zentrale Fragen des Zusammenlebens in und außerhalb von Europa. Armutsausstellungen erfordern die Umsetzung eines kritischen kunstgeschichtlichen Methodenapparats, der in unserem Fach vorhanden ist, sowie die Bereitschaft „über den Tellerrand“ zu blicken, d.h. Interdisziplinarität zu praktizieren. Die Präsentation gesellschaftlicher Themen stärkt das Museum als Diskussionsplattform und fördert die kritische Auseinandersetzung mit Bildern in gesellschaftlichen Debatten.
In der Übung wird ein Abriss über Armut in der Kunst vermittelt und es werden Ausstellungskonzepte „Wie Armut ausstellen?“ diskutiert. Die StudentInnen planen in Gruppen ihre Ausstellung und stellen ihre Konzeption dem Plenum vor. Ziel ist es, das Aufgabenfeld Ausstellen im Museum an diesem konkreten Projekt zu vermitteln.

Mögliche Scheine:
2 ECTS-Punkte
Kunsthistorisches Kurzreferat zum Thema; Mitarbeit an einem Ausstellungskonzept in der Gruppe; Besuch der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, Exkursion nach Ulm

Organisatorisches:
Bitte beachten Sie: Die erste Sitzung der Veranstaltung findet bereits am 21.10.2011 statt.
Die Exkursion nach Ulm findet am 28.10.2011 statt.
Informationen zur Ausstellung siehe www.armut-ausstellung.de

Literatur:
Herbert Uerlings/Nina Trauth/Lukas Clemens (Hg.): Armut – Perspektiven in Kunst und Gesellschaft, Ausst. Kat. Stadtmuseum Simeonstift Trier/Rheinisches Landesmuseum Trier. Darmstadt 2011; Franziska Eißner/Michael Scholz-Hänsel (Hg.): Armut in der Kunst der Moderne. Marburg 2011; Andreas Pitz (Hg.): Kunst trotz(t) Armut. Katalog zur Wanderausstellung. Im Auftrag der Evangelischen Obdachlosenhilfe e.V.  2. erw. Aufl. Stuttgart 2009; Werner Michael Schwarz/Margarethe Szeless/Lisa Wögenstein (Hg.): Ganz unten. Die Entdeckung des Elends. Wien, Berlin, London, Paris, New York, Ausst. Kat. Wien Museum. Wien 2007; Architektur der Obdachlosigkeit, bearb. v. Karin Sagner, Ausst. Kat. Pinakothek der Moderne, München 2003; Armut, bearb. v. Günter Düriegl, Regina Karner, Hannes Etzlstorfer u.a., Ausst. Kat. Wien Museum 2003; Andrea Zupancic (Hg.): Armuts-Zeugnisse. Die Darstellung der Armut in der Kunst des 20. Jahrhunderts, Ausst. Kat. Fritz-Hüser-Institut/Museum am Ostwall, Dortmund 1995.

Proseminar BK I: Kunst der Karolinger

PD Dr. Steffen Krämer
Blockseminar:
2./3. Dezember 2011
9./10. Dezember 2011
Freitags jeweils von 14.00-19.00 Uhr; Samstags jeweils von 10.00-18.00 Uhr
Seminarraum


Beschreibung:
Die Karolingische Kunst gilt als eine der frühesten Renaissancen in der Kunst des europäischen Mittelalters. Auch ist sie Bestandteil eines unter Karl dem Großen eingeführten politischen Programms, in dessen Mittelpunkt die Idee der so genannten „Renovatio Imperii Romanorum“ – also der Erneuerung des Römischen Imperiums – stand. In den einzelnen künstlerischen Gattungen, etwa in der Architektur, Buchmalerei oder Elfenbeinkunst, ist dieser Renovatio-Gedanke insofern greifbar, als in jeweils unterschiedlicher Form und Intensität formale wie inhaltliche Bezüge auf die römische Antike nachgewiesen werden können. Im Seminar soll die Karolingische Kunst anhand von Prägebeispielen aus den verschiedenen Gattungen untersucht werden, vor allem unter dem Aspekt des Renovatio-Gedankens. Inwieweit noch andere Bezüge, etwa zur byzantinischen Kunst, bestanden, soll hierbei ebenso diskutiert werden. Und schließlich steht im Zentrum der Erörterungen noch die grundsätzliche Frage, welche programmatische Funktion die Kunst im politischen Konzept der karolingischen Erneuerung innehatte.


Literatur zur Einführung:

Wilhelm Messerer: Karolingische Kunst, Köln 1973
799. Kunst und Kultur der Karolingerzeit. Karl der Große und Papst Leo III. in Paderborn, Ausst. Kat., hg. von Christoph Stiegemann und Matthias Wemhoff, 2 Bde., Mainz 1999 (mit umfassender Literaturliste)


Literaturliste:

Grundlagenliteratur

Karl der Große. Werk und Wirkung, Ausst. Kat., hg. von Wolfgang Braunfels, Dietrich Kötzsche und Georg Mörsch, Aachen 1965
Karl der Große. Lebenswerk und Nachleben, hg. von Wolfgang Braunfels, Bd. 1-4, Düsseldorf 1965-67 (insb. Bd. 3, Karolingische Kunst)
Erna Patzelt: Die karolingische Renaissance, Graz 1965
Wolfgang Braunfels: Die Welt der Karolinger und ihre Kunst, München 1968
Jean Hubert, Jean Porcher, W. Fritz Volbach: Die Kunst der Karolinger. Von Karl dem Großen bis zum Ausgang des 9. Jh., München 1969 (Universum der Kunst)
Wilhelm Messerer: Karolingische Kunst, Köln 1973
Hermann Fillitz: Das Mittelalter I, Frankfurt/M./Berlin/Wien 1985 (Propyläen Kunst-geschichte)
794 - Karl der Große in Frankfurt am Main. Ein König bei der Arbeit, Ausst. Kat., hg. von Rainer Koch, Frankfurt/Sigmaringen 1994
Heinrich Klotz: Geschichte der Deutschen Kunst. Mittelalter 600-1400, München 1998
799. Kunst und Kultur der Karolingerzeit. Karl der Große und Papst Leo III. in Paderborn, Ausst. Kat., hg. von Christoph Stiegemann und Matthias Wemhoff, 2 Bde., Mainz 1999 (mit umfassender Literaturliste)
Kunibert Bering: Kunst des frühen Mittelalters, Stuttgart 2002 (Reclam Kunst-Epochen, Bd. 2)
Bruno Reudenbach (Hg.): Karolingische und Ottonische Kunst, München u. a. 2009 (Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland, Bd. 1)

Architektur

(vgl. auch die Literaturangaben in: Hans Erich Kubach 1986, S. 199ff; Bernhard Schütz 1989, S. 559ff)
Kenneth John Conant: Carolingian and Romanesque Architecture. 800 - 1200, Harmondsworth 1959 (Pelican History of Art, Neudruck 1993)
Hans Erich Kubach, Albert Verbeek: Romanische Baukunst an Rhein und Maas, Bd. 1-4, Berlin 1976-89
Hans Erich Kubach: Romanik, Stuttgart 1986 (Weltgeschichte der Architektur)
Bernhard Schütz, Wolfgang Müller: Deutsche Romanik. Die Kirchenbauten der Kaiser, Bischöfe und Klöster, Freiburg/Basel/Wien 1989

Buchmalerei

Adolph Goldschmidt: Die deutsche Buchmalerei, Bd. 1, Die karolingische Buchmalerei, München 1928
Wilhelm Köhler, Florentine Mütherich: Die karolingischen Miniaturen, Bd. 1-6 und Abbildungs-Bde., Berlin 1930-94
Carl Nordenfalk, André Grabar: Die großen Jahrhunderte der Malerei. Das frühe Mittelalter vom vierten bis zum elften Jahrhundert, Genf 1957
Walter Otto: Die karolingische Bilderwelt, München 1957
Hubert Schrade: Vor- und frühromanische Malerei. Die karolingische, ottonische und frühsalische Zeit, Köln 1958
Roger Hinks: Carolingian Art. A Study of Early Medieval Painting and Sculpture in Western Europe, Michigan 1962
C. R. Dodwell: Painting in Europe 800-1200, Harmondsworth 1971 (Pelican History of Art)
Florentine Mütherich, Joachim E. Gaehde: Karolingische Buchmalerei, München 1979
Otto Pächt: Buchmalerei des Mittelalters. Eine Einführung, München 1984
Ernst Günther Grimme: Die Geschichte der abendländischen Buchmalerei, Köln 1985
Carl Nordenfalk: Die Buchmalerei im Mittelalter, Tübingen 1988
Christine Jakobi: Buchmalerei. Ihre Terminologie in der Kunstgeschichte, Berlin 1991
Claudia List, Wilhelm Blum: Buchkunst des Mittelalters. Ein illustriertes Handbuch, Stuttgart, Zürich 1994

Elfenbein- und Goldschmiedekunst, Mosaiken, Bronzeplastik

(vgl. auch die Literaturangaben in: Wolfgang Fritz Volbach 1976, S. 11ff;Eugen von Philippovich 1982, S. 466ff)
Adolph Goldschmidt: Die Elfenbeinskulpturen, Bd. 1-4, Berlin 1914-26
Geschichte des Kunstgewerbes aller Zeiten und Völker, hg. von H. Th. Bossert, Bd. 1-6, Berlin 1928-35 (insb.: Bd. 5: Peter Metz: Das Kunstgewerbe von der Karolingerzeit bis zum Beginn der Gotik, S. 197ff)
Peter Lasko: Ars Sacra: 800-1200, Harmondsworth 1972 (Pelican History of Art)
Wolfgang Fritz Volbach: Elfenbeinarbeiten der Spätantike und des frühen Mittelalters, Mainz 1976 (Kataloge Vor- und Frühgeschichtlicher Altertümer, Bd. 7)
Eugen von Philippovich: Elfenbein, München 1982
Joachim Poeschke: Mosaiken in Italien 300-1300, München 2009
Ernst Günther Grimme: Bronzebildwerke des Mittelalters, Darmstadt 1985

 

 

 

 

Italienisch-Sprachkurs 1A + 1B

Concetta Pelella
Montag, 16.00 - 18.15 Uhr
Freitag, 11.30 - 13.45 Uhr

(Beginn: 17. Oktober bzw. 21. Oktober 2011)

Buch zum Sprachkurs:
un giorno in Italia 1 Bonacci editore ISBN 9788875733742
Bitte ab der 1. Unterrichtsstunde dabei haben!

Übung: Grundlagen der Fotografie

Übung: Grundlagen der Fotografie

Bernd Seeland, Fotografenmeister
Christoph Engel, Dipl.-Des. (FH)

Workshop als Kompaktwoche

13.02. – 17.02.2012
10.00h – ca. 17.00
Zentrale Fotowerkstatt

Beschreibung:

In der Veranstaltung werden in einem ersten Teil die theoretischen und praktischen Grundlagen der Fotografie anhand praktischer Übungen mit verschiedenen Kameraformaten und -systemen vermittelt. Der theoretische Teil umfasst sowohl die Geschichte der Fotografie, die Grundlagen der Fototechnik als auch die Analyse fotografischer Bilder sowie eine Anleitung zum Verstehen der Wirkungsweisen in der Fotografie. Der praktische Teil gibt einen Überblick über die verschiedenen Kamerasysteme, die Bildgestaltung, der Einsatz vom Licht, Labortechniken sowie den Umgang mit digitalen Bilddateien und das Basiswissen in der elektronischen Bildbearbeitung.
Der zweite Teil der Veranstaltung behandelt die konkrete Auseinandersetzung mit einer künstlerischen Position in der Fotografie in Form eines Kurzreferates und der Ausarbeitung einer eigenen praktischen Fotoarbeit.

Literatur:

Stephen Shore, Das Wesen der Fotografie
Phaidon, Berlin 2009
Robert Hirsch, Mit der Kamera Sehen.
Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, 2008
Ernst A. Weber, Fotopraktikum
Birkhäuser-Verlag, Basel, 1986

Mögliche Scheine:

2 ECTS-Punkte

Anmeldung:

ab Mittwoch, 16. November 2011, 9.30 Uhr, persönlich bei der Zentralen Fotowerkstatt, Geb. 20.40, UG, Raum  -102