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Prof. Dr. Ulrich Schulze

Sprechstunden: Mittwoch, 9.00 - 9.30 Uhr, Anmeldung bitte beim Sekretariat!
Raum: 1. OG, Zi. Nr. 125
Tel.: +49 721 608 43773
ulrich schulzeFtz7∂kit edu

Englerstraße 7, Geb. 20.40
D - 76131 Karlsruhe


Vita

12. Juli 1951

Geboren in Varel/Oldenburg, aufgewachsen in Braunschweig

Mai 1970

Abitur

1971-1975

Pädagogikstudium an der Pädagogischen Hochschule in Braunschweig

1975-1978

Studium der Sozialarbeit an der Fachhochschule für Sozialwesen Braunschweig-Wolfen­büttel

März 1978

Staatliche Abschlussprüfung als Sozialarbeiter

1974-1979

Erziehungshelfer, Berufs­an­er­ken­nungsjahr im Jugendamt und Jugendfreizeitheim Sach­sen­damm,
dann Leiter dieser Einrichtung

1980-1982

Studienaufenthalt in den USA­: New York, Norfolk/Virginia, Cleveland/Ohio, Los Angeles, San Francisco

1982-1983

Sozialarbeiter im Sozialamt der Stadt Braunschweig

1984-1989

Studium der Kunstgeschichte an der Philipps-Universität in Marburg, Nebenfä­cher Christ­li­che Archäologie und
Germanistik, ­daneben Klassische Archäologie, Philosophie und Geschichte

1987-1989

Promotionsstipendium der Hessischen Graduiertenförderung von Nachwuchswis­sen­schaft­lern

1988

Vom DAAD geförderte Studien an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut) in Rom und in Venedig

Dezember 1989

Vorlage der Dissertation - Titel: "Brunnen im Mittelalter. Politische Ikonographie der Kom­mu­nen in Italien",
Betreuer Prof. Dr. Hans-Joachim Kunst, Zweitgutachter Prof. Dr. Hein­rich Klotz 
Note: "mit Auszeichnung" („summa cum laude“)

Mai 1990

Rigorosum - Endnote "mit Auszeichnung" („summa cum laude“)

Juli 1990 - Januar 1993

Zweijähriges Volontariat, danach Werkvertrag am Westfälischen Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte Münster

Februar 1993 - Januar 1996

Wissenschaftlicher Referent am Landesmuseum Münster

April 1991 - Juli 1995

Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte an den Fachbereichen Design und Architektur der Fach­hoch­schu­le Mün­ster

ab November 1995

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent von Hans Belting am Fachbereich Kunstwissenschaft
und Medientheorie der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Juli 2001

Habilitation an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe Habilitationsschrift ­„Überformung.
Johann Conrad Schlaun und das Konzept der Resi­denz Münster“ - Habilitationsvortrag „Theater, Bühne, Licht. Reformen der Jahrhundertwende“ 

Antrittsvorlesung: „Memoriastrategien eines königlichen Bauherrn. Philipp II. und der Escorial“

April 2003

Berufung auf die C-3-Professur für Kunstgeschichte an der Fakultät für Architektur an der Universität Karlsruhe (jetzt KIT)

   

Forschungsschwerpunkte

- Architekturgeschichte mit Schwerpunkten Mittelalter/Italien, 16. Jahrhundert7Italien, Spanien, 17. und 18. Jahrhundert
  Deutschland, Frankreich und Italien

- Architektur und Design der Jahrhundertwende in Deutschland

- Architekturtheorie der Frühen Neuzeit

- Architektur und Zeremoniell in der Frühen Neuzeit

- Raumprobleme in der bildenden Kunst

Schriften

1.         Ruinen gegen den konservativen Geist - ein Bildmotiv bei Caspar David Friedrich, Wernersche Verlagsgesellschaft Worms 1987 

2.         Triumph und Apokalypse - Anfänge venezianischer Herr­schafts‑ und Rechts­ikono­graphie, in: Marburger Jahrbuch 22, 1989 (Festschrift H.-J. Kunst), Seite 181-192 

3.         Verlorene Paradiese im Fegefeuer des Krieges. Franz Marc, Geburt der Pferde, Münster 1991 (=Das Kunstwerk des Monats Juni 1991, West­fälisches Landes­museum für Kunst und Kultur­ge­schichte Münster) 

4.         Melchior Lechters „Orpheus“: ein musikalisches Drama, Münster 1992 (=Das Kunstwerk des Monats April 1992, West­fälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturge­schichte Münster) 

5.         „Natura Mensura Ars“. Das Zeichenbe­steck von Franz Arnold Boner (1723-1831), Bauinspektor Johann Conrad Schlauns am Residenzschloß zu Münster, Münster 1992 (=Das Kunst­werk des Monats Januar 1993, West­fälisches Landesmuseum für Kunst und Kultur­ge­schichte Münster) - mit Florian Matzner 

6.         Begleitheft zur Ausstellung „Ent­artete deutsche Bild­hauer“, Münster 1992, 2. Auflage Duisburg 1992 - mit Florian Matzner 

7.         Der mythische Brunnen in Telgte, Sonderbeilage zu: Stadt Telgte. Doku­men­tation Altstadt. Gestaltet, erhalten, erneuert, Hrsg. Stadt Telgte 1992 

8.         Formen für Reformen. Henry van de Veldes Theaterarchitek­tur, in: Aus­stellungs­katalog „Henry van de Velde. Ein europäischer Künstler“, Wienand Verlag Köln 1992 

9.         Lust zum Untergang, in: Ausstellungskatalog „1910. Halbzeit der Moder­ne. Van de Velde, Behrens, Hoffmann und die anderen“, Verlag Gerd Hatje Stuttgart 1992 

10.       Der Auftritt der Moderne, in: Ausstellungskata­log „1910. Halbzeit der Moderne. Van de Velde, Behrens, Hoffmann und die anderen“, Verlag Gerd Hatje Stuttgart 1992 

11.       Texte zum Bildteil des Ausstellungs­katalog „1910. Halbzeit der Moderne. Van de Velde, Behrens, Hoffmann und die anderen“, Verlag Gerd Hatje Stuttgart 1992 

12.       Das „Martyrium des Hl. Mauritius“. Zum Verhältnis von Altarbild und Ölskizze bei Jan Boeckhorst, in: Westfalen, Bd. 68, Jg. 1990, S. 141-151 

13.       Barocke Pyromanen, in: Herbstschrift '93. Eine Nomadologie der Neunzi­ger: „Die großen Gefühle“, 4.Jg., Juni 1993, Hg. steirischer herbst, Graz, S.21-24 

14.       Brunnen im Mittelalter - politische Ikonographie der Kommunen in Italien, Diss. Frankfurt 1994 

15.       „... die schönste Wohnung von Münster.“ C. A. Vagedes-Bauten zur Zeit Für­stenbergs, in: Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Mün­sterland, Nr. 2, 1995 

16.       Barock in Westfalen. Ein Reiseführer, Münster 1995 - mit Florian Matzner 

17.       Jagdschloß Clemenswerth, in: Ausstellungskatalog „Johann Conrad Schlaun. Ar­chitek­tur des Spätba­rock in Europa“, (Hrsg. Klaus Bußmann, Florian Matzner, Ulrich Schulze), Stuttgart 1995 

18.       Die Residenz in Münster, in: Ausstellungskatalog „Johann Conrad Schlaun. Ar­chitek­tur des Spätba­rock in Europa“, (Hrsg. Klaus Bußmann, Florian Matzner, Ulrich Schulze), Stuttgart 1995 

19.       Johann Conrad Schlaun (1695-1773). Das Gesamt­werk, 2 Bände, Stuttgart 1995 - mit Florian Matzner 

20.       Auferstanden aus Ruinen. Die romantische Ruinenarchitektur als Zeugnis deutschen Geschichtssinns, in: Piper, Ernst,Schoeps, Julius H. (Hrsg.), Bauen und Zeitgeist. Ein Längsschnitt durch das 19. und 20. Jahrhundert, Birkhäuser 1998 

21.       Überformung. Johann Conrad Schlaun und das Konzept der Resi­denz Münster, als Habilitationsschrift im Juli 2000 bei der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe eingereicht 

22.       Philipp II. und die Politik des Todes im Escorial, in: Quel Corps? Eine Frage der Repräsentation, Hans Belting, Dietmar Kamper (Hrsg.), München 2002 

23.       Ulrich Schulze: Kleine Häuser. Einführung zur Beitragsreihe analytischer Arbeiten, in: ach, Egon, die Zeitung vom Lehrstuhl Gebäudelehre und Entwerfen, Universität Karlsruhe, 11, Sep-Okt 2004, S. 5-7           
Tina Schramm: Philip Johnsons Wohnlandschaft in New Canaan, 12, S. 2-3
Mona Mahall: Giulio Pippi Romanos eigenes Wohnhaus in Mantua, 10, S. 6-9
Vera Stehle: Haus Rüschhaus in Münster, 13/14, S. 13-20 

24.       Zuschauer und Mitspieler, in: Der Architekt, 5-6, Juli 2004. S. 36-38 

25.       Stadtplanung in Karlsruhe – Paradigmenwechsel?, in: Kunst und Architektur in Karlsruhe. Festschrift für Norbert Schneider, Katharina Büttner, Klaus Garber (Hrsg.), Karlsruhe 2006, S. 23-32

26.       Annas Haus. Raum und Bewegung bei Giotto und Josef Frank, in: Mit verbundenen Augen durch ein wohlgebautes Haus, Alban Janson und Angelika Jäkel (Hrsg.), Frankfurt, Berlin u.a. 2007, S. 56-67 

27.       Preface of The Artistic Legacy of Le Corbusier’s Machine à Habiter, Anna Novakov, Elisabeth Schmidle (Hrsg.), Lewiston, New York 2008 

Herausgeberschaft

1.         Ausstellungskatalog „Johann Conrad Schlaun. Ar­chitek­tur des Spätba­rock in Europa“, (Hrsg. Klaus Bußmann, Florian Matzner, Ulrich Schul­ze), Stutt­gart 1995 

2.         Beiträge zu Kunst und Medientheorie. Projekte und Forschungen an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe,
            Stuttgart 2000 – mit Hans Belting

Laufende Projekte

- Residenzen: Architektur und Zeremoniell

- Raumprobleme in der bildenden Kunst