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Erschließung des Nachlasses von Myra Warhaftig

Leben und Werk der deutsch-israelischen Architektin und Bauhistorikerin Myra Warhaftig (1930–2008) waren geprägt von der engagierten Auseinandersetzung mit zwei Themengebieten: Seit Ende der 1960er Jahre erforschte Warhaftig die Wechselwirkung von Wohnraumkonzepten und Frauenemanzipation. Ihre Theorien zur Realisierung emanzipatorischer Wohnformen konnte sie im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1986 in Berlin auch baulich umsetzen.

Vor allem aber widmete sie sich seit Beginn der 1980er Jahre der Erforschung und Dokumentation von Leben und Werk deutscher jüdischer Architekten des 20. Jahrhunderts. Ihr Nachlass gibt Zeugnis von den intensiven Recherchen und der umfassenden Sammeltätigkeit Warhaftigs zu diesem Thema.

In Kooperation mit dem Südwestdeutschen Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) wird der Nachlass Myra Warhaftigs ab Juni 2013 erschlossen; Ziel des Projekts ist neben der Erfassung und dem Erhalt des Materials auch die inhaltliche Auswertung im Hinblick auf künftige Forschungsvorhaben.

Die Erschließung des Nachlasses von Myra Warhaftig wird gefördert durch die Sabine-Hagemann-Stiftung.


Leitung:
Prof. Dr. Martin Papenbrock