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Behling, Lottlisa

* 15.07.1909 in Pommern, † 1989 Neustetten, Landkreis Tübingen. Studium in Greifswald, Halle/Saale und Berlin. 1937 Promotion in Berlin (Dissertation: Das ungegenständliche Bauornament der Gotik. Versuch einer Geschichte des Maßwerks), Anstellung Staatliche Museen zu Berlin, seit 1946 Lehrauftrag für mittelalterliche Kunst und Ornamentik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 1948 Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin unter der Bedingung einer Rückhabilitierung nach Jena (Gutachter Paul Frankl, Gastprofessor an der Humboldt-Universität Berlin), seit 1948 stellv. Direktorin und Leiterin des kunstgeschichtlichen Instituts in Jena, 1953 Professur mit Lehrauftrag, 1958 Ausreise aus der DDR, Lehrauftrag an der Universität Erlangen, 1960 Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München.

Publikationen 1945-55:

  • Triumphkreuzgruppe der Danziger Marienkirche von 1517, ein Werk Meister Pauls von Danzig, in: Kunst, 1/1948, S. 36-47.

  • Eine Jüngste-Gerichts-Darstellung und ein Tumbengrab aus der Parlerwerkstatt in Thüringen, in: Zeitschrift für Kunstwissenschaft, 2/1948 (1/2), S. 9-14.

  • Zur Engeldarstellung in der deutschen Kunst um 1000, in: Beiträge zur christlichen Philosophie, 1950 (6), S. 25-37.

  • Die Passionstafeln vom Hochaltar der Predigerkirche zu Erfurt, in: Zeitschrift für Kunst, 4/1950 (3), S. 188-204.

  • Die „Schöne Madonna“ von Arnstadt, in: Die Kunst und das schöne Heim, 48/1950 (11), S. 405-408.

  • Der Hausbuchmeister – Erhard Rewich, in: Zeitschrift für Kunstwissenschaft, 5/1951 (3/4), S. 179-180.

  • Symmetrieprobleme in der bildenden Kunst, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 2/1952-53, S. 125-153.

  • Die Freiberger Tulpenkanzel, eine Blume der Spätgotik. Ein Beitrag zum gegenständlichen Ornament der Spätgotik, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe, 3/1953-54 (4/5), S. 471-77.

  • Die Freiberger Tulpenkanzel, ein Gewächs der Spätgotik, in: Die Kunst und das schöne Heim, 52/1954 (6), S. 211-213.

  • Die klugen und die törichten Jungfrauen zu Magdeburg. Nachträge und Ergänzungen zur Erforschung der Magdeburger Skulpturen, in: Zeitschrift für Kunstwissenschaft, 8/1954 (1/2), S. 19-42.

  • Die Handzeichnungen des Mathis Gothart Nithart genannt Grünewald. Weimar 1955.

Literatur:

Bearbeitet von Annabell Hurle und Laura Windisch