Seminar: Griechische Artifices und ihr Vermächtnis. Antike Quellen und Rezeptionsfälle ab der Frühen Neuzeit

Inhalt

Das Leben altgriechischer Maler und Bildhauer, wie Apelles, Phidias oder Lysipp, sowie von Malerinnen wie Timarete, Eirene oder Kalypso ist nur fragmentarisch erhalten. Durch quellenkritische Arbeit werden nach und nach Sagen von Taten unterschieden: Griechische Artifices bekommen ihre Stimme zurück. Doch diese genossen bereits in der Renaissance große Beachtung. Im Mittelpunkt des Seminars steht eine frühere Aufwertung der Künstlerfigur als bisher angenommen. Die Überlieferung von Leben und Sagen griechischer Artifices befeuerte das antiquarische Interesse der Renaissance, sorgte für einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung des Humanismus und regte eine selbstbewusste Kunstproduktion an, deren Analyse wir uns im Seminar widmen werden.

VortragsspracheDeutsch