Vorlesung | Lecture: Licht, Bewegung, Rhythmus: das Kino in der europäischen Kunst der 1920er und 1930er Jahre | Light, Movement, Rhythm: The Cinema in European Art of the 1920s and 1930s
Prof. Dr. Barbara Filser
Dienstag, 17.30 - 19 Uhr
1. Termin: 21.4.2026
Egon-Eiermann-Hörsaal
Die Vorlesung findet in deutscher Sprache statt. Relevante Literatur liegt größtenteils auf Englisch vor.
The lecture is held in German; relevant literature is mostly in English.
In den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts stand das noch junge Medium des Films für das moderne großstädtische Leben. Besonders Künstler der Avantgarde wurden vom Kinofieber erfasst. Dadaisten, Kubisten und Surrealisten ließen sich künstlerisch wie literarisch vom populären Kino inspirieren. Einige Künstler aber begannen selbst mit Film zu experimentieren, darunter Marcel Duchamp, Fernand Léger, Man Ray und Hans Richter. Auch Filmemacher:innen wie René Clair oder Germaine Dulac arbeiteten die grundlegenden Komponenten des Mediums heraus: Licht, Bewegung, Rhythmus. Die Vorlesung spürt der damaligen Faszination für das Kino in künstlerischen Kreisen insbesondere in Frankreich nach.
In the first decades of the 20th century film was still a young medium and represented modern cosmopolitan life. The cinema was particularly popular among artists of the avant-garde. Dadaists, Cubists, and Surrealists took inspiration from popular cinema for their art and their writings. Some artists, however, began to experiment with filmmaking themselves, among them Marcel Duchamp, Fernand Léger, Man Ray, and Hans Richter. Filmmakers like René Clair and Germaine Dulac also explored the basic components of the medium: light, movement, rhythm. The lecture investigates artists’ fascination with cinema in the 1920s and 1930s especially in France.
Seminar: Neue Sachlichkeit: die Kunst der Weimarer Republik | New Objectivity: The Art of the Weimar Republic
Prof. Dr. Barbara Filser
Donnerstag, 11.30 - 13 Uhr
1. Termin: 23.4.2026
Seminarraum Kunstgeschichte
Englischkenntnisse sind notwendig, da grundlegende Literatur zum Teil in englischer Sprache vorliegt.
Die Kunst in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Machtergreifung durch die Nationalsozialisten war geprägt von der Hinwendung zu einer nüchternen Bestandsaufnahme der Wirklichkeit. Gustav Hartlaub, der Direktor der Kunsthalle Mannheim, prägte dafür 1925 den Begriff Neue Sachlichkeit. Erfasst wurden damit sowohl die „Sozialkritiker wie Grosz, Scholz, Schlichter“, so ein zeitgenössischer Kritiker Hartlaubs gleichnamiger Ausstellung, als auch die „friedlich-idyllischen Zustandsmaler von der Art der Kanoldt und Schrimpf“ (Paul Ferdinand Schmidt, 1925). Im Seminar widmen wir uns Beispielen der neusachlichen Kunst im Kontext ihrer von politischen, wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Umwälzungen bestimmten Zeit.
German art from the period after the First World War to the National Socialists’ seizure of power was dominated by a turn towards a sober depiction of reality. For this new development, Gustav Hartlaub, director of the Kunsthalle Mannheim, coined the term New Objectivity in 1925. His description encompasses both “the social critics such as Grosz, Scholz, Schlichter,“ in the words of a contemporary critic of Hartlaub’s eponymous exhibition, and „painters of peaceful, idyllic states in the manner of Kanoldt and Schrimpf“ (Paul Ferdinand Schmidt, 1925). In our seminar, we are going to look at examples of the art of the New Objectivity in the context of its time, marked by political, economical, technological, and social upheavals.
Seminar: Angegriffene Bilder: Bildersturm, Vandalismus, Denkmalsturz, Iconoclash | Attacked Images: Iconoclasm, Vandalism, Iconoclash
Prof. Dr. Barbara Filser
Donnerstag, 15.45 - 17.15 Uhr
1. Termin: 23.4.2026
Seminarraum Kunstgeschichte
Englischkenntnisse sind notwendig, da grundlegende Literatur zum Teil in englischer Sprache vorliegt.
Vor wenigen Jahren gingen Bilder durch die internationalen Medien, die zeigten, wie die Bronzestatue des Sklavenhändlers Edward Colston im britischen Bristol von einer Menschenmenge von ihrem Sockel gezogen und im Hafen versenkt wurde. Solche tätlichen Angriffe auf Bilder und Bildwerke haben eine lange Geschichte, wobei die Beschädigung oder Vernichtung aus unterschiedlichen Beweggründen erfolgt – religiösen, politischen oder ästhetischen, manchmal auch reiner Zerstörungslust. Neben Fallbeispielen aus unterschiedlichen Epochen und Zusammenhängen diskutieren wir im Seminar die Implikationen von Begriffen wie Bildersturm, Denkmalsturz, Vandalismus und Iconoclash.
A couple of years ago, the statue of slave trader Edward Colston was toppled during a protest march in Bristol and then dumped into the harbor basin. Images of the event garnered worldwide attention. Such attacks on images and statues have happened throughout history and the motives for damaging or destroying images have been manifold – political, religious, aesthetic, sometimes also simply destructive urges. In the seminar we are going to discuss case studies from different eras and contexts, and also what the terms used to describe them, like iconoclasm, vandalism, or iconoclash, imply.
Seminar: Malerei trifft Fotografie: Das Werk des Künstlers Gerhard Richter | Painting Meets Photography: The Work of Artist Gerhard Richter
Apl. Prof. Dr. Dr. Erna Fiorentini
Dienstag, 15.45 - 17.15 Uhr
1. Termin: 21.4.2026
Seminarraum Kunstgeschichte
Die Teilnahme an der ersten und letzten Seminarsitzung ist verpflichtend!
Anhand verschiedener Werkgruppen lernen wir den Werdegang des Künstlers Gerhard Richter kennen, seine Motivation und Intention sowie die Prinzipien, die seine Bildproduktion leiten. Richters eigentümliche Verwendung fotografischer Techniken für seine Malerei wirft Fragen zur Bedeutung von Realität, Objektivität und Geschichte in Richters Bildern und Bildprozessen sowie zu seinem Verständnis von Abstraktion auf, außerdem stellen sich Fragen zu seiner Auffassung von Wahrnehmung und Empfindung, bezogen auf den natürlichen Raum wie auch auf das Bild. All dies hat Konsequenzen für die politische Position seiner Kunst.
Through various groups of works, we learn about the career of artist Gerhard Richter, his motivation and intention, and the principles that guide his image production. Richter's idiosyncratic use of photographic techniques in his painting raises questions about the meaning of reality, objectivity, and history in Richter's images and pictorial processes, as well as his understanding of abstraction. It also raises questions about his conception of perception and sensation in relation to natural space as well as to the image. Tall of this has consequences for the political position of his art. You can contribute in English (discussion, abstract, presentation, written paper).
Seminar: Foto / Landschaft: Dokumentation, Kritik, Ästhetik von den Anfängen bis heute | Photo / Landscape. Documentation, Criticism, Aesthetics from the Beginnings to the Present Day
Apl. Prof. Dr. Dr. Erna Fiorentini
Dienstag, 14 - 15.30 Uhr
1. Termin: 21.4.2026
Seminarraum Kunstgeschichte
Die Teilnahme an der ersten und letzten Seminarsitzung ist verpflichtend!
Wie stehen Landschaft und Fotografie zueinander? Im Seminar stellen wir diese Frage anhand der Landschaftsfotografie als einer Bildpraxis und eines Bildgenres, die schwer zu erfassen sind. Wir wollen untersuchen, welche Begriffe für die Landschaftsfotografie wichtig sind (Realismus, Wirklichkeit, Schönheit?), welche Typen von Landschaftsfotografie es gibt und in welchen Feldern sich Landschaftsfotografie auswirkt. Wir werten dabei Phänomene der Landschaftsfotografie in verschiedenen Bildsystemen aus (in der Kunst und der Wissenschaft, im Militärwesen, in der Reise- und Alltagskultur...) und nehmen als Arbeitskoordinaten den dokumentarischen Anspruch der Landschaftsfotografie, ihre kritische Funktion und ihre ästhetische Aussage.
How do landscape and photography relate to each other? In this seminar, we will explore this question using landscape photography as an image practice and a genre that is difficult to define. We will examine which concepts are important for landscape photography (realism, reality, beauty?), which types of landscape photography exist, and in which fields landscape photography has an impact. We will evaluate phenomena of landscape photography in various image systems (in art and science, in the military, in travel and everyday culture...) and take as our working coordinates the documentary claim of landscape photography, its critical function, and its aesthetic statement. You can contribute in English (Abstract and presentation, discussion, and written paper).
Seminar: Das ZKM und seine Sammlung: Ein Seminar zur Ausstellung The Story That Never Ends | The ZKM and Its Collection: A Seminar on the Exhibition The Story That Never Ends
Erec Gellautz, M.A.
Termine:
24.4., 8.5., 15.5., 22.5., 5.6., 12.6., 19.6.26, jeweils 13-16.15 Uhr
ZKM
Medienkunst ist oft beweglich, leuchtend, interaktiv. Zugleich kann sie poetisch, berührend und rätselhaft wirken und dazu anregen, Wahrnehmung, Zeit- und Körpererfahrung neu zu denken. Als eine der weltweit wichtigsten Institutionen an der Schnittstelle von Kunst und neuen Technologien ermöglicht das ZKM in Karlsruhe, zentrale Strömungen und historische Kontexte der Medienkunst vor den Originalen zu studieren. Anlass bietet die Ausstellung The Story That Never Ends mit Highlights aus der Sammlung. Den Themensetzungen der Ausstellung folgend befassen wir uns mit der Geschichte und Theorie der Medienkunst und lernen auch Herausforderungen ihrer Erhaltung kennen. Gespräche mit Kurator:innen, Verantwortlichen der Sammlung und Expert:innen aus dem Video-Labor des ZKM ergänzen das Seminar. Welche Rolle übernehmen wir in der niemals endenden Geschichte der Medienkünste?
Media art is often kinetic, luminous, and interactive. At the same time, it can be poetic, affecting, and enigmatic, inviting us to rethink perception, temporality, and bodily experience. As one of the world’s leading institutions at the intersection of art and new technologies, ZKM | Karlsruhe offers the opportunity to study key movements and historical contexts of media art in front of the original works. The seminar is anchored in the exhibition The Story That Never Ends, which presents highlights from the collection. Guided by the exhibition’s thematic framework, we will examine the history and theory of media art and address questions of preservation. Conversations with curators, collection managers, and experts from the ZKM video lab will complement the seminar. What role do we play in the never-ending story of media art?
Kolloquium für Bachelorstudierende, Magistranden*Innen und Doktorand*Innen | Colloquium
Prof. Dr. Barbara Filser
Prof. Dr. Oliver Jehle
Apl. Prof. Dr. Martin Papenbrock
Donnerstag, 14.00 - 15.30 Uhr
1. Termin: 23.4.2026
online
Als offene Werkstatt ist das Kolloquium gedacht, da wir uns gemeinsam den Themen der entstehenden Bachelor-, Masterarbeiten sowie Dissertationen widmen: In jedem Stadium der jeweiligen Qualifikationsschrift können Arbeiten vorgestellt und im Plenum diskutieren werden. Das Kolloquium steht interessierten Studierenden jeden Semesters offen, so dass sie sich bereits während des Bachelorstudiums mit den Praktiken forschenden Studierens vertraut machen können. Um eine gemeinsame Ausgangsbasis zu haben, werden von den Vortragenden ausgewählte Texte im Vorfeld zur Verfügung gestellt.
The colloquium is intended as an open workshop, as we jointly devote ourselves to the topics of the emerging bachelor's and master's theses as well as dissertations: At every stage of the qualification thesis, work can be presented and discussed in plenary. The colloquium is open to all interested students, so that they can familiarize themselves with research-based studies during their bachelor's degree. In order to have a common starting point, selected texts are made available by the speakers in advance.
Tagesexkursion: Neue Sachlichkeit und modernes Leben in der Kunsthalle Mannheim | Day Excursion: New Objectivity and modern life at the Kunsthalle Mannheim
Prof. Dr. Barbara Filser
Termin wird in Kürze bekanntgegeben
Wir besuchen die Kunsthalle Mannheim, die einen größeren Bestand an Werken der Neuen Sachlichkeit aus der hauseigenen Sammlung präsentiert. Angeknüpft wird damit an das Jahrhundertjubiläum der Ausstellung des damaligen Direktors Gustav F. Hartlaub im Jahr 1925, durch die die figurative Kunst im Deutschland der 1920er Jahre ihren Namen erhielt. Ebenfalls aus Beständen der Kunsthalle Mannheim stammen die grafischen Arbeiten, die in der Ausstellung „La Vie moderne. Grafiken von Manet bis Picasso“ zu sehen sind. Der Blick der französischen Avantgarde auf das Leben zwischen 1870 und 1918 und die Kunst der Neuen Sachlichkeit zeichnen das Bild einer an Umwälzungen und Verwerfungen reichen Zeit.
We are going to visit the Kunsthalle Mannheim, which presents works from their large holdings of the post-expressionist art of the New Objectivity movement. This special presentation follows the centennial of the eponymous show organized in 1925 by the Kunsthalle Mannheim’s then director, Gustav F. Hartlaub, which introduced the term figurative art in 1920s Germany became known as. Another exhibition, showing French avant-garde graphic art from Manet to Picasso, also draws on the Kunsthalle’s own collection. Together, “La vie moderne” and the art of New Objectivity paint the picture of a fractious and turbulent era.
Tagesexkursion: Kunst der Weimarer Republik im Lenbachhaus, München | Day Excursion: Art of the Weimar Republic at the Lenbachhaus, Munich
Prof. Dr. Barbara Filser
Termin wird in Kürze bekanntgegeben
Wir besuchen die Ausstellung „Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik“ (12. Mai bis 27. September 2026), die sich der Kunst jener wechselvollen Jahre über „konkrete Geschichten und greifbare Details“, so die Ankündigung, annähert. Eine weitere Station wird voraussichtlich die Sammlungspräsentation von Werken aus der Neuen Pinakothek unter dem Titel „Von Turner bis Van Gogh“ in den Räumen der Alten Pinakothek sein.
We are going to visit the exhibition „A Long-Distance Call. Scenes from the Weimar Republic“ (May 12 to September 27, 2026) which approaches the art of these turbulent years through “specific stories and tangible details,” according to the announcement. The presentation of works from the permanent collection of the Neue Pinakothek at the Alte Pinakothek, entitled “From Turner to Van Gogh,” is also on the agenda.
Tagesexkursion: KI in der Kunst in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main | Day excursion: AI in Art at the Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main
Prof. Dr. Barbara Filser
Termin wird in Kürze bekanntgegeben
Wir besuchen „The World Through AI“ (11. Juni bis 20. September 2026) im temporären Quartier der Schirn Kunsthalle im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Die große Sommerausstellung der Schirn, die in Zusammenarbeit mit dem Jeu de Paume in Paris entstanden ist, zeigt etwa 40 Arbeiten von 25 Künstler:innen, die sich mit Künstlicher Intelligenz aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen und damit ein hochaktuelles und -brisantes Thema aufgreifen.
We are going to visit „The World Through AI“ (June 11 to September 20, 2026) at the Schirn Kunsthalle’s temporary quarters in Frankfurt’s Bockenheim district. The Schirn’s major summer exhibition, organized in collaboration with Jeu de Paume in Paris, is going to showcase around 40 works by 25 artists which explore Artificial Intelligence from a variety of perspectives and thus address a highly topical and urgent issue.
Exkursion | Excursion: Künstlerkolonie im Teufelsmoor: Worpswede | Artists’ Colony in the Moor: Worpswede
Prof. Dr. Barbara Filser
Termin wird in Kürze bekanntgegeben
Anlässlich des 150. Geburtstages Paula Modersohn-Beckers führt unsere Exkursion an den Ort, der eng mit ihrem Namen verbunden ist: die Künstlerkolonie Worpswede. Zu den Künstler:innen, die sich Ende des 19. Jahrhunderts im Teufelsmoor unweit von Bremen ansiedelten, zählten u.a. auch Heinrich Vogeler, Fritz Overbeck, Clara Westhoff, Otto Modersohn und Rainer Maria Rilke. Angezogen wurden sie von der weiten Landschaft, den Birkenalleen, dem besonderen Licht, aber auch der Vorstellung eines einfacheren, naturverbundenen Lebens. In Worpswede, Fischerhude und Bremen erkunden wir das Schaffen ehemaliger Bewohner:innen der Künstlerkolonie und die Bedeutung, die ihre heute berühmteste Vertreterin für nachfolgende Künstlerinnen hatte und hat.
On the occasion of Paula Modersohn-Becker’s 150th birthday, we are going to visit the place that is closely associated with her name: the artists’ colony at Worpswede. Heinrich Vogeler, Fritz Overbeck, Clara Westhoff, Otto Modersohn, and Rainer Maria Rilke were among the artists who had settled in the moorlands near Bremen at the end of the 19th century. They had been attracted by the vast open spaces, alleys of birch trees and peculiar light, but also the idea of a simpler way of life closer to nature. Worpswede, Fischerhude, and Bremen are the places where we are going to explore the work of the artists’ colony’s former residents and the significance that Paula Modersohn-Becker, its most famous member, had and has for women artists.
Übung | Practical Course: Siebdruck | Screen Printing
Tim Bohlender
Sonntag, 2.8. - Mittwoch, 5.8.2026
Künstlerhaus Karlsruhe
Der Siebdruck gehört zu den vielseitigsten und zugleich beständigsten Drucktechniken und nimmt eine besondere Stellung zwischen Bildender Kunst, Design und industrieller Produktion ein. Im Seminar werden sowohl die grundlegenden technischen und historischen Aspekte des Siebdrucks als auch experimentelle Herangehensweisen behandelt. Trotz seiner Eignung für serielle Bildproduktion bleibt der Siebdruck ein Verfahren, das individuelle Entscheidungen, Materialbewusstsein und handwerkliche Präzision erfordert. Charakteristisch ist das Zusammenspiel von kontrollierten Arbeitsschritten und offenen, prozesshaften Momenten, das zu unerwarteten visuellen Ergebnissen führen kann. Diese Verbindung von technischer Genauigkeit und gestalterischer Freiheit macht den Siebdruck zu einer eigenständigen und vielschichtigen Drucktechnik. Das viertägige Seminar verbindet theoretische Einführungen mit praktischen Übungen und Phasen des freien Arbeitens.
Screen printing is one of the most versatile and at the same time most durable printing techniques, occupying a distinctive position between fine art, design, and industrial production. The seminar addresses both the fundamental technical and historical aspects of screen printing as well as experimental approaches. Despite its suitability for serial image production, screen printing remains a process that requires individual decision-making, material awareness, and craftsmanship. Characteristic is the interplay between controlled working steps and open, process-oriented moments, which can lead to unexpected visual outcomes. This combination of technical precision and creative freedom makes screen printing an independent and multifaceted printing technique. The four-day seminar combines theoretical introductions with practical exercises and phases of independent work.