Kunst fasziniert, brilliert in bildlichen, aber auch in anderen vielgestaltigen Darstellungsweisen, befasst sich mit brisanten, heiklen und komplexen, heiteren, erbaulichen und lehrreichen Themen oder gibt sich experimentell, spielerisch und sinnesfreudig. Sie entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern ist in kulturelle Kontexte gebettet, durchbricht bestehende Konventionen, sprengt Formatgrenzen und Barrieren des Denkens.

Eine Hauptaufgabe der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Kunst – aktueller wie historischer – sehen wir darin, den Fährten von oft noch wenig erforschten Bereichen zu folgen. Wir betreiben also Grundlagenforschung, insbesondere zur technologiegestützten Kunst seit dem 19. Jahrhundert, und rücken dabei bislang kaum beachtete Positionen in den Fokus. Mit Visualisierungen widmen wir uns auch Phänomenen, welche so allgegenwärtig und zentral sind, dass sie häufig durch ihre Nützlichkeit 'transparent' und damit nicht als gestaltete Erzeugnisse wahrgenommen werden.      

In jüngster Zeit hat die Kunstgeschichte im Zuge einer bildwissenschaftlichen Erweiterung auch Gegenstandsfelder in den Blick genommen, die nicht traditionell in ihrem Untersuchungsgebiet lagen. Daran schließen wir mit Blick auf die technischen und wissenschaftlichen Bildwelten an. Wir treten sowohl mit Wissenschaftler*innen, als auch Gestalter*innen und Kunstschaffenden in Kontakt, um am Puls der Zeit zu agieren und immer wieder aktuelle Anbindungen für unsere Forschung zu schaffen.
 

Aktuell | news

Foto Filser
Vertretungsprofessur Kunstgeschichte II

Ab dem 1. April 2026 übernimmt Dr. Barbara Filser die Vertretung der zweiten Professur für Kunstgeschichte am KIT. Nach drei Jahren Forschung zum Thema CD-ROM-Kunst nimmt sie ihre Lehrtätigkeit mit einem reichhaltigen Angebot an Veranstaltungen wieder auf. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen die künstlerische Arbeit mit Fotografie, Film, Video und digitalen Medien. Weitere Interessensfelder sind Performancekunst und Body Art in Verbindung mit deren medialer Repräsentation und die „wilden Archive“ von Künstler:innen. Diese Themen wird sie in die Lehre und Forschung am Institut Kunst- und Baugeschichte einbringen und fortführen.

Leaving Shadows - Erna Fiorentini im Künstlergespräch

Erna Fiorentini hält am 8.2.2026, 12 Uhr, ein  Künstlergespräch mit Stephan Reusse und Thomas Elsen zum Thema Thermografien. Das Gespräch eröffnet die Ausstellung Stephan Reusse Leaving Shadows in der Galerie Parrotta, Köln/Bonn, in deren Niederlassung in der Burg Lede Bonn.
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Erna Fiorentini berichtet beim 38. Deutschen Kongress für Kunstgeschichte in München

Erna Fiorentini ist eingeladen am 27.2.2026 zu berichten über den  Austausch über die Situation der universitären Kunstgeschichtslehre bei der Berufsgruppe Hochschule und Forschungsinstitute des 38. Deutschen Kongresses für Kunstgeschichte in München.
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Abschied

Inge Hinterwaldner bricht zu neuen Ufern auf und beginnt zum 1. Februar 2026 ihre Tätigkeit an der Freien Universität Bozen-Bolzano. Lasst uns im Anschluss an die Buchvorstellung zu "Oral Contemporaries" am 27. Januar darauf anstoßen! 

Herzliche Einladung zur Buchvorstellung Oral Contemporaries. Kunstgeschichte – und dann?

Am Dienstag, 27. Januar 2026 um 19 Uhr findet in der Grünen Grotte der Fakultät für Architektur (Geb. 20.40) die Buchvorstellung Oral Contemporaries. Kunstgeschichte – und dann? statt. Der Sammelband Oral Contemporaries gibt Antworten auf eine von Studierenden oft gestellte Frage: Wie wird aus einem Kunstgeschichtsstudium ein Beruf? Das Buch zeigt beispielhaft, wie der Übergang von der Uni in die professionelle Arbeit als Kunsthistoriker:in gelingen kann und wie vielfältig und inspirierend sich berufliche Wege nach dem Kunstgeschichtsstudium gestalten lassen. Die Herausgeberinnen - Roberta Čebatavičiūtė, Inge Hinterwaldner und Özge Kaya-Liesegang - sowie Saskia Baude, ehem. Studentin und Mitwirkende an dem Projekt stellen den Sammelband vor, dessen Entstehungsgeschichte aus einer Lehrveranstaltung am Institut Kunst- und Baugeschichte (IKB) über Interviews mit Alumnae & Alumni bis hin zur Publikation ausgeleuchtet wird. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei Finger Food und Getränken; das Buch erscheint zudem als kostenloses PDF.

Einladung zum Offenen Kolloquium

Im Rahmen des Kolloquiums der Professur Hinterwaldner findet am 28.7.2025, 15.45 Uhr, im Seminarraum der Kunstgeschichte (Geb. 20.40, 1. OG, Raum 124) ein Gespräch mit Frau Carolin Fröschle, statt. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein, teilzunehmen.