Digitaler Book Launch
Die (Ent-)Politisierung der Kunstwissenschaft. Marxistische Traditionslinien seit 1968
Montag, 26. Januar 2026, 13–14 Uhr 

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Während im Zuge von 1968 unter dem Einfluss marxistischer Theorie ein neues politisches Selbstverständnis der Kunstwissenschaft entstand, scheint sich seit den 1980er Jahren im deutschsprachigen Raum eine schleichende Entpolitisierung des Faches vollzogen zu haben. Zugleich sind in den letzten Jahren zahlreiche Forschungsansätze zu verzeichnen, die teils implizit, teils explizit auf marxistische Konzepte zurückgreifen. Vor diesem Hintergrund richtet der vorliegende Band den Blick auf Traditions- und Fluchtlinien marxistischer Theorie in der Kunstwissenschaft. Die Autor:innen analysieren dieses Verhältnis aus historischer und fachgeschichtlicher Perspektive, vor allem aber mit Blick auf sein Potential für eine zeitgenössische politische Kunstwissenschaft.

Martin Papenbrock wird als Ko-Herausgeber der Buchreihe die Veranstaltung eröffnen. Anschließend stellen die Herausgeber:innen Sebastian Hammerschmidt, Kaja Ninnis und Charlotte Püttmann Entstehung, Konzept und den Umfang des Bandes vor. Darauf folgt eine offene Diskussion. Je nach Bedarf wird die Veranstaltung in deutscher oder englischer Sprache stattfinden.

Der Sammelband Die (Ent-)politisierung der Kunstwissenschaft. Marxistische Traditionslinien seit 1968 ist im Dezember 2025 als 27. Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft Kunst und Politik im V&R unipress Verlag (Göttingen) erschienen und wird Sebastian Hammerschmidt, Kaja Ninnis und Charlotte Püttmann herausgegeben.

Mit Beiträgen von Katja Bernhardt, Danielle Child, Angela Dimitrakaki, Helmut Draxler, Lukas Fuchsgruber, Larne Abse Gogarty, Henrike Haug, Dirk Hildebrandt, Andreas Huth, Isabelle Lindermann, Elisa R. Linn, Melinda Matern, Martin Papenbrock, Kathrin Rottmann, Thorsten Schneider, Inga Elsbeth Schwarz, Nizan Shaked, Friederike Sigler und Ruth Sonderegger.

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