Dr. Tessa Friederike Rosebrock

Dr. Tessa Friederike Rosebrock hat Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur in München, Paris und Berlin studiert. Während ihrer Promotionsphase war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Humboldt-Universität sowie als freischaffende Journalistin tätig. Museale Praxiserfahrung sammelte sie an der Hamburger Kunsthalle und der Neuen Nationalgalerie Berlin; später, mit einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt, auch an den städtischen Museen in Straßburg (Les Musées de Strasbourg). Ihre Dissertation zur Museums- und Ausstellungspolitik in Deutschland und Frankreich im „Dritten Reich“ und der unmittelbaren Nachkriegszeit am Beispiel des Kunsthistorikers Kurt Martin (1899–1975) wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Prix du Salon du livre et de la revue d'art du Festival de l'histoire de l'art à Fontainebleau, der die Übersetzung des Buchs ins Französische bewirkte.

Tessa Rosebrock ist Autorin zahlreicher Publikationen. Von 2009 bis 2020 arbeitete sie als Provenienzforscherin an der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Neben der Überprüfung der Bestände und der Klärung von Restitutionsbegehren kuratierte sie mehrere Ausstellungen zu Themen der Provenienzforschung und der Sammlungsgeschichte und rief die Buchreihe «Spurensuche» ins Leben. 2019 war sie Wissenschaftliche Fellow am Institut national d’histoire de l’art (INHA) in Paris. Seit Januar 2021 leitet sie die Abteilung Provenienzforschung am Kunstmuseum Basel.